Dialog 10

Nehmt meine Worte so, wie ich sie sage und interpretiert mich nicht.

Dialog 10, 19.12.1985

Es gibt keine Krise. An meiner Bereitschaft, mit euch zu reden und euch beizustehen hat sich nichts geändert. Ihr selber seid es, die die Dinge jetzt verkompliziert, weil ihr meine Ratschläge nicht so annehmen wollt, wie ich sie euch gegeben habe. Ich kann euch nicht mehr sagen als das, was ihr am Ende versteht.

Wenn ihr den Eindruck habt, ich könnte noch mehr gesagt haben und ihr hättet es bloß nicht gehört, fragt ruhig wieder und wieder nach. Aber werdet nicht unsicher in eurem Glauben an mich. Dadurch bringt ihr nur euch selber aus dem Gleichgewicht, denn ihr alleine seid es, die darüber bestimmen, ob und wie nahe ich bei euch bin und wie gut ihr mich verstehen könnt. Wenn ihr glaubt, ich entferne mich von euch, seid in Wahrheit ihr es gewesen, die sich von mir entfernt haben. Das müsst ihr euch immer vor Augen halten.

Es ist so einfach zu mir zu kommen! Schreibt auf, was ich euch zu sagen habe und GLAUBT DARAN! Eure Zweifel, Sorgen und Ängste, dieser eine Satz könnte von mir und dieser andere von euch selber stammen, sind überflüssig. Ihr seid sensibel genug selber zu merken, wann so eine Situation eintritt.

Und grundsätzlich gilt: Alles was für euch und eure Zukunft von wirklicher Bedeutung und Tragweite ist, kommt auch von mir. Darauf könnt ihr euch getrost verlassen. So mutig, unternehmungslustig, risikofreudig oder weitsichtig seid ihr nicht, dass ihr Entscheidungen von wirklicher Tragweite alleine und vor allen Dingen so mühelos treffen würdet. Das wisst ihr selber.

Nur durch meine Hilfe war es euch wieder einmal möglich, euch ohne zu zögern mitten hinein in einen Strom der Entwicklungen zu begeben, auf dem ich euch von nun an zu neuen Zielen führen werde. Ob nun der eine oder andere Nebensatz in diesen Seiten aus euren Köpfen stammt oder die eine oder andere Formulierung eine Erfindung von euch ist, das ist völlig nebensächlich. Ihr selber bestimmt, wie klar ihr meine Worte empfangt und wenn ihr das, was ich euch zu sagen habe, nicht versteht oder es euch nicht weiterzuhelfen scheint, fragt wieder und wieder nach. So oft, bis ihr mich verstanden habt. Aber zweifelt nicht eine einzige Sekunde an mir! Wenn ihr an mir zweifelt, bloß weil ihr mich nicht versteht, entfernt ihr euch von mir und werdet mich sofort noch schlechter verstehen. Das ist das, was euch gerade widerfahren ist.

Doch freut euch auch darüber, wie weh es euch getan hat, als ihr das gemerkt habt, und wie rasch ihr wieder zu mir gefunden habt. Das ist die Basis, die ihr braucht, um immer in meiner Nähe sein zu können: Nichts darf euch wichtiger sein, als der Kontakt zu mir! Keine Not, keine Sorge, kein geplatzter Autoreifen und keine drohende Behörde darf euch wichtiger werden als der Kontakt zu mir. Wenn ihr eure Sorgen wichtiger nehmt als mich, habt ihr euch von mir entfernt, und ich kann euch immer weniger helfen. Von da an bis zu dem Augenblick, wo ihr den Kontakt ganz zu mir verliert, ist es dann nicht mehr weit. Haltet euch das immer vor Augen!

Ihr selber habt die freie Wahl, ob ihr meine Hand ergreifen wollt oder sie zurückweist. Ich habe sie euch angeboten und ich werde sie nie wieder zurückziehen, das verspreche ich euch.

Stellt kein Rätselraten darüber an, was ich mit meinen Worten zu eurer Deutschlandreise gemeint haben konnte. Lasst die Dinge auf euch zukommen. Ihr seid ohnehin nicht in der Lage, meine Entschlüsse voraussehen zu können. Wenn ihr euch also eure eigenen Bilder zurecht legt und euren eigenen Sinn in meine Worte zu legen beginnt, habt ihr euch schon wieder von mir entfernt! Weil ihr dann ins Zweifeln kommen müsst, wenn die Dinge sich am Ende ganz anders entwickeln. Und sobald ihr zweifelt, habt ihr meine Hand schon wieder losgelassen. Deshalb muss ich es immer und immer wieder sagen: Nehmt meine Worte so, wie ich sie sage und interpretiert mich nicht. Wenn euch der Sinn meiner Worte dunkel erscheint, fragt wieder und wieder nach, bis ihr mich vollkommen verstanden habt. Aber legt nicht euren eigenen Sinn in meine Worte.

