Dialog 148

Es ist eine Art Böschung, die ihr bisher noch nicht erklommen habt. Aber ihr müsst immer und immer wieder Anlauf nehmen und es neu versuchen. Stellt euch vor, dass jenseits der Böschung das Land ist, nachdem ihr gesucht habt, die neue Ebene, von der ihr jetzt nur andeutungsweise etwas wisst, aber die es gibt und die nur auf euch wartet.

Diaog 148, 20.06.2986

Monika:
Gibt es eine Erklärung dafür, warum man am Kopf so empfindlich auf Reiki reagiert? Unsere Situation macht mir zur Zeit sehr viel Kummer. Wir können uns bemühen wie wir wollen, irgendwie schaffen wir es nie mühsam ausgetüftelte Zeitpläne einzuhalten. Jörg ist vollkommen überlastet und ich mache mir große Sorgen um seine Gesundheit. Er ist sehr erschöpft und bräuchte dringend Erholung. Doch obwohl er immer nur einen Bruchteil der anstehenden Aufgaben schafft, wird es immer sehr spät bis er ins Bett kommt. So kann es einfach nicht weitergehen. Wie können wir es nur schaffen, unser Leben in den Griff zu bekommen? Ich habe ständig das Gefühl, ich tue zu wenig, obwohl das nicht stimmen kann, denn auch mein Tag ist ausgefüllt. So wie es aussieht, haben die Dinge uns im Griff, anstatt dass wir sie im Griff hätten.

Nicht jeder reagiert gleichermaßen empfindlich auf Reiki, wenn es den Kopf betrifft, aber es ist grundsätzlich ein Zeichen größerer spiritueller Sensibilität, wenn man Reiki-Behandlungen dort sensibler empfindet.

Zu eurer Situation:
Merkt ihr es jetzt selber, wo ich steht? In der Tat kann euch kein Plan wirklich weiterhelfen. Ihr habt das Problem, dass sich Wichtiges mit Unwichtigem zu einem Knäuel vermengt hat und ihr nicht mehr unterscheiden könnt, was für euch eine Rolle spielt und was nicht. Euch fehlt das Wissen um das, was für euer Leben wirklich entscheidend wichtig ist. Wüsstet ihr das, würden sich alle anderen Aufgaben entsprechend ihrer Wichtigkeit wie von selber um diese Aufgaben herum gruppieren. Und sie ließen sich bearbeiten, ohne dass nur ein einziges Wort darüber verloren werden müsste. Da ihr es aber nicht wisst, drängt sich ein Problem vor das andere und ihre geratet regelmäßig durcheinander.

Ich habe euch auf euer Bitten hin geduldig immer wieder Handlungshilfen gegeben, aber es war völlig klar, dass ihr damit alleine nicht weiterkommen würdet. Ihr habt den roten Faden nicht vor Augen, der durch euren Tag führen müsste – DAS ist euer Problem. Solange das so ist, wird sich daran auch nichts ändern. Ein Leben wie das eure lässt sich nicht auf technische Weise einteilen. Das geht nur mit einem konventionellen Leben, das keine Ziele und keine Höhepunkte kennt und auch gar nicht sucht. Ihr aber sucht und das nimmt euch in Anspruch und fordert eure Kraft – und bringt euch durcheinander, weil ihr noch immer nicht wisst wonach ihr suchen sollt.

Ich rate euch deshalb diesmal nicht zu weiteren technischen Maßnahmen, sondern dazu, nach dem roten Faden Ausschau zu halten. Es ist eine Art Böschung, die ihr bisher noch nicht erklommen habt. Aber ihr müsst immer und immer wieder Anlauf nehmen und es neu versuchen. Stellt euch vor, dass jenseits der Böschung das Land ist, nachdem ihr gesucht habt, die neue Ebene, von der ihr jetzt nur andeutungsweise etwas wisst, aber die es gibt und die nur auf euch wartet. Aber ihr müsst immer wieder und immer wieder einen neuen Versuch machen über diese Schwelle zu gelangen, sonst bleibt ihr dort wo ihr seid.

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