Dialog 375 – Planvoll handeln

 

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Es ist nicht wichtig, was ihr tut, sondern in welchem Geist ihr es tut!

 

Planvoll handeln

Dialog 375 – Juni 1992

Ihr braucht beide einen klaren Kopf und einen klaren Plan. Einen Lebensplan, aber auch einen Tages- und Stundenplan. Ihr müsst ganz präzise wissen, was ihr jetzt warum tut. Wenn nicht alles, was ihr tut, Teil eures Plans ist, verzettelt ihr euch.

Diesen Plan müsst ihr entwerfen. Dazu bedarf es eines erreichbaren Zieles, zum Beispiel die Schulden loszuwerden. Beginnt jeden Tag mit dem Bewusstsein, alle eure Energie diesem Ziel zu widmen.

Dann kommt der Tag und verlangt eure Aufmerksamkeit. Für dieses und für jenes. Tut alles in dem Bewusstsein, was euer Ziel ist.

Es ist nicht wichtig, was ihr tut, sondern in welchem Geist ihr es tut! Es muss von morgens bis abends eine Linie in eurem Tun sein.

Das ist schwer zu verstehen und vielleicht noch schwerer auszuführen. Aber nur so geht es!

Solange ihr euer Ziel nicht erreicht habt, muss euer Plan morgens lauten: Alles, was ich heute tue, muss dazu dienen, mein Ziel zu erreichen.

Prüft eure Handlungen daran. Wenn das über allem steht, dann erhält jede Handlungen einen Sinn.

Dialog 374 – Lebensweise eines Kriegers

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Es ist wichtig, dass ihr eure Zeit genau plant und keine verschwendet. Verschwendete Zeit ist nicht nur verlorene Zeit, es ist Zeit, in der ihr zulasst, dass Kräfte euch schwächen!

 

Lebensweise eines Kriegers

Ich hatte einen furchtbaren Albtraum und wollte wissen, welche Bedeutung er hatte.

 

Dialog 374 – Juni 1992

Monika, Albträume sind keine Visionen, auch keine verschlüsselten. Albträume sind Zerrbilder der Seele und schwer zu enträtseln. Das einzige, was es zu deinem Traum zu sagen gibt ist, dass du Angst hast zu versinken, unterzugehen. Und dass du Angst hast vor dem, was dann kommt. Es handelt sich nicht um Visionen, sondern nur um Ängste. Doch die müssen keinen realen Boden haben.

Euer Leben ist nun einmal wie eine Fahrt mit dem Auto am Rande der Klippen. Und manchmal droht sogar ein Rad über den Rand zu geraten. Wem sollte das keine Angst machen!?

Du bist sehr mutig und Jörg ist es auch. Eure Gelassenheit, mit der ihr inzwischen mit eurer Situation umgeht, verdient Respekt. Denn bei aller Gelassenheit seid ihr doch immer noch hochgradig problembewusst. Trotzdem spielen die Nerven nicht immer mit. Dann entstehen solche Bilder.

Jörg, das Gespräch mit der Bank ist sehr gut gelaufen. Du warst konzentriert von der ersten Sekunde an. Du hast keine Zeit verloren, warst innerlich gelassen und bereit alles loszulassen. Das sind gute Haltungen eines Kriegers. Der Rest des Tages ist dir dann leider wieder entglitten.

Es ist wichtig, dass ihr eure Zeit genau plant und keine verschwendet. Verschwendete Zeit ist nicht nur verlorene Zeit, es ist Zeit, in der ihr zulasst, dass Kräfte euch schwächen! Dass ist nicht die Lebensweise eines Kriegers. Die Grundlagen sind euch sicherlich noch von den Büchern Carlos Castanedas bekannt und sie sind gültig, weil die Gesetze der Spiritualität immer gültig sind.

Zeit ist ein wichtiger Faktor. Ebenso zu wissen, was man mit seiner Zeit anfangen will. Das gilt für den ganzen Tag. Es geht nicht so sehr darum, sich morgens einen Zeitplan für den Tag zu entwerfen, was dann erfahrungsgemäß doch nicht klappt. Es geht darum, ein Bewusstsein für die Aufgaben zu entwickeln, die man erledigen möchte.

Ihr lernt euren Tag vorwiegend so kennen, dass immer andere euch den Rhythmus bestimmen. Jetzt müsst ihr lernen, eurer Mitte bewusst zu werden. Dann wird sich alles, ich betone alles, darum gruppieren.

