Dialog 146

Jede einzelne Meditation ist ein Signal der Stärke, der Kraft und der Liebe, das in die Welt hinausgeht. Und täglich kommen unzählige solcher Signale bei mir zusammen. Jedes ist einzigartig und entweder stark oder weniger stark, je nach Möglichkeiten des Menschen der es ausgesandt hat. Aber einzigartig bleibt es und es benötigt im Grunde keine Hilfe durch andere Signale, um stärker zu werden.

12.06.1986

Monika:
Eine Frage zum Meditieren:
Ich fühle mich etwas unsicher, wie ich mich an das Netzwerk des Lichts anschließen kann, denn die übliche Zeit liegt ja zwischen 12:00 und 12.30 Uhr. Gibt es da eine gedankliche Vorstellungshilfe? Und ist ein Gebet zu dir nicht auch eine Meditation? Ich meine, kann ich in der Zeit zu dir beten, das fällt mir so sehr viel leichter als alle Gedanken abzustellen?

Entgegen allgemeiner Auffassung kommt es NICHT darauf an, dass bestimmte Zeiten eingehalten werden. Das hilft vielleicht der menschlichen Vorstellungskraft, sich ein Bild von der Dichte der gebündelten Energie zu machen, wenn überall auf der Welt Menschen zur selben Zeit dasselbe tun. Und das Bild ist ja auch nicht falsch. Nur: Nötig ist es nicht, solche Reglements einzuhalten! Jede einzelne Meditation ist ein Signal der Stärke, der Kraft und der Liebe, das in die Welt hinausgeht. Und täglich kommen unzählige solcher Signale bei mir zusammen. Jedes ist einzigartig und entweder stark oder weniger stark, je nach Möglichkeiten des Menschen der es ausgesandt hat. Aber einzigartig bleibt es und es benötigt im Grunde keine Hilfe durch andere Signale, um stärker zu werden.

Im Übrigen ist dein Gedanke völlig richtig: Ein Gebet IST eine Meditation.

Eine Frage zum Thema Energy-Exchange:
Wir neigen beide dazu, speziell bei Freunden alles billig oder umsonst zu machen, fühlen uns aber nicht sonderlich wohl damit.

Ihr müsst unbedingt lernen, zum Geld ein weniger verkrampftes Verhältnis zu gewinnen. Eure Leistung hat ihren Wert und der drückt sich unter anderem auch in Geld aus. Ihr müsst euch deshalb einfach klar machen, dass das Geld dass ihr nehmt (und das ihr nehmen sollt!) ein ganz realer Gegenwert für die Leistung oder die Ware ist, die ihr gegeben habt. Dabei spielt es im Grunde keine Rolle, ob die Empfänger gute Freunde von euch sind oder nicht. Ihr nehmt eurer Leistung oder eurer Ware dagegen ihren Wert, wenn ihr sie zu billig oder gar kostenlos anbietet!

Natürlich wird es immer wieder einmal vorkommen, dass ihr etwas schenken möchtet, sei es eine Leistung oder eine Ware. Wenn es ein wirkliches Geschenk sein soll, ist das natürlich in Ordnung, aber dann müsste es natürlich auch als solches angeboten werden. Wenn ihr dagegen nur verschämt „kein Geld nehmen wollt“, bringt ihr damit vor allem Unsicherheit zum Ausdruck. Tut das nicht! Ihr schwächt euch enorm, wenn ihr so verfahrt. Lernt den Wert dessen kennen, was ihr anbietet, und nehmt den Wert dafür entgegen. Es ist nicht nur „das Normalste von der Welt“ so zu verfahren, es ist vor allen Dingen wirklich sinnvoll und richtig! Also, nehmt euren Preis für eure Leistungen, das ist nicht nur ökonomisch wichtig, sondern es dient auch der Manifestation der Werte, um die es dabei geht. Auch der euren!

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