Dialog 159

Und dann überprüfe dein Leben einmal darauf, was dir am meisten Energie raubt und überlege dir, ob du darauf nicht verzichten kannst oder ob dir das wichtig ist, energielos zu sein. Es sind nämlich bei euch beiden, nicht nur bei dir, immer wieder die Dinge, die euch Energie rauben, durch die alles hakt und klemmt.

Dialog 159, 16.07.1986

Monika:
Es beunruhigt mich, wenn Dinge, die noch nicht richtig in unser Leben integriert waren, wieder zerfließen. Woran liegt es, dass wir nicht mehr zusammen beten und meditieren. Unser Alltag spiegelt nichts von dem, was unsere Beziehung zu dir ausmacht. Ich verstehe einfach nicht, warum das so schwierig ist.

Es gibt derzeit eigentlich nur eine einzige wirklich wichtige Übung, und die lautet: Lasst das Bild von mir in eurem Herzen nicht erlöschen! Wenn Euer Glaube an mich und eure Liebe zu mir stark und ungebrochen ist, werdet ihr alles bekommen, was ihr benötigt – auch das Haus, das zu euch passt. Sucht deshalb nicht das Haus – sucht mich!

Auch wenn ich euch nicht dafür kritisiert, sondern im Gegenteil eher gelobt und bestärkt habe in den letzten Tagen, so ist doch eine Gefahr darin, in den Übungen eures Alltags nachlässig zu werden. Es ist nur so: Eine lustlose Pflichtübung hat nicht den geringsten Sinn. Sie muss natürlich von selber und voller Lust an mir kommen.

Woran liegt es, dass ihr in dieser Hinsicht nachgelassen habt?

Ihr wart noch nicht nahe genug bei mir gewesen und seid es noch immer nicht. Ihr wisst natürlich um mich und meine Wunder, aber es ist noch immer eine Schwelle zwischen euch und mir. Erst wenn diese Schwelle überschritten ist und wir wirklich eins geworden sind, ich also in eurem Leben tatsächlich die erste Position vor allem anderen einnehme, erst dann werden die täglichen Übungen zu meiner Ehre mehr als ein Ritual für euch sein. Dass es derzeit noch so oft vergessen wird, mag euch zeigen, wie groß die Schwelle zwischen euch und mir noch immer ist.

Es ist gut, dass du es bemerkt und mich darauf angesprochen hast, denn es würde weniger nützen, wenn ich es euch gesagt hätte. Ihr selber müsst solche Erfahrungen machen.  Ich verlange eigentlich nicht viel von euch: Nur Glauben, den allerdings unbedingt, und zwei, drei Momente in eurem Alltag, die ihr mir zur Verfügung stellt, die ihr mir schenkt.

Später am Abend:

Jörg:
Woran liegt es bloß, dass ich so wenig aus dem mache, was mir da zur Verfügung steht: Ich habe einen Kontakt zu dir, der ja nun nicht alltäglich ist. Und ich kann offensichtlich auch die Energie spüren, ohne je einen Reiki-Kurs gemacht zu haben. Eigentlich müsste schon eines dieser beiden Dingen ausreichen, um mein Leben zu verändern. Aber in Wahrheit ändert sich da nicht viel – weil ich keine Änderung zulassen will. Das heißt, eigentlich will ich schon die Änderung, aber ich verstehe nicht, warum ich mich zugleich dagegen sträube. Was ist es, das mich daran hindert, dich ganz und gar an die erste Stelle zu setzen?

Warum teile ich meinen Tag immer so idiotisch ein, dass ich abends ganz einfach zu erschöpft sein muss? Mir kommt es vor, als habe das Ganze irgendwie geradezu Methode. Bitte hilf mir, da raus zu kommen! Welch eine seltene Ehre wird mir da zuteil! Du setzt sich ein zweites Mal am selben Tag an die Schreibmaschine?!? Man wird ja fast an alte Zeiten erinnert, wo mein Wort noch etwas galt bei dir.

