Dialog 123

Wenn sich das Bedürfnis nach Reinheit so meldet wie jetzt, dann versuche es zu pflegen und sofort praktisch in eine Handlung umzusetzen, um es zu stärken. Denke nicht nur müde „ich schaff’s ja doch nicht“, sondern tue sofort etwas damit. Gehe zum Beispiel ins Freie, atme tief durch und konzentriere dich darauf, wie die reine Luft in deine Lungen eindringt. Versuche sie zu schmecken. Das wird dir helfen.

Dialog 123, 18.04.1986

Du hast mir immer wieder gesagt, dass meine „kleinen Laster“ dich nicht weiter stören würden. Mich aber beginnen sie zu stören und ich wünsche mir „reiner“ zu sein und zu leben. Aber ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Ich fühle mich oft so abhängig von meinen Begierden. Dabei stört mich selber oft der Dreck um mich herum, die schwarzen Tabakreste im Aschenbecher, der Alkohol in meinem Körper und so weiter. Doch wenn ich versuche darauf zu verzichten, wird meine Entscheidung sofort zu einer ungeheuren Belastung und der fühle ich mich nicht gewachsen. Kannst du mir nicht irgendwie helfen, stückweise von diesen Dingen loszukommen?

Leider nicht. Das sind nun einmal innere Entscheidungen. Wenn sie noch nicht stark genug sind, setzen sie sich eben noch nicht durch. Wenn ich von „kleinen Lastern“ spreche, gilt das aus MEINER Sichtweise heraus. Für dich und deinen Körper sind es dagegen gravierende Belastungen. Dennoch musst DU die Entscheidungen treffen. Die kann ich dir nicht abnehmen. Ich kann dir nur folgenden Rat geben:

Wenn sich das Bedürfnis nach Reinheit so meldet wie jetzt, dann versuche es zu pflegen und sofort praktisch in eine Handlung umzusetzen, um es zu stärken. Denke nicht nur müde „ich schaff’s ja doch nicht“, sondern tue sofort etwas damit. Gehe zum Beispiel ins Freie, atme tief durch und konzentriere dich darauf, wie die reine Luft in deine Lungen eindringt. Versuche sie zu schmecken. Das wird dir helfen.

Freunde von uns haben eine Frage zu Tierversuchen und zu Nutz- und Haustierhaltung im Neuen Zeitalter. Das beschäftigt uns selbst auch schon länger. Wie geht man mit Tieren in deinem Sinne um? Sollte man gar keine Tiere halten? Oder ist es in Ordnung, wenn es der eigenen Ernährung dient, obwohl man dann die Tiere auch töten muss?

Und die Tierversuche? Wir lehnen das gefühlsmäßig ab, doch kann ich auch die Argumente der Befürworter nicht von der Hand weisen. Es wäre schön, wenn du zu diesem Thema etwas sagen könntest.

Ihr müsst Tieren mit Respekt und Achtung gegenüber treten. Sie sind Teile meines Schöpfungsplanes. Daraus ergibt sich im Grunde die Antwort auf die ganze Frage. Man kann (und soll) Tiere halten, wenn es der eigenen Ernährung dient. Aber nur in diesem Rahmen ist es vertretbar. Und wenn sie getötet werden müssen, muss ein inneres Einverständnis mit mir darüber bestehen. Wer Tiere aus Profitgründen hält (und tötet) handelt nicht in meinem Geist. Und Tierversuche sind in jedem Falle eine Verhöhnung meines Schöpfungsplanes, da gibt es gar keine Argumente, die dafür sprechen könnten.

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