Dialog 373 – Ohne Ziel

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Mit einem echten Kampfziel vor Augen, also mit einem inneren Plan, einer Absicht, stellen sie keine unüberwindbaren Schwierigkeiten mehr dar, sondern sind nur noch Hürden, die man eine nach der anderen überspringt.

 

Ohne Ziel

Dialog 373 – Juni 1992

Ihr habt kein Ziel im Leben. Südfrankreich ist kein Ziel, sondern ein Traum. Und er wird auch einer bleiben, wenn ihr beide euer Leben nicht ändert. Ihr befindet euch auf einem Boot, dessen Kurs ihr nicht bestimmt. Es ist aber euer Boot! Und ihr seid die Skipper. Euer Platz ist am Steuerrad. Aber stattdessen sitzt ihr träge in der Kombüse und trinkt Bier, während das Boot auf einen Wasserfall zusteuert. Das könnt ihr doch nicht wollen.

Du träumst, du hoffst auf einen schlagartigen Erfolg als Autor. Monika leistet zwar gute Arbeit im astrologischen beratenden Bereich. Aber wo ist das Ziel?

Jörg, denke mal zurück, als du mit einem Filmexposé in der Hand zur Ökobank gingst. Und nur aufgrund dieses Exposés und der überzeugenden Haltung , die du damals hattest, bei einer wildfremden Bank einen Kredit von 10.000,– DM bekamst. Und anschließend eine Drehbuchförderung von 20.000,– DM.

Damals warst du glasklar von deiner Sache überzeugt. Du hattest ein Ziel. Das hast du heute nicht. Du bist nicht glasklar von deiner Sache überzeugt und ein Ziel hast du deshalb auch nicht. Eines hängt vom anderen ab. Du findest „ganz gut“, was du geschrieben hast. Aber hast du die relevanten Leute angerufen? Mit derselben Nonchalance, mit der du damals dein Exposé zu Geld gemacht hast? Mit der du die verschiedensten Leute veranlasst hast, dir wohlwollende Statements zu geben, um bei der Bank den Kredit zu bekommen? Lieber verkriechst du dich im Wohnwagen und trinkst Bier. Das ist nicht die Art des Kriegers.

Von mir aus kannst du ja soviel Bier trinken, bis du umfällst – solange dein Ziel unverrückbar ist. Aber ohne Ziel ist das Bier tödlich! Ich meine das nicht auf die Leber bezogen. Und das gilt für euch beide!

Wärest du ein Krieger, dann wäre der Gang zur Bank morgen nur ein Teil deines Plans. So wie damals mit dem Exposé. Heute aber hast du keinen Plan. Du willst nur Löcher stopfen. Das geht noch ein paar Wochen gut, vielleicht auch länger. Aber es ist abzusehen, wann damit Schluss ist. Und dann ist die Talfahrt gewaltig!

Mutet euch das nicht zu. Ändert euer Leben! Solange ihr keinen festen Plan habt, der euch unverrückbar vor Augen steht, ist Alkohol von großem Schaden. Trinkt den Kasten Bier so schnell wie möglich leer und versucht euch dann Alkohol. Das ist mein erster Rat.

Rauche deinen Tabak weg und versuche es ohne Tabak. Das ist mein zweiter Rat. Daraus wird Druck entstehen, möglicherweise konfliktreicher Druck, aber den müsst ihr durchstehen. Damit ihr Klarheit gewinnt! Studiert eure Ziele und legt einen inneren Plan fest. Wenn ihr mir bis hierhin gefolgt seid, dann wird sich dieser Plan auch entfalten können. Das ist mein dritter Rat.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen Alkohol, aber euch schadet er im Moment gewaltig, weil ihr ihn benutzt um abzuschalten. Ihr sollt aber nicht abschalten.

Freunde, Kinder, hier geht es um nichts geringeres als um eure physische und psychische Existenz! Ihr müsst einen Plan fassen. Und der kann nicht lauten: Wir wollen ein Haus da und da. Das sind Träume! Euer Plan kann nur lauten: Wie erledigen wir unsere Schulden?

Und dann kann kommen: Schreiben, Astrologie, Beratung usw. Aber mit einem glasklaren Bewusstsein, das durch den ganzen Tag trägt. Und in dem die „Widrigkeiten des Lebens“ nicht als solche, sondern als selbstverständliche Bestandteile erlebt werden.

