21 – Entscheidungen der Seele

Entscheidungen der Seele

In meinen Gebeten und Meditationen übe ich mich in der Kommunkikation mit Dir und mit Deinen wunderbaren Boten, den Engeln. Auch für sie möchte ich Dir danken. Ich hoffe, dass es Dir recht ist, wenn ich Dich durch dieses Medium kontakte, in einer Angelegenheit, die mir sehr sehr wichtig ist. Du kennst meine liebe Tochter Sandra, die wir vor knapp 3 Jahren adoptiert haben. Du hast uns ihre Seele zugeführt mit ihrem Einverständnis und Willen. Danke auch dafür. Nun beschäftigt mich immer wieder mal die Frage, ob ich noch etwas tun kann/muss für sie, damit sie auf höherem Wege ihre leibliche Mama „loslassen kann“. Auf der einen Ebene bereite ich sie langsam vor, dass sie weiß, dass sie noch eine Bauchmama hat. Das klappt auch bisher sehr gut – ich bekomme auch hier deine Hilfe für die richtigen Worte und Momente. Mir wurde aber von einem anderen Menschen gesagt, daß ich auch auf höherer Ebene ihr dabei helfen sollte, die alten „Bande“ durchzuschneiden. Um auch dieses Trauma des „einmal Weggegebenwordenseins“ loszuwerden. Darf/Kann ich denn das – weiß ich ob sie das schon will? Wie soll so etwas aussehen? Lieber Gott, ich bitte Dich hier um Führung und Antwort, damit ich ihr auf ihrem Wege Licht und Liebe sein kann. Danke. Amen.

Antwort:

Achte Sandras Seele wie du einen Menschen, den du sehr schätzt, achten würdest. Es ist die Seele eine Kindes, aber sie ist weise und bereits durch viele Erfahrungen gegangen. Für Sandra ist es von großer Bedeutung, dass sie mit dem Wissen um ihre Herkunft durch das vor ihr liegende Leben geht. Sie hat den Weg zu euch durch den Leib einer anderen Mutter nicht ohne Grund gewählt. Es war eine Entscheidung ihrer Seele und ihr müsst diese Entscheidung respektieren.

Du hast ein wunderbares, ein wahrhaftig großes Herz und deine Liebe ist ein starker Strom von Licht, mit dem du Sandras Seele umhüllen und schützen kannst. Und hier liegt auch deine Aufgabe. Schenk ihr deine ganze Liebe, aber nimm ihr nicht die Er-fahrung, deretwegen sie auf diese Welt gekommen ist. Es gibt kein „Trauma des Weggegebenwordenseins“, es gibt nur die Erfahrung, die Sandras Seele in diesem Leben unbedingt machen will. Hilf ihr dabei, indem du sie unterstützt und ihr das Gefühl gibst, deiner Liebe stets gewiss sein zu können, aber beraube sie nicht der wich-tigen Erfahrung, deretwegen sie zu euch gekommen ist.

Es ist nicht an dir, „alte Bande durchzuschneiden“ zumal du das gar nicht könntest. Es ist an dir, deine Aufgabe Sandra gegenüber wahrzunehmen, eine der Aufgaben deretwegen DU auf der Welt bist. Begleite sie den Teil des Weges, den ihr gemein-sam gehen könnt, aber akzeptiere auch, dass es in Sandras Leben Wege gibt, die nur sie alleine gehen kann.

Und es gibt noch etwas, an das du denken solltest: Kein Mensch kann einem anderen Menschen jemals gehören. Und so gehören auch Kinder nicht ihren Eltern und Eltern gehören nicht ihren Kindern. Menschen treffen sich, weil ihre Seelen sich begegnen und berühren wollen, weil sie einander eine Zeit lang brauchen. Das können ganz flüchtige Berührungen und Begegnungen sein, oder es können lebenslange Beziehungen daraus entstehen. Die Entscheidung darüber treffen immer die Seelen, niemals die Menschen. In deinem Fall heißt das: Sei für Sandra da und gib ihr deine ganze Liebe, aber sei immer auch bereit loszulassen.

Sandra ist eine wichtige Begegnung für euch, aber sie ist eine kraftvolle Persönlichkeit und es wird Wege geben, die sie unbedingt alleine gehen muss und auch gehen will. Traut es ihr zu und habt Vertrauen zu ihr.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

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