12 – Das richtige Tempo

Das richtige Tempo

Wie sieht es mit meinem spirituellen Wachstum aus? Gibt es Dinge, die mich behindern? Was kann ich tun, um weiterzukommen? Bin ich schon soweit, wie es der göttliche Plan vorsieht?

Antwort:

Selbstverständlich gibt es Dinge, die dich behindern, und das ist auch ganz richtig so. Du selbst hast sie dir schließlich geschaffen.

Sie sind also wichtig für dich. Du brauchst sie.

Sie halten dich nicht etwa auf, sie bringen dich in dem für dich richtigen Tempo voran. Man könnte sie also als „spirituelle Sicherheitsgurte“ bezeichnen, denn dein Tempo wäre ohne sie viel zu hoch.

Da ist zum Beispiel dein Ehrgeiz. Du gehst mit großer Ernsthaftigkeit an deine spirituelle Entwicklung heran. Diese Ernsthaftigkeit schützt dich, denn sie sorgt dafür, dass du die Schritte auf deinem spirituellen Pfad behutsam, ja vorsichtig setzt.

Du „tanzt“ nicht gerade dem Licht entgegen, du schreitest. Dein Herz jubelt nicht, es lächelt. Das entspricht deinem Wesen und ist deshalb stimmig für dich.

Aber es ist eben auch eine relativ langsame Art voran zu kommen. Deine Ernsthaftigkeit wirkt wie ein feiner Schleier. Wie ein Filter, durch den du mein Licht nicht in der Brillanz sehen kannst, die es ausstrahlt.

Aber du siehst genug um zu wissen, was du tust, wohin du gehst und wohin du vor allen Dingen willst. Du bist sehr sicher bei alledem und gehst meinen Weg mit einem Lächeln im Herzen. Glaub mir, darauf allein kommt es an.

Der „göttliche Plan“ ist sehr einfach. Er sieht vor, dass du glücklich wirst. Nur dazu bist du auf der Welt.

Du siehst die Dinge sehr viel komplizierter als sie sind und machst dir vieles schwerer als eigentlich nötig, aber wie ich schon sagte: Das ist wichtig für dich und muss so sein. Deshalb sei zufrieden mit dir.

Du sorgst dafür, dass dein Tempo für dich stimmt. Das du nicht schlimmer verletzt werden kannst, als du es erträgst, und immer du selbst bleibst bei dem was du tust. Wer das von sich sagen kann, kann viel von sich sagen.

Ich habe dir keine Vorschläge zu machen, auf die du nicht schon selbst von ganz alleine gekommen bist. Und alles, worauf du noch nicht gestoßen bist, liegt noch vor dir.

Du wirst immer mehr herausfinden, dass deine Realität sich nicht mit meiner Wirklichkeit deckt. Aber du wirst auch das in deinem Tempo herausfinden, so dass dich die Erkenntnis weiter bringt anstatt dich zu erschrecken. Freu dich darauf.

Die Dinge werden sich entfalten wie sich die Blätter einer Blüte entfalten. Zur richtigen Zeit, im richtigen Tempo. Was könnte stimmiger, was schöner sein?

Sei zufrieden mit dir. Ich bin es auch.

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