Wenn ihr den Weg des Kriegers geht – und ich sage euch gleich, das ist der, der ansteht und um den ihr nicht herumkommt – dann ist der Tag voller wunderbarer Überraschungen, zu denen auch eure Kinder zählen oder deine Widrigkeiten an deinem Arbeitsplatz. Mit einem echten Kampfziel vor Augen, also mit einem inneren Plan, einer Absicht, stellen sie keine unüberwindbaren Schwierigkeiten mehr dar, sondern sind nur noch Hürden, die man eine nach der anderen überspringt.

Ich fasse zusammen: Hofft nicht auf das große Wunder, sondern schafft es euch. Wie heißt es doch? „A star is born“, wenn ein neuer Lichtblick am Künstlerhimmel erscheint. Wenn es ein wirklicher Star ist, dann hat er sehr viel dafür getan, darauf könnt ihr euch verlassen.

Dialog 372 – Umgang mit finanziellen Belastungen

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Foto Pixabay

Das Lernziel besteht darin, sie (die Probleme) mit gelassenem Ernst zu betrachten und das eigentliche, das wirkliche Ziel dabei dennoch nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Umgang mit finanziellen Belastungen

 

Dialog 372 – Juni 1992

Jörg:
Sind die wachsenden finanziellen Belastungen ein Zeichen dafür, dass wir entscheidende Fehler machen?

An der heutigen Post war nichts Außergewöhnliches. Die Schwierigkeiten wachsen nicht, sie sind einfach da. Jede Rechnung und jede Mahnung ist eine Übung. Das Lernziel besteht darin, sie mit gelassenem Ernst zu betrachten und das eigentliche, das wirkliche Ziel dabei dennoch nicht aus den Augen zu verlieren.

Ihr macht beide den Fehler, dass ihr die Sache anstarrt wie ein Kaninchen die Schlange, dass ihr in Panik geratet bei jeder neuen Forderung. Als dir Monika heute die neue Hiobsbotschaft gebracht hat, bist du sofort in Schweiß ausgebrochen. Angst, Mitgefühl mit Monika, Hilflosigkeit gegenüber den vor euch „hereinbrechenden“ Problemen, das waren so ungefähr in dieser Reihenfolge deine Empfindungen. Falsch! Total verkehrt!

Nichts gegen Mitgefühl, im Prinzip, aber was nützt Monika dein Mitgefühl? Was nützt es ihr, wenn du anfängst zu schwitzen? Und umgekehrt: Was bringt es, wenn Monika dich mit Panik in der Stimme anruft?

Mit gelassenem Ernst muss man solche Nachrichten betrachten. Sie sind ernst, oh ja, das sind sie. Sie sind bedrohlich, gewiss. Aber doch nur, weil ihr es zulasst, dass sie das sind!

Wenn solche Dinge auf euch zukommen, müsst ihr eine Kampfhaltung einnehmen! Ihr müsst eure Energien mobilisieren, und zwar sofort. Nicht schwitzen. Jeder muss seine eigene Kampfhaltung finden. Es gibt nur eine, die zu jedem passt. Und ihr müsst sie finden.

Stellt euch vor, ein Feind bedroht euch. Welche Haltung würdet ihr einnehmen, um die Gefahr abzuwehren. Übt es. Findet es heraus! Es ist die Haltung, die Energien freisetzt, insbesondere in der Bauchmitte. Probiert es aus! Welche Haltung gibt dir und welche Haltung gibt dir und welche Monika das sichere Gefühl unverwundbar zu sein?

Es geht hier nicht um komplizierte Formen. Es geht einfach nur darum, seine ureigene innere Kampfhaltung zu finden. Die, bei der man sich am sichersten und unverwundbar fühlt. Es kann ein in einem bestimmten Winkel ausgestreckter Zeigefinger sein. Oder der Fuß, der in einer bestimmten Weise angehoben und auf den Boden gesetzt wird.

Die Übung lautet: Findet diese Kampfhaltung! Ihr werdet sie brauchen. Dann erst machen spirituelle Übungen einen Sinn. Das ist nämlich ein großer Fehler, der in diesem Bereich immer wieder gemacht wird. Der Mensch besteht nicht nur aus Geist. Er hat auch einen Körper und eine Seele. Alle drei müssen einbezogen werden. Und es ist nur natürlich, dass man auf eine Gefahr mit Abwehr reagiert.

