Dialog 124

Und daraus wiederum entsteht die Kraft, die euch zu Leistungen führt, an die ihr früher (alleine) niemals auch nur gedacht hättet. Ahnst du jetzt langsam, was „Wunder“ sind? Nichts weiter als Zeugnisse persönlicher Kraft, die aus dem Glauben an mich erwächst.

Dialog 124, 20.04.1986

Monika:
Wie kann ich die Kraft des Engels (der Kraft) nutzen? Ich bitte ihn immer darum, den ganzen Tag bei mir zu bleiben, doch ist mir seine Gegenwart nie bewusst.

Dein Engel ist einerseits „existent“ und andererseits wiederum nicht. Er ist da, sofern es ihn als Kraft, als Energie, als Idee betrifft, aber wieweit er DIR verfügbar ist, ist eine ganz andere Sache. Er ist dir so verfügbar, wie du selber dich öffnen kannst bzw. entsprechend deiner eigenen Fortschritte. Das heißt: Den Engel der Kraft zum Beispiel kannst du in seiner vollen Qualität nur erleben, wenn du selber auch Schritte tust, die dich kraftvoller machen. Man könnte auch sagen: Du wächst mit dem Engel und er wächst mit dir, obwohl ER SELBER vollkommen ist. Du kannst also den Engel zwar um Kraft bitten, aber er gibt sie nur, wenn du zugleich auch handelst. Das ist schwierig zu verstehen, aber so ist es nun einmal.

Jörg:
Wie ist das aber mit dem Engel der Geburt, den ich gewählt habe?  

Ganz genauso. Dieser Engel hütet die Qualitäten alles Neuwerdens und er gibt dir davon in dem Maße, wie du den Wunsch nach Erneuerung auslebst. Wenn du dich verändern willst, wird er dir zur Seite stehen. Wenn du Entwicklungen willst, ohne dich selber zu verändern bereit zu sein, wird er sich zurückziehen.

Dein Problem ist immer wieder, dass du Altes nicht aufgeben willst, weil den den Wert des Neuen, das du ja noch nicht kennst, nicht einschätzen kannst. Du willst also immer wieder einen Handel machen: „Zeig mir erst was du zu bieten hast, dann zeige ich dir, was ich zu geben habe.“ Aber auf einen solchen Handel lässt sich ein Engel nicht ein.

Auch ich nicht, aber ich ziehe mich nicht von dir zurück. Im Gegenteil: Ich wirke immer und immer wieder auf dich ein, bis du deine Haltung aufgibst. Wenn du in das Neue Zeitalter eintreten willst, musst du dein altes Leben hinter dir lassen. Um es einmal überspitzt aber durchaus deutlich zu sagen: Du kannst nicht mit dem Glas in der Hand und der Pfeife im Mundwinkel zu deinem Engel kommen und Brüderschaft mit ihm trinken wollen. Du stehst nahe vor dem Durchbruch, aber du zögerst noch immer über die letzte Schwelle zu treten.

Mir ist aufgefallen, dass ich mich mit dem Kredit sehr unbeschwert fühle. Früher hatte ich Kredite immer als eine Belastung empfunden. Diesmal geht es mir anders: Ich habe einfach das Gefühl, dass uns das Geld zur Verfügung gestellt wurde, das wir im Moment brauchen, und dass es richtig war so zu handeln. Und dass wir deshalb auch mit der Rückzahlung nicht in Schwierigkeiten kommen werden.

Das ist richtig. Aber es setzt immer voraus, dass ihr auch weiterhin verantwortungsbewusst mit eurer Situation umgeht. Was bedeutet das konkret? Damit ihr das bekommt, was ihr braucht, müssen nicht nur eure Motive einwandfrei sein. Es dürfen keine egoistischen Motive dahinter stecken, sonder der Wunsch muss Bedeutung für die Allgemeinheit haben. Und auch im Anschluss daran dürft ihr nicht nachlassen, in diesem Geiste fortzufahren und das, was ihr erhalten habt, sinnvoll zu nutzen. Um beim Beispiel dieses Kredits zu bleiben: In dem Augenblick, wo ihr den Kontakt zu mir aufgeben würdet, bekäme der Kredit eine ganz eigene Kraft. Er würde eine Macht über euch ausüben können, die er derzeit nicht hat (weil ich stärker bin) und die Probleme würden euch in Nullkommanichts über den Kopf wachsen.

Das trifft sicherlich auch auf das Haus zu?

Selbstverständlich. Das trifft auf alles zu. Wer an mich glaubt, dem gebe ich die Macht über die Dinge zu herrschen. Zumindest erscheint es demjenigen so. Während man eigentlich richtigerweise sagen müsste, dass ich durch meine Kraft und meine Hilfe (um die ihr deshalb immer wieder bitten sollt) die Dinge daran hindere, Macht über euch zu gewinnen. Das ist eine sehr wichtige Sache! Ein Haus, wie das in Pont Aven, ist eigentlich geeignet euch in Windeseile über den Kopf zu wachsen. Und ohne meine Hilfe würde es das auch sofort tun. Mit meiner Hilfe nicht. Ihr wäret stärker als die Dinge, die ihr handhabt. Denn ihr seid es, die die Fäden ziehen, während ihr früher an Fäden gezogen wurdet. Indem ihr wisst, dass ich hinter euch stehe, kann euch nichts wirklich erschüttern. Und daraus wiederum entsteht die Kraft, die euch zu Leistungen führt, an die ihr früher (alleine) niemals auch nur gedacht hättet. Ahnst du jetzt langsam, was „Wunder“ sind? Nichts weiter als Zeugnisse persönlicher Kraft, die aus dem Glauben an mich erwächst.

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