Dialog 106

Setze Vertrauen in mich und strahle sie in alle Welt aus, und die Dinge werden zu dir kommen! 

Dialog 106, 31.03.1986

Wir haben gestern das Haus besichtigt, zum zweiten Mal, und plötzlich schien mir das Unternehmen wieder eine Nummer zu groß zu sein und ich fühlte mich schrecklich überlastet. Das Unternehmen, damit meine ich dieses Haus, nicht den Verein. Mit dem bin ich einverstanden.

Wenn eure Sache richtig ist und wenn ihr volles Vertrauen in euer Ziel und in mich habt, dannspielt es einfach keine Rolle, wie groß das Haus ist. Was dich im Augenblick verunsichert, ist eher die Art des Hauses. Du bist so erzogen worden, dass du dazu neigst in Grenzen zu denken. Und etwas in dir wehrt sich dagegen, in das Haus eines Fabrikdirektors einzuziehen, selbst wenn es der Direktor einer Wursthautfabrik war.

Das alte Haus in St. Thurien hatte auch viele leere Zimmer und es hätte euch ein ganz andere Arbeit gemacht und euch sehr verbraucht. Aber da hättest du weniger gezögert, weil du dich dem Bauern, dem es gehört, überlegen fühlst. Du hast Angst eine Rolle spielen zu müssen, die du nicht durchhalten kannst, und dieses Problem ist schon eher verständlich. Du hast dich regelrecht „verkleidet“ als du zur Hausbesichtigung gefahren bist und du hast eure Situation unkorrekt beschrieben. Das belastet dich. Aber auch hier ist das Problem eher dein noch nicht wirklich gefestigter Glaube an mich.

Ich hatte dir vor allem gesagt: Du musst überzeugend auftreten und vermitteln, dass Geld für euch keine Probleme aufwirft. Das stimmt auch, denn solange du an mich und an dein Ziel glaubst, werde ICH ja für euch sorgen. Du aber quälst dich damit, dass du die Notarsangestellte belogen hast, als du sagtest du seist Schriftsteller und du hast Angst, dass man dich früher oder später „entlarven“ würde.

Ich sage dir deshalb folgendes: Du BIST ein Schriftsteller, auch wenn du dein Geld zur Zeit noch nicht damit verdienen kannst! Und wenn dich jemand auf diesen Punkt ansprechen sollte, dann sagst du völlig ehrlich, dass du davon nicht lebst, sondern andere Mittel zur Verfügung hast. Dass ICH diese Mittel beschaffe, musst du natürlich nicht sagen. Wenn du es so darstellst, stimmen die Verhältnisse wieder. Und wenn du wirklich Vertrauen zu mir hast, wirst du es auch glaubwürdig sagen können. Du darfst natürlich keine Märchen erzählen und diese Schriftstellerrolle verzerren. Denk einfach daran: Du BIST ein Schriftsteller und du brauchst Platz zum Arbeiten und du kannst dir dieses Haus leisten. Daran ist nichts gelogen und wie die anderen das auslegen, ist ihre Sache.

Grübele nicht darüber nach, wie du dieses große leere Haus möblieren sollst, woher das Geld für den Umzug kommen soll und so weiter. In eurer Situation könnt ihr solche Dinge eben NICHT in gewohnter Weise vorausplanen, sondern müsst euch mir schon anvertrauen. Das hat bisher doch immer sehr gut geklappt, oder nicht?

Vertrauen, Jörg! Setze Vertrauen in mich und strahle sie in alle Welt aus, und die Dinge werden zu dir kommen! Du weißt es längst, und du hast inzwischen Schritt für Schritt ein Training in dieser Richtung absolviert. Was jetzt vor euch liegt ist nichts anderes als ein weiterer Schritt dieser Art. Es werden andere folgen und es liegt in der Natur der Sache, dass sie sich immer mehr steigen werden. Im Augenblick ist die Belastung, die ich für euch ausgesucht habe, gerade die richtige. Vertraue deshalb mir – und alles wird gut werden.