Dialog 371 – Co-Creation

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Foto: Pixabay

IHR seid die Baumeister eures Lebens! Alles, was ihr vorfindet, habt ihr euch selbst geschaffen. Und alles, was ihr euch wünscht, könnt ihr euch selber schaffen. Ohne auch nur die geringste Einschränkung.

Co-Creation

Dialog 371 – Mai 1992

Dass die Welt so ist, wie ihr sie euch erschafft, wisst ihr. Aber ihr habt mit diesem Wissen bisher nichts anfangen können. Ihr konntet es nicht nutzen. Es war Kopfwissen, sinnlos, abgekapselt, ohne Leben.

Heute höre ich von euch erstmals Töne, wie ich sie bisher noch nie von euch gehört habe. Das Licht am Ende des Tunnels kann man nur sehen, wenn man es wirklich sieht. Solche Bilder und Gedanken kämen einem überhaupt nicht in den Sinn, wenn es nicht wirklich so wäre.

Und deshalb sage ich euch:
Alles, was bewegt werden muss, könnt nur ihr in Bewegung setzen. Aber ihr müsst nicht alles alleine bewegen! Von euch wird nur der Anstoß erwartet. Nicht mehr. Alles Weitere ergibt sich dann ganz von selbst. Aber diesen Anstoß, den könnt nur ihr leisten. Und das habt ihr bis heute eben nicht getan.

Ihr habt es immer für eine übermenschliche Aufgabe gehalten, euch selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Dabei ist es so einfach wie ein Fingerschnippen. Es ist so einfach! Ihr müsst nur eines tun: Es wirklich wollen. Auf der inneren Ebene, nicht auf der äußeren.

Alle Veränderung geht von innen aus!

Ihr erreicht das Ziel, indem ihr aus eurer Mitte heraus lebt.

Um aus eurer Mitte heraus leben zu können, müsst ihr sie aktivieren.

Um sie aktivieren zu können, müsst ihr um ihre Kraft wissen.

Wisst ihr um ihre Kraft? Nein, aber ihr ahnt es. Wichtig, ganz entscheidend, ist euer Vorsatz, den Tag mit einem Ritual zu beginnen. Ihr müsst den Tag beginnen. Der Tag darf nicht euch beginnen. Warum leben Mönche und andere spirituelle Menschen nach der Struktur ganz bestimmter Rituale? Nur aus diesem Grund. Sie sind nicht auf der Welt, um zwischen Aufstehen und Schlafengehen die Zeit totzuschlagen, sondern um zu lernen.

Ihr beginnt morgens einen Tag. Es ist Euer Tag! Und es ist eure Aufgabe ihn zu nutzen. Nicht eure Pflicht ihn auszuhalten. Alle Dinge werden euch leichter fallen, wenn ihr diese Minuten am frühen Morgen genutzt habt.

IHR seid die Baumeister eures Lebens! Alles, was ihr vorfindet, habt ihr euch selbst geschaffen. Und alles, was ihr euch wünscht, könnt ihr euch selber schaffen. Ohne auch nur die geringste Einschränkung.

Der erste Schritt: Gelassenheit!
Ihr sagt dem Tag: „Heute übernehmen wir das Kommando“, und ihr werdet feststellen: Es funktioniert vielleicht nicht sofort. Aber auf Dauer funktioniert es in jedem Fall.

Als erstes müsst ihr also lernen, den Tag von Anfang an zu bestimmen. Es geht nicht darum, Techniken zu entwickeln. Es geht darum, dass ihr morgens eure Mitte findet. Nur darum. Mehr braucht ihr nicht. Nur das!

Alles, was sich ändern soll, könnt ihr ändern. Nur ihr. Nicht ich. Ich bin die Kraft, die ihr nutzen sollt. Ich stehe euch zur Verfügung. Ruft ihr mich nicht ab, kann ich nichts für euch tun. Deshalb ruft mich ab.

Dialog 370 – Mangel und Fülle

 

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Mangel ist ein Zustand wie jeder andere. Er unterscheidet sich in seinen inneren Qualitäten nicht von der Fülle.

Mangel und Fülle

Dialog 370 – April 1992

Ich will, dass ihr euren Mangel als Fülle empfinden lernt.