Alles was ich von euch verlange, ist unbedingtes Vertrauen, ganz gleichgültig, wie schwer ihr die Dinge verstehen könnt, die euch auf eurem Weg begegnen. Ein Gebet ist wie ein Samenkorn: Damit es aufblühen kann, muss auch der Boden bereitet sein. Auf Stein geworfen, kann es sich nicht entfalten. Ich lasse euch niemals fallen, solange ihr meine Hand haltet! Macht euch das ganz besonders klar. Es muss euch ganz und gar durchdringen und euer Innerstes so erfüllen, dass auch für den aller kleinsten Zweifel kein Raum mehr vorhanden ist.

Ihr fragt euch, wie meine Worte von der Einheit zu verstehen sind, die ihr für mich bildet. Wenn einer von euch an mir zweifelt, kann der andere nicht an mich glauben. Wenn einer von euch an mir zweifelt, hat er meine Hand losgelassen und entfernt sich in unglaublicher Geschwindigkeit ins Dunkel hinein. Dann reißt er auch den anderen mit, wie ihr ja selber schon gemerkt habt. Eine Zeit lang könnt ihr euch noch gegenseitig Halt geben. Aber wenn ihr mein Licht wirklich aus den Augen verloren habt, werdet ihr tief stürzen. Es gibt immer wieder und zu jedem Zeitpunkt einen Weg zurück zu mir, aber es wird um so schwerer sein ihn zu finden, je tiefer ihr gefallen seid.

Betrachtet eure Verbindung zu mir wie eine Seilschaft im Berg: Ich gehe euch voran und kann niemals irren. Ihr seid fest an mich angeseilt. Doch wenn ihr selber die Haken löst, die mich mit euch verbinden, müsst ihr stürzen. Und wenn auch nur einer stürzt reißt er den anderen mit.

Der Unterschied von diesem Bild zu eurer Situation ist nur, dass ihr bei diesem Sturz nicht augenblicklich zerschmettert werdet und dass ich euch auch im Sturz noch auffangen kann, wenn ihr nach meiner Hilfe ruft.

Ihr seid eine Einheit und werdet GEMEINSAM von mir zu ganz bestimmten Zielen geführt. Nur gemeinsam werdet ihr dorthin finden und jeder Schritt muss deshalb gemeinsam gegangen werden. Das bedeutet auch: Nur solange ihr gemeinsam den Glauben an mich teilt, könnt ihr einen Schritt gehen. Wenn auch nur einer von euch zögert, bleibt auch der andere mit zurück. Das hat seinen Sinn, denn ich will euch beide zu einem Ziel führen und nicht einen auf der Strecke verlieren. Außerdem sagte ich euch schon: Von euch beiden hat der eine die Sensibilität meine Botschaften zu empfangen, aber nur mit Hilfe des anderen kann er auf „Empfang“ bleiben. Umgekehrt nützt dem anderen all seine Stärke nichts, wenn er sie nicht zu meinem Wohle und in meinem Geiste einsetzen kann, wenn er mich also nicht direkt hört.

Ihr seid in gewissem Sinne der Blinde und der Lahme, die sich gegenseitig stützen und führen. Ihr kommt langsam voran, aber jeder Schritt, den ihr geht und sei er noch so klein, ist ein Fortschritt. 

Wenn also noch einmal eine Situation eintritt, wie neulich abends, wo der eine an mir verzweifelt, weil er meint, ich hätte sein Gebet nicht gehört, soll er den anderen zu Hilfe rufen, damit diese Zweifel nicht weiter wachsen können. Das mache ich euch zur unbedingten Vorschrift, denn Jörg ist nicht stark genug, um nicht wieder von Zweifeln heimgesucht zu werden, und Monika ist nicht dazu ausersehen, meine Worte derzeit direkt zu empfangen und deshalb trotz ihrer Stärke ebenfalls gefährdet. Gemeinsam könnt ihr aber viele Klippen gefahrlos umschiffen, denn gemeinsam seid ihr stark.

Ich will nicht, dass ihr eitel werdet bei dem Wissen darum, dass ich Pläne mit euch habe. Das macht euch nicht einzigartig, auch wenn euch das vielleicht so erscheint. Es schwächt euch aber, wenn ihr euch zu sehr solchen Gedanken hingebt, weil es euch daran hindert, aufmerksam auf den Weg zu achten, auf dem ich euch führe.

Ich will, dass ihr euer Schiff führt wie ein guter Kapitän: Setzt immer die Segel, die nötig sind, aber braust nicht ständig unter Vollzeug durch die Meere, die ihr nicht kennt. Sonst werden eure Masten schon im ersten Sturm knicken wie Streichhölzer und ihr treibt als hilfloses Wrack manövrierunfähig in den Wellen.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

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