Ihr wart jetzt eine Zeit lang aller finanziellen Sorgen entledigt gewesen, damit ihr Kräfte sammeln und zu dieser Aufgabe finden konntet. Aus dieser Situation heraus ist alles entstanden, was heute schon manifest geworden ist, dass man es jetzt in Brasilien und Costa Rica, in Canada und Amerika lesen wird. Auch weiterhin braucht ihr euch um Geld nicht zu sorgen, ihr bekommt alles, was benötigt wird und ihr werdet es zur richtigen Zeit bekommen – wenn euer Glaube daran nicht nachlässt. Das allerdings ist die einzige Voraussetzung! Das einzige, was ich von euch verlange, verlangen muss.

Denn der Glaube ist die Basis auf der die Welt ruht. Erinnerst du dich wie es war, als du den Bescheid über das Arbeitslosengeld bekommen hast? Du warst selig gewesen, bis Ende August keine finanziellen sorgen mehr haben zu müssen. Jetzt siehst du, dass es nicht so ist, aber du verstehst jetzt auch schon besser den Grund: Ich habe euch eine Verschnaufpause gegönnt, damit ihr zu dieser wichtigen Aufgabe finden konntet, anstatt ständig nur an das Geld denken zu müssen. Ihr habt die Chance genutzt und was daraus entstanden ist, gefällt mir sehr, sehr gut.

Jetzt braucht ihr keine monatlichen Überweisungen mehr, um leben zu können, denn jetzt sind ganz andere Kräfte am Spiel. Das Arbeitslosengeld war eine Brücke zu dem Land, dass ihr heute betreten habt, und das Geld, das noch kommen wird, muss nun in eure Sache investiert werden. Und je mehr ihr ohne zu zögern hinein gebt, um so mehr wird euch auch zurückgegeben werden. Dieses Gesetzt funktioniert in jedem Falle!

Voraussetzung ist nur, dass du auch daran glaubst! Erinnere dich einmal an das Findhornbuch von Paul Hawken (The Magic of Findhorn), die Szene mit dem Gewächshaus, die dich so beeindruckt hat: Peter Caddy sagte zu dem ungläubigen Besucher: Es kann nicht passieren, dass etwas nicht kommt, wenn es benötigt wird. Es funktioniert IMMER!

Du wirst sehen, dass es stimmt, vorausgesetzt du hast wirklich keinen Zweifel daran. Bei er Acadiane hattest du Zweifel. Du hast geglaubt, Manifestation sei eine Art Zauberei, deren Techniken man kennen müsse. Dabei ist alles so einfach und hat nicht das Geringste mit Zauberei zu tun: Du musst daran glauben – und du musst die Sache auch wirklich dringend benötigen. Bei dir haben zwei Dinge nicht gestimmt: Du hattest von Anfang an kein rechtes Vertrauen in die Sache und heimlich warst du auch nicht vollständig überzeugt, dass dieses Auto wirklich nötig sei. Es war ja schon eines da, es waren sogar zwei da, wenn man den R4 von Ella mit einbezieht, also wozu noch ein drittes Auto?

Du hattest vor allem die Belastung gesehen, die du darin vermutet hast, und so konnte aus der ganzen Sache natürlich nichts werden. Erfreulicherweise ist eure jetzige Lage ganz anders: Die Dringlichkeit der Sache liegt auf der Hand und jetzt weißt du auch, wie Manifestation funktioniert. Es ist eine einfache Frage des Vertrauens und es ist bei inzwischen – von einigen leichten Unsicherheiten abgesehen – in ausreichendem Maß vorhanden, so dass ihr also jetzt alle Voraussetzungen habt, die ihr braucht. So gesehen hatte die Sache mit der Acadiane also doch ihr Gutes gehabt.

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