Jörg:
Den Mangel als Reichtum empfinden? Das geht gut, wenn darüber etwas liest. Aber in der Praxis ist das schwer. Ja, da fallen die Leute in Findhorn ein, mit dem Wohnwagen vor der Müllkippe bis zur heutigen Findhorn Foundation. Erfolgsgeschichten. Aber uns fallen die Klamotten bald als Lumpen vom Leib. Und das sollen wir als Reichtum empfinden?

Ja.

Dann habe zumindest ich noch etwas zu lernen. Dann fühle ich mich dieser Aufgabe nicht gewachsen.

Dann hast du nichts begriffen, nichts gelernt.

Aber es geht doch nicht darum, Mangel nicht als Mangel zu empfinden, sondern, dass ein Mangelzustand objektiv gegeben ist. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Die Ausgaben übersteigen regelmäßig die Einnahmen. Was wir übrig haben, investieren wir in das Nötigste für die Kinder. Was ist daran so verkehrt?

Solange ihr nicht lernt, den Reichtum in euch zu erkennen und zu schätzen, solange habt ihr nicht begriffen.

Mangel ist ein Zustand wie jeder andere. Er unterscheidet sich in seinen inneren Qualitäten nicht von der Fülle. Er ist nur nicht so angenehm zu ertragen. Fülle aber ist für die, die begriffen und ihr Leben entsprechen eingerichtet haben. Mangel ist für die, die ihr Leben nicht einrichten wollen, obwohl sie begriffen haben, und für die, die noch nichts begriffen haben.

Nehmen wir mal das Lotto spielen. Die richtige innere Haltung dazu ist, auf einen Gewinn zu hoffen, der euch einfach soweit entlastet, dass ihr wieder Luft holen könnt. Die falsche innere Haltung ist es, auf den Hauptgewinn, auf die Millionen zu hoffen.

Die Macht des Geistes ist eine gewaltige Macht. Das Entscheidende ist, dass ihr den Mangel nicht als einen Zustand begreifen dürft, den man halt gottergeben ertragen muss und der hoffentlich irgendwann einmal wie von Geisterhand verschwindet. Sondern, dass er die Erde ist, in den ein Samen gelegt wurde. Ihr alleine bestimmt, ob er aufgeht. Ihr allein habt das in der Hand.

Wenn ihr es schafft zu begreifen, wieviel ihr eigentlich habt und glücklich zu sein mit euren beiden gesunden und aufgeweckten Kindern, wenn ihr an die Möglichkeiten glaubt, wirklich glaubt, die in euch stecken, dann wird sich auch eurer Leben ändern.

Ihr habt immer wieder von den richtigen Dingen zur falschen Zeit geträumt. Das Haus in Südfrankreich steht jetzt nicht an. Solange ihr in Fernzielen denkt, mit denen euch noch gar nichts verbindet bis auf einen Traumwunsch, solange der Blick noch so weit in die Ferne gerichtet ist und ihr das nicht seht, was vor euren Füßen liegt, solange kann aus Südfrankreich nichts werden. So sind die Gesetze der Manifestation nun mal.

Es geht immer um das Nächstmögliche und das Nächstnötige. Es geht aber nicht darum, nun für die nächsten 20 Jahre klein-klein zu denken. Es geht darum, innerlich auch wirklich zu akzeptieren, was jetzt ist. Wenn euch das gelungen ist, steht der nächste Schritt an. Solange ihr aber den verkehrten Zielen nachhängt, bewegt sich überhaupt nichts.

Ich möchte, dass ihr Frankreich loslasst. So wie Monika vor kurzem ihren Diplom-Abschluss bei API losgelassen und festgestellt hat, dass es ihr damit gut geht. Jetzt sollt ihr auch Frankreich loslassen. Gebt es auf. Es ist nicht der Schritt, der jetzt ansteht. Solange ihr das nicht gänzlich aus euren Wünschen tilgt, auch den ganz verborgenen, solange kann sich nichts bewegen.

Mir ist viel lieber, ihr pflanzt Spargel in eurem Garten, von dem ihr erst in Jahren ernten könnt, als dass ihr falschen Träumen nachhängt. Ihr wisst doch gar nicht, ob ihr euch wirklich ein Leben in Frankreich realisieren würdet, wenn ihr es könntet! Ihr könnt nicht wissen, was ihr tätet, wenn genügend Geld da wäre. Als denkt nicht mehr daran. Denn nur an das Geld an sich zu denken, nur auf große Hauptgewinne zu schielen, das ist das Verkehrteste was ihr machen könnt.

