Dialog 160

Setze mich in den Mittelpunkt deines Lebens! Wir haben das schon so oft besprochen, aber ich sage es dir gerne noch einmal im Detail. Nur jetzt nicht, weil keine Zeit mehr ist, aber heute Abend oder wann immer du mir die Ehre gibst.

Dialog 160, 17.07.1986

Jörg:
Ich bin seit gestern Abend sehr beunruhigt und habe Angst, vieles falsch gemacht zu haben.

Sicherlich hast du vieles falsch gemacht. Aber das ist nichts Besonderes. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die wirklich in meinem Geiste leben und den Weg zu mir gefunden haben. Es sind fast immer sehr mühsame Wege gewesen, denn ohne Läuterungsprozesse finden die wenigsten zu mir. Das gilt auch dann, wenn ich mich einzelnen von euch offenbare, so wie euch jetzt.

Wie ihr schon richtig erkannt habt: Das hilft zwar Prozesse zu verkürzen, aber es erspart euch nicht Erfahrungen, die einfach gemacht werden müssen. Läuternde Erfahrungen. Der größte Fehler, den du bisher gemacht hast ist, dass du heimlich immer wieder die falschen Götter angebetet hast. Du hast der Lottozentrale mehr vertraut als mir und einer deiner anderen Götter heißt noch immer Rotwein. Eines ist klar: Wenn du dich auf die beiden verlässt, gehst du im wahrsten Sinne des Wortes zugrunde. Es sind Trugbilder, die die beiden da vor dir aufrichten, und im Grunde weißt du das ja selber ganz genau. 

Nichts gegen Lottospiel – unter Umständen eine interessante Form der Manifestation – ABER nur solange ICH dein wahrer Gott bin! Wenn du dagegen an das Glück mehr glaubst als an mich, hast du dich auf den eindeutig falschen Weg begeben und wirst gar nichts erhalten, sondern das, was du hast, auch noch verlieren.

Nichts gegen Rotwein, auch das habe ich immer wieder gesagt – aber wenn du einen Gott daraus machst, wird er dich töten. Heimlich, heimtückisch und freundlich lächelnd, aber er tut es gewiss. Wärst du fest in meinem Glauben, könnte er dir nicht das geringste anhaben – schon deshalb nicht, weil du dich selten seiner bedienen würdest. Das sind so die kleinen Nebeneffekte des Glaubens: Man wird stärker. Aber das ist kein Grund in Panik zu geraten! Es ist niemals zu spät umzukehren – wenn es eine Umkehr ist!

Was soll ich tun?

Setze mich in den Mittelpunkt deines Lebens! Wir haben das schon so oft besprochen, aber ich sage es dir gerne noch einmal im Detail. Nur jetzt nicht, weil keine Zeit mehr ist, aber heute Abend oder wann immer du mir die Ehre gibst.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

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