55 – Traumfrau

Traumfrau

Kommt es bei mir zu einer möglichen Partnerschaft, merke ich jedes Mal, dass ich eigentlich gar nicht wirklich will. Ich habe dann immer dieses oder jenes auszusetzen. Andererseits möchte ich aber doch gerne „meine Traumfrau“ finden.

Wie sind hier die Zusammenhänge? Was kann/sollte ich verändern?

Antwort:

Warum wirfst du dir das vor? Freu dich, dass es so ist und deine innere Führung, dein eigenes lebendiges Herz, so genau weiß, was gut, aber auch was zur Zeit nicht gut für dich ist. Und eine Partnerschaft, mit der du nicht im inneren Einklang wärest, sie wäre nun einmal nicht gut für dich.

Aber lass uns das Problem gemeinsam betrachten, das du dir gemacht hast.

Du gehst sehr streng mit dir ins Gericht, hast viel an dir auszusetzen, bist nicht einverstanden mit dir. Warum eigentlich nicht? Du hältst dich nicht für liebenswert, du hältst dich nicht für begehrenswert und natürlich glaubst du, dass jede Frau früher oder später ebenfalls zu dieser Ansicht kommen müsste. Also sicherst du dich ab, indem du es gar nicht erst zu einer engeren Beziehung kommen lässt.

Nur der einen Frau würdest du trauen. Der, die du bis heute noch nicht gefunden hast. Der „Traumfrau“. Aber wie solltest du die jemals finden, wenn du es niemals ernsthaft auf eine Beziehung ankommen lässt?

Das Problem an deinem Problem ist, dass es gar keines gibt. Es gibt nichts zu verändern an dir, weil alles perfekt ist an dir. Du bist der perfekte Partner für die Frau, deren Seele mit der deinen im Einklang ist. Natürlich gibt es diese Frau und es ist nicht nur eine. Doch so lange du deine ganze Aufmerksamkeit auf dein Äußeres richtest statt zu lernen auf dein Herz zu hören, so lange du damit beschäftigt bist, deine angebliche Fehler vor anderen Menschen zu verstecken, so lange wirst du in dem Bild gefangen sein, dass du selbst von dir entworfen hast. Und in dem bleibt auch eine Traumfrau immer nur ein Traum.

Du wolltest mehr über die Zusammenhänge wissen, nach denen sich deine persönliche Geschichte gestaltet? Dies sind die Zusammenhänge. Aber es bist immer du, der sie gestaltet.

Ich will, dass du deine wunderbaren schöpferischen Möglichkeiten nutzt, die in dir angelegt sind.

Du bist so wie du bist, weil du an die Möglichkeiten nicht glaubst, die dir zur Verfügung stehen könnten. Du hältst dich nicht für stark genug, dabei bist du es! Du hältst dich nicht für attraktiv, dabei bist du es. Du musst diese Dinge nur zulassen und du hast sie schon erreicht.

Du brauchst nur zu akzeptieren, dass du mit wunderbaren schöpferischen Möglichkeiten ausgestattet bist. Dann änderst du dich, ohne dass du etwas an dir hättest ändern müssen!

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