Denkt an den nächstwichtigen Schritt. Ihr müsst eure Energien auf das nächstwichtige Ziel fokussieren und es damit auch ernst meinen. Und ihr müsst lernen, selbst euren derzeitigen Mangelzustand als Fülle zu betrachten. Eben als den Grad von Fülle, der jetzt für euch der richtige ist. Es sind ja noch ganz andere Mangelzustände vorstellbar, oder?

Denker empfehlen einfachste Verhaltensweisen auf der äußeren Ebene anzuwenden, auch wenn man sich ganz anders fühlt. Sie empfehlen zu lächeln, auch wenn einem eher zum Weinen ist. Und sie haben Recht! Man kann sich selbst konditionieren. Man hat es in der Hand, aus einem tristen Zustand einen wunderschönen zu machen. Oder umgekehrt. Ihr schafft euch eure Welt ganz alleine. Es ist eure und ihr erschafft sie euch.

Stellt euch vor, ihr steht vor einem Regal mit vielen Schubladen. Auf manchen steht: Sorge, Kummer, Stress, Angst usw. Auf anderen eben das Gegenteil: Freude, Lust, Harmonie, Liebe usw. Es liegt an euch, welche ihr morgens aufzieht, wenn ihr einen der neuen Tage beginnt, die ich euch geschenkt habe

Morgen gibt es nicht. Es ist nur ein Wort. Es gibt nur ein Heute. Es gibt auch kein Gestern, nur Erinnerungen. Es gibt nur das Heute und innerhalb des Heute das Hier und Jetzt. Hier und Jetzt stellt ihr alle Weichen in eurem Leben.

 

Dialog 369 – Co-Creation

Hund

Quelle: Pixabay

Es war der reine, freie Wille, frei von allen Interessen. Solche Willensäußerungen gehen hinaus und treffen den richtigen Partner.

Co-Creation

Ich hatte eine Blockade, mir fehlte jeglicher Antrieb, nicht einmal für meine geliebte Gartenarbeit, und ich hatte keine Ideen mehr für die Astrologie Seminare, die ich gab. Gleichzeitig war ich sehr irritiert, dass es auf ein in einem Mütterzentrum angebotene Seminar kaum Resonanz gab. Ich mutmaßte, dass ich nicht wirklich wollte, dass dieses Seminar stattfand, weil es sich nicht mehr stimmig anfühlte. Und ich wollte wissen, ob man selbst durch innere Ablehnung oder Wunschkraft das Geschehen beeinflusst. Und wenn es so ist, warum es mir dann so selten gelang, meine Wünsche zu verwirklichen, so wie es geschehen war, als wir uns wieder einen Hund ins Haus holen wollten.

Dialog 369  – April 1992

Zur Blockade: Der Hintergrund ist mangelndes Selbstvertrauen und Verzweiflung vor dem Berg, den es zu erklimmen gilt. Du musst erst noch deine Form finden. Du hast keine Ideen? Du bist blockiert – das kannst du nur aus dir selbst heraus lösen oder gar nicht.

Ich kann dir nur sagen, du bist ja dabei, mit dir weiterzukommen. Du bist nicht dabei, eine Seminarleiterin zu werden. Wäre das nur das Ziel, gäbe es keine Blockade. Du bist aber irritiert, weil du weißt, dass du eigentlich noch viel mehr willst, als Seminare zu geben. Du schielst schon auf das Danach. Du solltest aber auf das Hier und Jetzt schauen. Was danach kommt, kommt schon rechtzeitig.

Guter Rat, aber nichts wert, meinst du? Doch, genau das ist es, was du lernen musst. Jetzt machst du Seminare, also mache sie. Mach sie von mir aus schlecht, dann lernst du etwas daraus, aber mache sie. Und nimm in Kauf, dass es Ups und Downs gibt. Aber mache diese Seminare.

Dass du nicht einmal im Garten arbeiten möchtest, ist Ausdruck deiner tiefen inneren Ratlosigkeit, die auch deinen Allgemeinzustand beeinträchtigt. Ich kann dir nur sagen: Gartenarbeit ist Balsam für die Seele und sie bringt auf gute Gedanken!

Seminar im Mütterzentrum: Da sind wir beide beteiligt. Ich wollte das auch nicht. Du sollst dein Können nicht unter Wert verkaufen. Das wollte ich nicht und das wolltest du nicht. Insofern hast du das ganz klar mitiniziert. Mache deine Seminar lieber auf eigene Rechnung, vorausgesetzt du willst das.

