Dialog 127

Der Beginn lautet: Mich zu finden! Das ist nicht identisch mit den Botschaften, die ich euch gebe! Das ist etwas völlig anderes. Ihr stellt derzeit das, was euren Alltag bestimmt, noch viel zu sehr in den Mittelpunkt. Dabei sollte ich euer Mittelpunkt sein. Einstimmungen und Gebete sind ein WEG dazu, aber sie sind nicht das Ziel.

Dialog 127, 02.05.1986

Dieses Haus heute Nachmittag – es ist kleiner als das andere und dennoch teurer. Vielleicht wird die Situation so sein, dass wir uns rasch entscheiden müssen. Möglicherweise auf der Stelle, man weiß es nicht. Können wir uns eine solche Ausgabe leisten? Gilt also auch hier: Wenn es das richtige Haus ist … und so weiter? Oder gehen wir jetzt zu weit, wenn wir uns so eine Dauerbelastung aufladen.

Das hängt ganz von dem Haus ab. Wenn ihr das Gefühl habt, dass es wirklich gut zu euch passen würde, wenn ihr euch darin wohl fühlt und meint ,dass es euch „beflügelt“, dann ist die Miete nicht zu hoch.  Nur aus Angst, nichts anderes mehr zu finden, solltet ihr es aber nicht nehmen! In jedem Falle solltet ihr es vermeiden, euch auf der Stelle zu entscheiden, wenn ihr euch nicht beide ganz sicher seid – und darüber könnt ihr euch ja leicht verständigen. Sollte dennoch eine solche Situation auftreten, so werde ich bei dir sein und du wirst meine Zustimmung – oder meine Warnung – deutlich genug spüren, um Bescheid zu wissen.

Monika:
Ich bin ganz verwirrt. Seit heute morgen bin ich voller Traurigkeit, Angst und Panik-Gefühle. Das verstehe ich nicht. Die Tage vorher war ich so gelassen! Ich komme mir vor, als sei ich gesprungen und der Fallschirm geht nicht auf. Bitte gib mir Kraft durch ein paar Worte. Meine Gebete und Einstimmungen sind zur Zeit sehr gestört. Was kann ich tun, um dir wieder näher zu kommen?

Du verstehst nicht, was vorgeht? Es geht vor, was vorgehen muss. Ihr selber reduziert euch und werdet kleiner und kleiner. Der Fallschirm geht nicht auf, weil ihr die Leine nicht zieht, die ihn zum Entfalten bringt. Was ist die Leine? Das Vertrauen in mich. Ihr beginnt es zu verlieren. Ihr schiebt euer Unvermögen mir in die Schuhe. Ihr glaubt, dass ich es bin, der euch in eine unglaubwürdige Situation bringen will. Aber warum sollte ich das wollen? Ihr steht vor einer Prüfung und im Augenblick versagt ihr.

Wenn du deine Gelassenheit verlierst, verlierst du das Vertrauen in mich. Wenn deine Einstimmungen und Gebete keinen Widerhall mehr finden, hast du dich von mir entfernt, nicht ich mich von dir. Eine spirituelle Gemeinschaft kann sehr wohl aus zwei Menschen bestehen. Und sie kann unter den allerkleinsten Bedingungen beginnen, ihre Arbeit aufzunehmen. Und sie kann daraus hervor wachsen. Aber was ihr derzeit tut ist: Ihr reduziert euch!

Ich rate euch:
Nehmt ein Haus, das euch Ruhe gibt, einen Start zu versuchen. Nehmt von mir aus auch ein 3-Zimmer-Haus, aber BEGINNT! Und beginnen bedeutet: Sucht mich! Ich weiß, das ist ein Rätsel, aber wenn ihr seine Lösung nicht findet, kann ich nicht viel für euch tun. Ich habe euch schon mehrfach gesagt: Das Haus, um das es jetzt geht, ist eine Zwischenlösung, zwangsläufig. Indem ihr es findet, bereitet ihr den Boden für eure Arbeit. Ihr braucht einen Startpunkt, einen Neubeginn für die kleine Gemeinschaft, einen Ruhepunkt, eine Insel. Ihr müsst einen Anfangspunkt setzen. Einen realistischen. Ihr müsst bei euch selbst beginnen! Ihr sollt jetzt einen Rahmen finden, um beginnen zu können.

Der Beginn lautet: Mich zu finden! Das ist nicht identisch mit den Botschaften, die ich euch gebe! Das ist etwas völlig anderes. Ihr stellt derzeit das, was euren Alltag bestimmt, noch viel zu sehr in den Mittelpunkt. Dabei sollte ich euer Mittelpunkt sein. Einstimmungen und Gebete sind ein WEG dazu, aber sie sind nicht das Ziel.

Ihr habt es nicht geschafft, das Haus zu visualisieren, mit dem wir einmal begonnen haben. Bis heute habt ihr auch noch nicht ein vergleichbares großes Haus manifestieren können. Das alles ist nicht weiter schlimm. Denn solange ihr den Glauben an mich nicht aufgebt, kann es auch ein ganz anderes Haus sein. Hauptsache, ihr bewohnt es in meinem Geist. Doch genau davon seid ihr im Moment weiter entfernt denn je. Was ist denn bloß los mit euch? Bin ich nur glaubwürdig, wenn ich euch einen Gutshof zur Verfügung stelle? Was wolltet ihr derzeit damit anfangen?

Ihr seid jetzt in einer schwierigen Situation. Ihr empfindet Druck. Ihr braucht ein Haus. Nun, dann nehmt euch ein Haus. Es gibt doch genügend. Und fangt an! Fangt an, mich zu suchen, und ihr werdet genügend zu schreiben und zu publizieren haben, um bald aus diesen Grenzen heraus wachsen zu können.

Oder aber: Sucht nach dem großen Haus. Sucht nach dem wirklich großen Haus, aber akzeptiert alle Einbrüche, die euch dabei begegnen können. Wenn ihr in der Lage seid, unerschütterlich an dem großen Haus festzuhalten und euch von noch so großen Schwierigkeiten nicht unterkriegen lasst, dann werdet ihr auch das finden. Wenn ich mir allerdings eure derzeitige Verfassung anschaue, weiß ich nicht, ob ich euch zu diesem Weg raten soll.

Ich bin da, aber ihr habt mich bei der Suche nach euren Häusern beinahe verloren. Ich bin nicht größer in einem 7-Zimmerhaus und nicht kleiner in einem mit nur 3 Zimmern. Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich überall finden. Wenn ihr natürlich euren Ehrgeiz an erste Stelle setzt, wird das schwierig werden. „Les temps nouveaux“ ist eine Neugründung, die in jedem Falle aus sich selber heraus wachsen muss. Im Augenblick scheint ihr das vergessen zu haben und wollt ein erwachsenes Kind zur Welt bringen. Darüber solltet ihr vielleicht einmal nachdenken.

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