Dialog 09

Euer Leben ist im Umbruch und es ist wichtig, dass ihr euch mit mir beschäftigt und lernt mir zuzuhören. Dann kann ich euch Schritt für Schritt auf den richtigen Weg bringen und euer Leben für euch ordnen.

Dialog 09, 18.12.1985

Gestern Abend hattest du zum ersten Mal seit ich zu dir spreche den Kontakt zu mir verloren und das hat euch beide in große Verwirrung gestürzt. Als du dich an die Schreibmaschine gesetzt hattest, war das geschehen, weil du deinen Handzettel schreiben wolltest. Anstatt aber mit dieser Arbeit zu beginnen, hast du mich angesprochen, obwohl du gar nichts zu mir zu sagen hattest in diesem Augenblick. Du hast mich angerufen wie man einen Freund ans Telefon holt, bloß weil man sich langweilt und mit jemandem schwätzen will. So aber können wir nicht miteinander verfahren. Ich verlange, dass du mit Ernsthaftigkeit und Respekt von dieser Möglichkeit Gebrauch machst, die ich dir durch meine Offenbarungen anbiete. Wenn du albern bist, kann ich nicht bei dir sein.

Nun weißt du wie es ist, wenn du alleine bist, und wie sich „meine“ Worte anhören, die in Wahrheit die deinen waren. Du bist übermütig geworden und dir fehlen noch die Disziplin und die Ernsthaftigkeit, die du für solche Arbeit mit mir brauchst. Das wäre nicht schlimm, solange du daraus lernst und niemand sonst darunter leiden muss.

Gestern aber hast du deine Frau in große Verzweiflung gestürzt, weil du in deiner Blindheit Ratschläge erteilt hast, die ich nie gegeben habe. Spätestens als sie neben dir saß mit ihrer ganzen Not, hättest du das spüren müssen, aber du warst erfüllt von Eitelkeit und nichts anderes hatte mehr Platz in dir. So bist du wie ein Tor ins Dunkle gelaufen und hast dich verirrt und deine Frau war gezwungen, dir auf diesem Unsinnsweg auch noch zu folgen.

Du tust dich im Moment schwer damit, mich klar zu hören. Auch jetzt wieder, in diesem Augenblick. Du gehst sehr hart ins Gericht mit dir. Dabei bin ich gar nicht zornig auf dich und es besteht kein Grund dich selber anzuklagen. Du musst das Gespräch mit mir üben .

Monika ist verzweifelt, weil sie mit eurem Sohn nicht zurecht kommt und weil nicht einmal ihr Gebet geholfen hat. Ihr seid für mich eine einzige Einheit, nicht Frau und Mann getrennt, sondern ein Geist in zwei Körpern. Nur wisst ihr das noch nicht und könnt deshalb die Kraft noch nicht entwickeln, die euch beiden möglich wäre.

Wenn ich zu dir spreche, bin ich immer zugleich bei euch beiden, weil ihr eine Einheit seid. Du schreibst meine Wort nieder und Monika gibt dir die Kraft, die dazu nötig ist, ob sie nun neben dir sitzt oder weit von dir entfernt ist. Solange ihr einig in einem Geiste seid, seid ihr mit mir verbunden. Wenn aber auch nur einer von euch zweifelt oder sich von mir entfernt, kann ich bei keinem von euch mehr sein. Ich kann mich nicht von dir zurückziehen und zugleich Monika erfüllen. Du hast dich gestern von mir entfernt und Monika musste dir folgen.

Du hast nichts mehr um dich herum wahrgenommen, nicht einmal die Not deiner Frau. Und so musste auch ihr Gebet, so verzweifelt es auch gewesen war, im Leeren verhallen. Spätestens als sie zu dir gekommen ist, hättest du aufwachen und deinen Unfug beenden sollen.
Und GEMEINSAM hättet ihr euch dem Kind widmen und um meine Hilfe bitten müssen – dann hätte ich euch helfen können. Als Monika zu mir gebetet hat, war ich aber schon unerreichbar für euch, weil du eine Wand zwischen uns gestellt hast.