Bobby, euer Hund, ist gewiss ein einfaches Beispiel, aber doch ein sehr wichtiges:
Hier hast du etwas ohne eigenen falschen Willen gewollt – und es hat geklappt. Mit falsch meine ich, es war nicht fremdbestimmt, nicht beeinflusst. Du hast einfach nur gewollt, was du wolltest. Verstehst du? Verstehst du den Unterschied? Es war der reine, freie Wille, frei von allen Interessen. Solche Willensäußerungen gehen hinaus und treffen den richtigen Partner. Profitorientierte tun das nicht. Nicht bei euch. Nicht bei dir und nicht bei Jörg. Jörg wird nur einen Text verkaufen können, hinter dem er selbst voll steht. So wie heute. Heute war es ihm vollkommen egal, was andere davon halten würden. Er hat geschrieben, was ihm Spaß machte. Auf deine Seminare bezogen musst du das auch lernen. Was will ICH vermitteln? Nicht: Was kommt am besten an? Egal, ob die Idee funktioniert. Hauptsache, sie gefällt DIR.

Dialog 368 – Zielgerichtet loslassen

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Quelle: Pixabay

Es muss dir wichtig sein und doch wieder nicht wichtig. Du musst mit heiterer Gelassenheit auf deine Ziele zugehen lernen, nicht verkrampft und fordernd.

Zielgerichtet loslassen

Ich spielte mit dem Gedanken ein Seminar zu besuchen, aber eigentlich war kein Geld dafür da. So fragte ich, ob ich an dem Seminar teilnehmen würde.

Dialog 368 – Januar 1992

Es ist kaum möglich, deine Frage so zu beantworten, dass du sie nicht missverstehst. Und richtigerweise sollte sie auch gar nicht beantwortet werden. Wie du gleich sehen wirst:

Es ist völlig ausgeschlossen dir zu sagen: Du wirst an dem Seminar teilnehmen. Ich werde dir aber auch nicht sagen: Du wirst nicht teilnehmen. Zu anderen Zeiten und in anderen Phasen deiner geistigen Entwicklung hätte ich dir vielleicht in solch einer Weise geantwortet, um dich beispielsweise zu mobilisieren, deine Kräfte wirksam werden zu lassen, das scheinbar unmögliche möglich werden zu lassen. Oder um dich umgekehrt vor einer Enttäuschung zu bewahren. Jetzt möchte ich aber weder das eine noch das andere tun.

Es ist in der Phase, in der du stehst, wichtig, dass du ebenso lernst loszulassen wie deinen Willen gleichzeitig auf dein Ziel zu richten. Wenn es deine Sache ist und du sie wirklich willst, wird es auch klappen. Gleichzeitig sollst du aber die Fähigkeit erwerben loslassen zu können. Es muss dir wichtig sein und doch wieder nicht wichtig. Du musst mit heiterer Gelassenheit auf deine Ziele zugehen lernen, nicht verkrampft und fordernd.

Die Dinge, die für dich wichtig sind, bewegen sich schon von ganz alleine auf dich zu. Es ist nicht nötig, ihnen entgegen zu laufen. Mach es so und alles wird sich in deinen Händen zum Guten wenden und die Dinge kommen von ganz alleine in Fluss. Die Zeit der fixen Ziele ist vorbei. Du brauchst innere Ziele. Dann werden sich die äußeren Bedingungen von ganz alleine einfinden.

Einige Tage später:

Es freut mich, dass du nicht an dem Seminar teilgenommen hast. DU hast entschieden und du hast GUT entschieden. Ich wollte, dass du selbst entscheidest.

Diesen Weg solltet ihr in Zukunft stärker gehen: Selber zu wissen, was ihr wollt. Mich in EUCH zu finden. Denn da bin ich doch. Ihr sollt euch nicht mehr so abhängig von meinen Antworten auf eure Fragen machen. Reift selbst heran! Spürt eure Mitte!

Schau mal: Jörg kommt nach Hause und als er aus dem Zug aussteigt „weiß“ er, dass du nicht fahren kannst. Ist das nicht ein wunderbares Wissen? Wenn du inzwischen selber entschieden hast, dass du nicht fahren willst? Nehmt das mal als Beispiel und trainiert euch und traut euch mehr zu.

Ihr müsst eure Sache jetzt selbst in die Hand nehmen. Ich begleite euch nur noch inhaltlich, bis auf wenige Ausnahmen. Je weniger ihr euch von mir abhängig macht, umso größer wird eure Freiheit sein.