Ja, es ist wirklich ein Jammer wie achtlos du mit den Gaben umgehst, die ich dir schenke. Aber über diese Hürde müssen wir nun einmal hinweg. Als ich mir dich ausgesucht habe, wusste ich ja, auf wen ich mich da einlasse. Es überrascht mich also nicht, dass du dich so schwer damit tust, bei mir zu sein.

Der Punkt, an dem alles bei dir hängt, ist: Du willst dein Leben zwar auf einerseits ändern, andererseits aber willst du weder etwas dafür tun, noch gar auf deine dir liebgewordenen Gewohnheiten verzichten. Und das ist nun einmal ein unlösbarer Widerspruch. Du kannst nicht dein Leben verändern und zugleich alles beim Alten lassen wollen.

Es nützt aber auch nichts oder jedenfalls nicht viel, wenn ich dir sage: Mach dieses anders oder lass jenes aus deinem Leben verschwinden und so fort. Du würdest das entweder gar nicht befolgen oder nur halbherzig für eine kurze Zeit und die unbequeme Änderung bei der erstbesten Gelegenheit still und heimlich beerdigen. Deshalb mussten wir warten, bis du von selber damit zu mir kommst. Bis dein Unbehagen über das sinnlose, leere „alte“ Leben größer ist, als dein Misstrauen vor allen Änderungen.

Jetzt scheint so ein Moment zum ersten Mal gekommen zu sein. Das ist gut so und ich freue mich wirklich, dass du damit zu mir kommst. In der Tat können die Dinge unmöglich so bleiben. Ich möchte aber noch immer nicht sagen, was konkret du in deinem Leben verändern sollst. Ich glaube, du weißt es selber sehr gut. Ich will, dass das von DIR kommt! Nur dann hat es wirklich einen Sinn. Nur dann wirst du wirklich etwas verändern wollen und auch dabei bleiben.

Ich rate dir nur allgemein: Kremple dein Leben jetzt nicht gleich um und überfordere dich nicht, sondern besinne dich auf mich! Suche nach mir! Das ist der wesentliche Angelpunkt für dich! Du bist jemand, den man von etwas überzeugen muss, wenn man will, dass er es tut. Sonst wird nicht viel daraus. Also: Richte deine Aufmerksamkeit auf mich und suche mich IN DEINEM LEBEN! Wenn du mich dort wiederfindest, wenn du mich SPÜRST, wenn du dann bereit bist zu glauben, dass es mich tatsächlich gibt, dann werden die Änderungen eine nach der anderen ganz von selber kommen und um Erledigung bitten.

Was glaubst du, warum ich auch dir die Energie geschenkt habe, mit der bisher alleine Monika gearbeitet hat? Weil das MEINE Energie ist! Weil es eine Möglichkeit für dich ist, mich körperlich zu spüren – und weil du so etwas brauchst. Wenn du es also ernst meinst diesmal und dein Leben wirtlich verändern willst, dann setze so oft wie möglich deine Energie ein, um den Kontakt zu mir zu finden. Behandele anfangs vorwiegend Pflanzen, denn an ihnen lässt sich der Fluss der Energie am besten spüren und es sind geduldige Patienten.

Und dann überprüfe dein Leben einmal darauf, was dir am meisten Energie raubt und überlege dir, ob du darauf nicht verzichten kannst oder ob dir das wichtig ist, energielos zu sein. Es sind nämlich bei euch beiden, nicht nur bei dir, immer wieder die Dinge, die euch Energie rauben, durch die alles hakt und klemmt.

Ihr habt die Möglichkeit als Kanal für meine Energie zu dienen und ihr wisst, dass diese Energie nicht nur einfach so „durch euch hindurch geht“, sondern sehr wohl auch Wirkung auf euch hat, euch also erfrischen kann. Arbeitet damit und gebt euch gegenseitig Energiebehandlungen. Spürt meine unmittelbare Präsenz in eurem Leben und lasst euch davon erfüllen. Dann ist es nicht ausgeschlossen, dass euch die kleinen Befriedigungen gar nicht mehr schmecken, die euch im Grunde nur um eure Energie bringen.

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