Dialog 116

Du willst jede Zelle deines Körpers mit positivem Denken füllen, hast du gesagt, aber du tust es nur sehr selten. Das aber ist die Kraft, aus der das Unmögliche möglich werden kann. Grenzen setzt du dir auch, wenn du dich in persönlichen Bedürfnissen beschneidest, die bereits MÖGLICH wären! Wenn du solche Wünsche als Luxus betrachtest und ein schlechtes Gewissen entwickelst.

Diaog 116, 11.04.1986 (abends)

Deine Entscheidung war gut. Es ist die einzige und die einzig richtige Entscheidung, weil sie hundertprozentig ist. Nur so kann meine Führung auch verstanden werden: Ich gebe euch keine Ratschläge, damit ihr euch der Verantwortung enthoben fühlen könnt. Sondern ich gebe euch Hilfen, die euch, wenn ihr sie in eigener Verantwortung, aber hundertprozentig ausführt, zum Ziel bringen können.

Wenn ich zum Beispiel sage, das Marktgeschäft ist gut, dann ist es gut. Du aber musst die Verantwortung übernehmen, dass es auch erfolgreich wird. Das MarktGESCHÄFT ist ein Geschäft wie jedes andere und muss nach den Gesetzmäßigkeiten eines solchen Geschäftes geführt werden – nach außen hin. Das bedeutet vollen Einsatz. Du darfst nicht hinter deinem Stand stehen und dich wundern, warum ich dir keine Kunden bringe. Der Verein stagniert nur dann, wenn du dich hinstellst und dich wunderst, warum die Dinge nicht von selber in Bewegung kommen.

Voller Einsatz wird verlangt, dann kommen die Dinge in Bewegung. Und voller Einsatz bedeutet eben wirklich alles. Insofern hast du eine mutige Entscheidung getroffen, und sie wird unser Verhältnis jetzt verbessern helfen, weil du nicht mehr von mir „Wunder“ erwartest, wo du selber hättest handeln sollen. Du hast jetzt die Verantwortung für dich selber übernommen, als du (dir) erklärt hast, dass du bis zum Äußersten zu gehen bereit bist. Und wenn du das wirklich tust, wird kein Risiko dich mehr schrecken können. Es kommt dann darauf an, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun, und DABEI will ich gerne helfen.

Ihr habt bisher ein gemeinsames Konzept gehabt, in dem ihr von dem ausgegangen seid, was ihr hattet und was ihr eventuelle noch bekommen könntet. Insgesamt gesehen aber, war dieses Konzept ein begrenztes und daher immer unbefriedigend. Wenn ihr euch mit allen Kräften dem Aufblühen des Vereins widmet und ein Konzept entwickelt, dass keine Grenzen mehr kennt, wird sich auch diese Situation ändern. Wenn ihr außerdem ein ganz persönliches Lebenskonzept entwickelt, in dem es keine Grenzen mehr gibt, werden sich auch eure persönlichen Verhältnisse ändern können. Dazu gehört als erstes: Geliehenes Geld nicht mehr als finanzielle Belastung zu sehen, sondern als Mittel zum Zweck.

Oder, Monika, das Bedürfnis nach einem blühenden Garten nicht abzutun, weil das KnowHow und die Mittel nicht da zu sein scheinen. Und ähnliches. Das alles weißt du doch selber sehr gut. Du willst jede Zelle deines Körpers mit positivem Denken füllen, hast du gesagt, aber du tust es nur sehr selten. Das aber ist die Kraft, aus der das Unmögliche möglich werden kann. Grenzen setzt du dir auch, wenn du dich in persönlichen Bedürfnissen beschneidest, die bereits MÖGLICH wären! Wenn du solche Wünsche als Luxus betrachtest und ein schlechtes Gewissen entwickelst.

Nimm dir ein Zimmer in dem künftigen Haus! Es stimmt nicht, dass andere dann auch ein „Recht“ darauf hätten. Du hast das Recht dazu, weil es dir hilft, deine Seele mit Nahrung zu versorgen. Andere benötigen dazu vielleicht ganz andere Dinge und brauchen kein Zimmer dafür. Jetzt sind die Zimmer da und du hast ein Recht darauf, dir eines zu nehmen. Das hat mit Egoismus überhaupt nichts zu tun.

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