Dialog 367 – Mangel und Fülle

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Quelle: Pixabay

Vertraut mir – und ich helfe euch.

Dialog 367 – November 1991

Monika:
Jetzt im Nachhinein habe ich angesichts unserer finanziellen Lage große Probleme damit, dass ich zu dem Seminar nach München gefahren bin. Ich habe rein gar nichts Neues erfahren und bin sehr enttäuscht. Zwar hätte ich ewig geglaubt, etwas verpasst zu haben. Doch ich hätte einen entsprechenden Rat von dir angenommen. Stattdessen hattest du gesagt, du willst, dass ich fahre.

Auf Kosten der Familie werde ich die Ausbildung nicht zu Ende machen können, das würde ich nicht aushalten.

Natürlich ist die finanzielle Situation ein Problem. Und es kann sogar noch dicker kommen. Dieses Mal möchte ich, dass ihr die Situation meistert. Und zwar ohne Auflösungsprozesse und Verzweiflung. Denn die sind immer ein Zeichen dafür, dass ihr nicht angeschlossen seid, mir also nicht vollkommen vertraut. Vertraut mir – und ich helfe euch.
Rechnungen, die ihr nicht bezahlen könnt, könnt ihr nicht bezahlen. Keine Panik wegen dieser Rechnungen.

Dass du nach München musstest, war wirklich unverzichtbar. Nicht wegen des Inhaltlichen, sondern weil ich dir vor Augen führen wollte, wo deine Lehrer stehen und wo du stehst. Das war die Fahrt allemal wert.

Für die nötige Winterkleidung der Kinder und euren Verpflichtungen bei der französischen Bank, rate ich euch den Restkredit bei der hiesigen Bank bei gleichbleibenden monatlichen Belastungen aufzustocken.

Jörg:
Noch einen Kredit?! Wir schaffen doch jetzt kaum die Rückzahlungen.

Wenn ich das vorschlage, werde ich mir schon etwas dabei gedacht haben. Ich muss euch über eine Brücke bringen. Auf der einen Seite Mangel, auf der anderen Seite Fülle. Die Brücke heißt Vertrauen. Wählt selbst. Wollt ihr die Brücke betreten oder nicht?

Du stellst komische Fragen. Unser oder jedenfalls mein Problem ist, dass es mittlerweile ungeheuer schwer fällt, noch an Fülle zu glauben. Über eine Brücke gehen? Ich gehe gerne über sie, aber wo ist sie?

Die Brücke ist in euch. Sie heißt Vertrauen. Ihr tragt den Schlüssel zu Fülle bei euch, aber ihr wisst es nicht. Oder ihr nutzt ihn nicht. Meinem Vorschlag einer Kreditaufstockung jedenfalls könnt ihr bedenkenlos vertrauen. Wenn ihr vertrauen könnt.

Dialog 366 – Erschöpfung und andere Befindlichkeiten

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Quelle: Pixabay

Kämpfen, siegen wollen, sich nicht unterkriegen lassen = Hilfe von oben.

Erschöpfung und andere Befindlichkeiten.

Jörg klagte über Erschöpfung und ich grübelte über meine jeweiligen Befindlichkeiten.

Dialog 366 – Dezember 1992

Jörg: Zu dem Erschöpfungszustand trägst du deinen Teil bei. Du kämpfst nicht. Du kommst abends nachhause und wartest auf den Lottogewinn = die Hilfe von oben. So funktioniert das aber nicht. Sondern andersherum: Kämpfen, siegen wollen, sich nicht unterkriegen lassen = Hilfe von oben.

 Monika: Du willst immer gerne wissen, was sich konkret gerade bei dir abspielt. Und am liebsten auch warum und was du dagegen tun kannst.

Es gibt aber auch Entwicklungen, deren Wert darin besteht, dass man sie durchmachen muss, ohne ihren Sinn zu begreifen. Kennt man die Hintergründe, ist der Lerneffekt meistens dahin. Man fühlt sich sofort besser – und genau das war es, was man gerade nicht erfahren sollte.

Baut ein Kraftfeld auf. Macht etwas aus dem, was ich euch beigebracht habe. Aber frage nicht immer, warum es dir gerade so und so geht. Dann müsste ich es dir ja gar nicht erst so und so gehen lassen. Verstehst du?