Dialog 152

Würde es euch helfen, wenn ich euch bäte, alles was geschieht, zunächst einmal mit einem „Gott will es so“ anzunehmen, ohne euch zu sorgen oder gar darüber zu grübeln, wo ihr versagt haben könntet? Ihr habt nicht versagt und ihr werdet auch weiterhin nicht versagen. Ihr sollt euren Weg gehen und wissen, dass ich ihn so für euch bestimmt habe. Das sollte euch eine Hilfe sein. Versucht es doch einmal.

Dialog 152, 24.06.1986

Wenn ich ein bisschen in solchen Nachrichten schmökere wie dem neuen Bulletin von Eourres der von anderen spirituellen Gemeinschaften, dann bin ich immer ganz fassungslos von der Dichte, der Intensität, mit der sich Leben dort bei diesen Menschen abzuspielen scheint. Dann schaue ich mir unsere Situation an und komme mir vor, wie ein Frosch, der in einer Badewanne sitzt und verzweifelt versucht, die Wände hochzukrabbeln. Alles ist so mühsam bei uns, nichts fällt irgendwie leicht, hat Licht, sondern es kommt mir so schwierig vor, wie es immer gewesen ist. Deine Führung, die uns das doch eigentlich erleichtern müsste, die mindestens dem Ganzen diese Leichtigkeit geben könnte, diese Führung ist zwar schon ein Hilfe, aber auch nicht viel mehr.

Erwarte ich zu viel, wenn ich mir wünsche, selber so ein glückliches und erfülltes Leben zu führen? Ist es unsere Sache, jetzt durch diese ganzen Niederungen zu streifen? Oder machen wir doch immer noch etwas falsch?

Es ist ein ganz erheblicher Unterschied, ob man als starke, ausgereifte und spirituell zusammengewachsene Gruppe in einer funktionierenden, eingespielten Gemeinschaft an Probleme herangeht – oder ob man Pionierarbeit leisten muss, so wie ihr jetzt. Es gab auch in Eourres Zeiten, in denen solche Bulletins nicht hätten geschrieben werden können, dessen kannst du sicher sein. Man kann nicht von heute auf morgen aus der alten Welt aussteigen und dann fröhlich und frei ein neues Leben beginnen. So etwas läuft immer über entweder tief greifende (meistens schmerzhafte) Erfahrungen, die das Leben verändern, oder es nimmt einen stetigen, langsamen und daher mühsamen Verlauf – so wie in eurem Fall.

Einen Fehler aber macht ihr wirklich: Ihr nehmt das, was geschieht und was sich wie eine Hürde oder ein Problem darstellt, auch prompt als solches an: Ihr seht in Belastungen tatsächlich Belastungen und macht euch die Sache damit noch schwerer. Das müsste nicht so sein. Ihr solltet immer wieder daran denken, dass mein Wirken in allem zu finden ist und dass Belastungen deshalb keine sein müssen. Ihr könntet sie freudig als Möglichkeiten des Wachstums begrüßen, anstatt euch von ihnen bedrücken zu lassen.

Immerhin macht ihr ja schon Fortschritte, denn die Art, wie ihr die Nachricht aus Damany aufgenommen habt, war schon um etliches anders als ich das von euch gewohnt war. Aber ihr könnt es noch besser machen.

Würde es euch helfen, wenn ich euch bäte, alles was geschieht, zunächst einmal mit einem „Gott will es so“ anzunehmen, ohne euch zu sorgen oder gar darüber zu grübeln, wo ihr versagt haben könntet? Ihr habt nicht versagt und ihr werdet auch weiterhin nicht versagen. Ihr sollt euren Weg gehen und wissen, dass ich ihn so für euch bestimmt habe. Das sollte euch eine Hilfe sein. Versucht es doch einmal.

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