27 – Gott vertrauen

Gott vertrauen

Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit Gott und dem Sinn meines Lebens. im Moment haben es mir Bücher von Dr. Joseph Murphy sehr angetan. Seine Art zu schreiben ist total einfach zu verstehen.

Seit ich seine „Anweisungen“ befolge, fühle ich mich innerlich befreit und friedlich. Herzrasen und innere Unruhe sind seitdem verschwunden. Eigentlich müsste ich doch einsehen, DASS ES FUNKTIONIERT!!!

Aber Pustekuchen – mein Verstand will und kann mich einfach nicht loslassen. Ich nehme mir fest vor, nur Gutes zu denken aber…

Bitte seid so lieb und fragt IHN, ob und wann ich es endlich schaffen werde, Gott völlig zu vertrauen.

ER hat mir schon mehr als einmal bewiesen, dass er bei mir ist, nur ich bin nicht fähig, ihm mein völliges Vertrauen zu schenken.

Probleme habe ich vor allem mit Menschen!!! ich kann es einfach nicht unterlassen, Menschen nach Äußerlichkeiten zu beurteilen, liegt es an meiner Vergangenheit? Ich wurde als Kind wegen meines Aussehens oft gehänselt und erniedrigt.

Antwort:

Der Verstand wird immer wieder mit Aufgaben betraut, die er nicht lösen kann, weil er nicht in der Lage ist, ihre Dimensionen zu begreifen. Du kannst mich nicht mit deinem Verstand erfassen, das ist vollkommen unmöglich. Dennoch versuchst du es, wie so viele Menschen es jeden Tag versuchen. Jeden Tag geschieht es neu, es geschieht unendlich oft und es ist immer sinnlos, weil es so nicht geht!

Dein Verstand ist ein Werkzeug, das dir viele gute Dienste leisten kann. Verlangst du aber von ihm, hinter die Welt der sichtbaren Erscheinungsformen zu blicken, und dort nach Erklärungen für Zusammenhänge zu suchen, von denen du nur ahnst, dass es sie gibt, die du aber mit den Sinnen bisher noch nicht erfassen konntest, dann wird dein Verstand dir dabei ein schlechter Führer sein. Er kann immer nur auf dem aufbauen, was er sicher weiß. Von mir aber weiß er nichts!

Er weiß von mir wirklich nichts.

Deshalb frag ihn nicht, wo und wann du mich finden kannst. Du musst dir immer vorstellen: Ich bin eigentlich eine Zumutung für ihn! Er will mit mir nichts zu tun haben und er weigert sich auch, über mich wenigstens einmal nachzudenken. Du kannst von ihm Meinungen über mich bekommen soviel du willst. Aber er wird dich alleine lassen, wenn es darum geht, diese Mitteilungen zu erschließen. In ihre Tiefe zu tauchen. Ihre Botschaften zu ergründen. Das kann er nicht, weil das nun einmal nicht seine Aufgabe ist und ihm auch alle Voraussetzungen dafür fehlen. Er kann nur auf dem aufbauen, was er weiß, und von mir weiß er NICHTS.

Du kannst deinen Verstand nicht auffordern, von nun an nur noch Gutes zu denken, Wie sollte er das jemals schaffen? Wo er doch die Bewertung selbst erfunden hat. Gut oder schlecht, groß oder klein, schwarz oder weiß – wenn er nicht zwischen zwei Polen unterscheiden kann, verliert er die Orientierung, und das wird er immer unter allen Umständen zu vermeiden versuchen.

Wenn du zu mir willst, brauchst du nur eines zu tun: Sag ja zu dem was IST und zu dem was du BIST. Du brauchst nur frohen Herzens ja zu sagen, und die Tür ist offen.

Du bist perfekt, nichts an dir ist zu verbessern, alles ist richtig und richtig ist alles, was bei dir derzeit IST. Wenn du dazu ja sagen kannst, bist du schon durch die Tür gegangen. Menschen, die so nach mir fragen, wie du es getan hast, sind sehr nahe bei mir. Stell dir vor, ich stünde neben dir, ganz dicht, so dass du mich berühren könntest. Stell dir vor, dass du mich mit deinem Geist berührst und ich dafür dein Herz berühre. Stell dir vor, dass du keine Angst mehr hast und nie wieder Angst zu haben brauchst. Kannst du dir das vorstellen?

Dann bist du wirklich durch die Tür geschritten. Ich danke dir für deine Frage.

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