Dialog 15

Ihr müsst versuchen, die Ruhe in euch selbst zu finden, dann sind die äußeren Bedingungen weniger wichtig. Es wird euch noch oft geschehen, dass die äußeren Bedingungen unter denen ihr zu mir finden müsst, ein hilfloses Durcheinander sind. Dann ist es um so wichtiger, euch von diesem Durcheinander nicht mitreißen zu lassen.

Dialog 15, 24.12.1985

Ich habe das Gefühl, dass uns dieser Morgen irgendwie entglitten ist. Gestern lief alles so reibungslos und heute kommen wir irgendwie keinen Meter weiter, wie sehr wir auch rennen, tun und machen. Seit Florians Unfall fühle ich mich sehr unter Druck. Dieser Zwischenfall hat mich ganz aus der Bahn geworfen.

Es ist gut, dass du zu mir gekommen bist. Mach es, wie deine Frau es dir sagte, und NIMM dir einfach die Zeit, die du brauchst. Nichts ist wichtiger als das ständige Gespräch mit mir und alles kann warten, nur das nicht.

Es ist wichtig, dass du aufschreibst, was ich dir sage. Das hast du inzwischen selbst gemerkt, weil du dir nie sicher warst, ob du mich richtig verstanden hast. Du musst schreiben, weil nur so meine Worte ungehindert durch dich hindurchfließen können.

Während deine Gedanken mit Schreibarbeiten beschäftigt sind, können sie sich nicht in unser Gespräch einmischen. Wenn du aber in Gedanken zu mir sprichst, bringst du leicht alles durcheinander, denn in deinem Kopf sieht es manchmal aus wie in dem Empfangsbereich eines Kurzwellenradios, wo sich eine Frequenz mit der anderen überschneidet. Besonders, wenn du aufgeregt oder nervös bist.

Ich habe dir gesagt, dass du deinen Block immer bei dir führen sollst, weil er dein Schutz ist. Warum tust du es nicht? So kann euch tatsächlich jedes Ereignis, auch das aller kleinste, völlig aus der Bahn werfen, wie du ja selber heute morgen gemerkt hast. Das alles hätte nicht sein müssen, wenn du dir die wenigen Minuten Zeit genommen hättest, die nötig sind, um mit mir zu sprechen.

Euer gestriger Tag war so harmonisch weil ihr den Faden zu mir durch eure Gebete immer wieder aufgenommen habt. Wichtig ist, dass ihr euch heute sammelt und in Ruhe und voller Freude und Dankbarkeit zu mir kommt an diesem Abend.

Ich habe etwas Angst, dass wir diese Ruhe vielleicht nicht finden werden bei meiner Mutter, da wir dort die Bedingungen nicht bestimmen können.

Ihr müsst versuchen, die Ruhe in euch selbst zu finden, dann sind die äußeren Bedingungen weniger wichtig. Es wird euch noch oft geschehen, dass die äußeren Bedingungen unter denen ihr zu mir finden müsst, ein hilfloses Durcheinander sind. Dann ist es um so wichtiger, euch von diesem Durcheinander nicht mitreißen zu lassen.

Nun seid ihr in Deutschland. Ein Ziel, dass ich für euch für wichtig befunden habe. Fragt euch nicht warum und rätselt und interpretiert mich nicht. Seid aufmerksam und nehmt intensiv auf, was um euch herum geschieht. Ihr gewinnt jetzt Abstand von eurem Leben in Frankreich und das ist wichtig für euch. Ebenso wie es wichtig war, dass ihr in Frankreich Abstand von eurem Leben in Deutschland gewonnen habt.

Ihr sollt lernen, dass es für euch nicht wichtig ist, WO ihr lebt, sondern dass ihr da, wo ihr lebt WIRKLICH lebt, also alles in meinem Sinne und mit meiner Hilfe
tut. Sucht nicht länger nach eurem Platz, sucht nach meinem, den ich für euch bestimmt habe.

Um ihn zu finden, braucht ihr zunächst unbedingtes Vertrauen in meine Führung — und ihr habt noch viel zu lernen. Aber nur so werdet ihr den Ort überhaupt erkennen können. Sonst stündet ihr davor und würdet ihn nicht sehen.

Ihr könnt hier in Deutschland ein Stück weit dieses Vertrauen lernen. Zwischen hier und eurem Haus in Frankreich liegen nun 1200 Kilometer und ihr wisst, dass euer Geld für die Rückreise nicht mehr reichen wird. Lernt jetzt mir zu vertrauen ,und ich werde euch führen, 

Wir möchten dir gerne sagen, dass wir froh und glücklich über deine Führung sind und dass wir dich sehr lieb haben. Seit du bei uns bist, fühlen wir uns beide viel entspannter und von großem Druck befreit.

Ich bin die Liebe und wer an mich glaubt, kann unglaubliches Glück erfahren. 
Ich bin der Friede und wer an mich glaubt, kann keine bösen Gedanken mehr gegen einen anderen Menschen hegen.

Davon spürt ihr erst einen winzigen Teil, aber schon der verändert euch und ihr merkt es. Seid weiter meiner ständigen Gegenwart so bewusst wie bisher und lasst euch mehr und mehr von mir durchdringen, dann wird sich euer Leben von Grund auf verändern und ihr euch mit ihm.

Später am Tag:
Ihr müsst reisefertig sein, damit ihr gehen könnt, wenn ich euch rufe. Bisher seid ihr es noch nicht, sondern ihr macht Pläne und vergesst, dass ich euch führe. Packt deshalb heute eure Sachen und erledigt die Zollpapiere. Nutzt den morgigen Tag, um möglichst alle eure wichtigen Besorgungen zu machen seid ab dann so reisefertig wie möglich.

Wir haben das Gefühl, dass wir im Haus meiner Mutter alle Energie darauf verwenden müssen, liebevolle Gedanken zu behalten und Streit zu vermeiden. Irgendwie schwächt uns das.

Es ist nicht wichtig, wo ihr seid. Es schwächt euch auch nur deshalb, weil ihr noch immer nicht genügend Vertrauen zu mir habt und eure Verbindung zu mir noch sehr dünn ist. Sobald ihr mich an erster Stelle in eurem Leben setzen gelernt habt, wird alles einfacher gehen. Vergesst nicht, ihr seid hier, weil ich es so wollte. Das und meine Pläne müssen eure ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, dann werden sich solche Probleme, wie du sie eben beschrieben hast, nebensächlich. Statt euch zu zwingen liebevolle Gedanken zu haben, kommt zu mir und lasst euch von meiner Liebe durchdringen. Das braucht seien Zeit, aber je eher ihr damit anfangt, um so leichter wird euer Leben sein.

Es ist für mich ein Widerspruch, wenn du auf der einen Seite sagst, wir sollen Pläne machen, wie wir es für richtig halten und ich dann heute höre, dass wir zuviel Pläne machen.

Wenn du das Gefühl hast, mich nicht richtig zu verstehen, dann musst du so lange nachfragen, bis du dir sicher bist. Nutze so oft es geht die Möglichkeit, mit der Maschine zu schreiben. Mit der Hand bist du zu langsam und das gibt deinen Gedanken Zeit, durch die Gegend zu laufen und Unfug anzurichten. Das Schreiben mit der Hand sollte für dich ein Notbehelf sein, wenn keine Maschine zur Verfügung steht. Sobald du tippst, empfängst du mich klarer.

Natürlich sollt ihr planen, wie ihr es für richtig haltet. Was aber nicht sollt, ist darüber zu vergessen, dass ihr aufmerksam sein müsst und gestern habt ihr euch gehen lassen.

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