Dialog 136

Kämpfe nicht gegen die negativen Gedanken, das würde sie nur verstärken. Sondern kämpfe dafür, positive zu haben! Richte sofort alle Aufmerksamkeit, derer du fähig bist, auf das Licht, denn das Licht bin ich.

Dialog 136, 13.05.1986

Wir haben beide das Gefühl, bei der Suche nach dem „Zwischenhaus“ etwas falsch zu machen. Die Sache quält sich mit einer Klebrigkeit dahin, die ihr irgendwie nicht zusteht.

Falsch ist nicht das richtige Wort dafür. Aber ihr seid immer noch ungeübt in diesen Dingen. Ihr vermischt Altes mit Neuem, legt mal mehr Gewicht auf ein konventionelles Vorgehen und dann wieder auf Manifestation, während diese Bedeutung eindeutig verteilt sein müsste. Ein klarer Wille muss euch – durchaus auch auf konventionellem Wege – das bescheren, was ihr braucht. Damit aber tut ihr euch noch immer sehr schwer. Die Folge ist, dass sich auch noch immer wieder Gefühle des Zweifels und des Verzweifelns mit einschleichen und Raum in euch einnehmen, was die Sache weiter erschwert.

Da ihr aber an diesen Dingen lernen sollt, nimmt die Angelegenheit (aus meiner Sicht gesehen) durchaus ihren richtigen Verlauf. Den klaren Willen, der zur Manifestation des Gewünschten befähigt, kann nur entwickeln, wer sich innerlich durch und durch geändert hat. Das wiederum geht nur über einen Lernprozess und den macht ihr gerade durch. Wenn am Ende das Ergebnis nicht euren Erwartungen entsprechen sollte, wird euch das deutlicher auf die Notwendigkeit euch zu ändern aufmerksam machen, als viele Worte von mir, die ihr noch immer nicht mit der genügenden Aufmerksamkeit lest und umsetzt.

Wie oft habe ich euch schon „gepredigt“, dass ihr euer Leben ändern müsst, dass ihr jeden Punkt in eurem täglichen Alltag überprüfen müsst, ob er „in meinem Geiste“ getan wird – was einer gründlichen Änderung gleich kommt. Doch erst jetzt fangt ihr versuchsweise damit an. Wunder euch deshalb nicht, wenn ihr euch mit solchen Aufgaben schwer tut. Es dreht sich immer wieder alles um den ersten und einzigen Punkt, von dem schon so oft die Rede war:

Wer mich nicht wirklich an erste Stelle setzt – und das drückt sich in ALLEM aus, was man tut – bleibt dort, wo er ist. Der Rest sind Träume. Meine Welt ist aber real.

Haben wir den überhaupt noch eine Chance, das „Zwischenhaus“ zu finden, wenn wir noch so weit zurückliegen, wie du sagst?

Eine kleine, ja. Ansonsten gibt es auch noch die Möglichkeit, auf konventionellem Weg ein konventionelles Haus zu finden. Das tun ja etliche andere Menschen hier und da auch. Aber so ein Haus ist natürlich nicht dasselbe. Es ist in der Regel ein Rückschlag in eurer Entwicklung, eben weil es nicht mit den enormen Kräften beseelt ist, die eine Manifestation mit sich bringt. Da es sich aber nur um eine Übergangslösung handelt, schätze ich den Schaden nicht allzu hoch ein.

Bevor ihr aber eine wirklich schlechte Entscheidung trefft (ein unangenehmes Haus zu überhöhten Preisen), solltet ihr entweder in den Wohnwagen ziehen oder das Angebot der Familie Simon annehmen. Mit der alten Dame unter einem Dach zu leben, wäre ein geringeres Übel als die Atmosphäre eines „falschen“ Hauses. Und euer Wohnwagen ist zwar ungemütlich und klein, aber es ist immerhin EUER Wohnwagen und es läge eine gewisse Folgerichtigkeit darin, ihn zu benutzen, wenn andere Wege verborgen geblieben sind. Ihr würdet aus der Lernkonsequenz, die sich für euch auch in dieser Angelegenheit findet, am besten profitieren.

Dann ist das Haus gestern sicher nicht das richtige gewesen?

Auf keinen Fall! Das Haus an sich ist zwar in Ordnung, aber da ihr viel falsch gemacht habt – was nicht weiter schlimm ist, wohlgemerkt, ihr sollt ja lernen – hätte euch dieses Haus restlos überfordert. Ihr hättet daran spirituell ausbluten können!

Noch eine wichtige grundsätzliche Frage. Ich merke, dass ich oft von negativen Gedanken, wie Zweifel und Unsicherheiten gepackt werde, was zum Beispiel das Haus in Merrien betrifft, und ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann. Technisch gesehen, weiß ich es zwar, aber im entscheidenden Augenblick nützt mir das nicht und die negativen Kräfte sind stärker als mein Wille. Was hindert mich bloß daran, ganz und gar hinter einer Sache zu stehen.?

Was dich hindert, sind einerseits uralte Erfahrungen, nicht nur aus diesem Leben, und sie zu bewältigen bist du auf der Welt. Andererseits ist es aber eben auch wieder ein Zeichen der Unvollkommenheit in Bezug auf spirituelles Vorgehen. Ihr beide macht hier immer noch Fehler, nicht nur du, aber noch ist keine Schaden angerichtet im Falle Damany (das Haus in Merrien, Anm. Monika).

Was du dagegen tun kannst, wenn dich diese Kräfte beim Wickel haben? Kämpfen! Üben! Mache die Lichtübung. Halte inne, wenn du merkst, dass diese negative Welle kommt und suche meine Hand. Sage dir immer und immer wieder: Wir WERDEN dieses Haus bewohnen! Denke an all die vielen Erfolge, die ihr schon errungen habt. Und vor allem: Widme dich deiner Gegenwart! Tue das, was du in diesem Augenblick gerade tust, perfekt, und deine Gedanken werden sich auf diesen Punkt konzentrieren und können nicht mehr abschweifen. Sei Zuversicht! Sei Licht! Sei ein Stück weit ICH! Schon eine Sekunde Licht in dir hat Macht über große Täler des Schattens in dir.

Aber: Kämpfe nicht gegen die negativen Gedanken, das würde sie nur verstärken. Sondern kämpfe dafür, positive zu haben! Richte sofort alle Aufmerksamkeit, derer du fähig bist, auf das Licht, denn das Licht bin ich.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

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