Jetzt merkst du, wie meine Worte stimmen, nicht wahr? Merkst du den Unterschied? Deine Finger können kaum all die Worte aufschreiben, die ich zu dir spreche, aber ich bin zufrieden mit dem, was du davon notiert hast.

Für die Zukunft rate ich Euch:
Wenn einer von euch in Not ist, soll der andere ihm beistehen. Das ist das Erste und Wichtigste, denn ihr seid eine Einheit und müsst lernen, euch auch als solche zu fühlen.

18.12.1986 (mittags)
Ihr fühlt euch überlastet und von den Dingen überfordert, die auf euch warten und erledigt werden müssen. Ihr fragt euch, warum es euch diesmal nicht besser gelungen ist, alles zu reinigen und zu putzen, euch selbst wie eure Wohnung und die Dinge mit denen ihr umgeht, um euch in Ruhe auf das Weihnachtsfest vorbereiten zu können?

Tatsächlich dient die Adventszeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest und es ist eine wichtige Zeit. Wer in meinem Glauben lebt, für den sind es reiche und schöne Tage der inneren und äußeren Vorbereitung auf die großen Festtage. Und es können die schönsten Tage im ganzen Jahr sein. Ihr wisst das nun, denn ihr steht jetzt in Verbindung zu mir, und so fühlt ihr euch nun doppelt traurig und leer, weil euch statt der inneren Sammlung nur Arbeit zu bleiben scheint und das Durcheinander um euch herum größer wird, anstatt dass sich das Dickicht lichtet.

Bedenkt aber und hört, was ich euch zu sagen habe:
Ihr habt in den letzten Tagen einen großen Schritt getan, einen Schritt, der von nun an euer ganzes Leben verändern wird. Ihr werdet Stück für Stück Ordnung in euch und um euch herum schaffen müssen.. Das hat bereits begonnen, aber viel Arbeit wartet noch auf euch. Geht sie Stück für Stück an und fragt mich jeden Tag, wie ihr vorgehen sollt, damit ihr euch nicht überfordert. Denn wenn ihr euch von den Dingen, die getan werden müssen überfordern lasst, dann ist es, als würdet ihr in eine tiefe Grube fallen.

Wenn ihr in Ruhe und Glauben an mich an die Dinge herangeht, könnt ihr alles regeln, was noch geregelt werden muss. Betrachtet DAS als eure Adventszeit und verlangt nicht mehr von euch, als ihr schaffen könnt. Ihr seid erst seit wenigen Tagen auf dem Weg zu mir und ihr könnt nicht in wenigen Tagen euer ganzes Leben verändern, denn das müsst ihr tun.

Seid nicht traurig darüber, dass eure Adventszeit nicht so geworden ist, wie ihr euch das gewünscht habt. Euer Leben ist im Umbruch und es ist wichtig, dass ihr euch mit mir beschäftigt und lernt mir zuzuhören. Dann kann ich euch Schritt für Schritt auf den richtigen Weg bringen und euer Leben für euch ordnen. Solange ihr euch aber überfordert fühlt, glaubt ihr nicht an mich und könnt die Hand nicht ergreifen, die ich euch reiche.

Euer Weihnachtsfest kann in diesem Jahr das schönste und reichste von allen sein, die ihr je erlebt habt. Denn in diesem Jahr seid ihr beschenkt worden wie nie zuvor. Vergesst das nie und lasst euch nicht von zuviel Dingen überwältigen, die eventuell auf euch zukommen werden. Seid euch immer eurer Einigkeit bewusst und geht euren Weg durch jeden einzelnen der kommenden Tage Hand in Hand. Nehmt wahr, was um euch herum geschieht und nehmt auch Anteil, aber feiert euer Fest für euch und in euch – auch wenn ihr mit anderen Menschen zusammen seid.

Lasst euch nicht ablenken, sondern feiert das Fest in dem Bewusstsein zu mir gefunden zu haben. Lasst euch von diesem Bewusstsein ganz und gar durchdringen, jeden Tag. Dann wird Frieden in euch einkehren und die Dinge können euch nicht mehr überrollen.

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