Dialog 17

Was hätte meine Hilfe für einen Zweck, wenn sie dir bei deinen täglichen Entscheidungen nicht nützen würde? Solange es um Probleme geht, die dir Sorgen machen und für die du eine Lösung suchst, kannst du immer und zu jeder Zeit zu mir kommen. Dein Problem liegt zur Zeit höchstens darin, dass du mich nicht verstehst, wenn ich dir antworte. Antworten tue ich dir in jedem Fall.

Dialog 17, 27.12.2005

Ich empfinde die Situation zur Zeit als sehr bedrückend und anstrengend und ich muss viel Energie darauf verwenden, nicht wütend zu werden.

Du weißt, dass das schon zu allen Zeiten so war und du hättest damit rechnen müssen, als ihr euch entschieden habt, bei deiner Mutter zu wohnen. Aber diese Dinge sind nicht wichtig für euch und ihr solltet sie nicht so nahe an euch herantreten lassen. Betrachtet eure Unterkunft eben als eine Unterkunft und als nichts weiteres. Lasst euch persönlich nicht so weit ein, dass eure Gefühle in Unordnung geraten können und widmet euch vielmehr mir und damit euch selber. Das ist wichtig und nur DARAUF kommt es an.

Versucht bei deinen Eltern bzw. Gastgebern ein Gefühl von Freundlichkeit in euch aufkommen zu lassen, wenn ihr schon nicht zur Liebe fähig seid. Seid rücksichtsvoll auch in Hinblick auf die Fehler der beiden alten Menschen. Seid nachsichtig mit ihnen und urteilt nicht ständig über sie.

Seid dankbar für die Gaben, die sie euch schenken, denn es sind MEINE Gaben! Sie mögen von denen,die sie euch überreichen, in Verwirrung gegeben werden, aber es sind meine Gaben für euch.

Ich fühle mich von Monika bedrängt und damit behindert, wenn sie mich zum Gespräch mit dir geradezu antreiben will. Ich kann mich doch nicht zwingen, deine Botschaften zu empfangen!

So war es von ihr aber auch nicht gemeint. Du hast heute morgen mit keinem Gedanken an mich gedacht, weil du gleich nach dem Aufstehen den Kopf voller eigener Gedanken hattest, für die du mich nicht brauchtest. Du hättest aber zumindest einmal innehalten und dich prüfen sollen, ob ein Bedürfnis zu einem Gespräch vorhanden gewesen war oder ob ich dir etwas zu sagen hatte. Das hast du aber nicht getan, weil du glaubtest auch ohne mich zurechtkommen zu können. Diese Haltung aber macht deiner Frau Sorgen und sie hat Recht damit. Denn so geschieht es sehr schnell, dass du den Weg zu mir wieder verlierst. Ich sagte dir bereits sehr eindringlich: Wenn du nicht mit allem und selbst den kleinsten Problemen zu mir kommst, wirst du nicht lernen können, die Weisheit meiner Ratschläge zu erfahren und Vertrauen zu mir aufzubauen, indem du deine Angst überwinden lernst.

Wenn du dann mit den großen Schwierigkeiten zu mir kommst, hast du selber die Basis noch nicht geschaffen, ohne die du die Leiter zu mir nicht errichten kannst. Ich habe dir gesagt: Zwinge dich nicht zu dem regelmäßigen Gespräch mit mir, aber ich habe nicht gesagt, dass das bedeuten soll: Komme nur dann zu mir, wenn du rein zufällig mal daran denkst.

Prüfe dich jeden Morgen, ob ich dir etwas zu sagen habe. Und wenn du das Bedürfnis zum Gespräch mit mir empfindest, versuche es unter allen Umständen zu ermöglichen. Schiebe es nur auf, wenn du gar keinen anderen Weg mehr siehst. 

Bedeutet „mit allem“ uneingeschränkt das, was es heißt? Kann ich also auch mit ganz konkreten Fragen zu ganz praktischen Problemen kommen?

Was hätte meine Hilfe für einen Zweck, wenn sie dir bei deinen täglichen Entscheidungen nicht nützen würde? Solange es um Probleme geht, die dir Sorgen machen und für die du eine Lösung suchst, kannst du immer und zu jeder Zeit zu mir kommen. Dein Problem liegt zur Zeit höchstens darin, dass du mich nicht verstehst, wenn ich dir antworte. Antworten tue ich dir in jedem Fall.

Wie ist das gemeint?

Es ist so, als ob du meine Antworten und Botschaften immer wieder durch einen Filter schüttest und nicht alles so niederschreibst, wie ich es sage. Du triffst also gelegentlich eine Auswahl, je nachdem wie viel Vertrauen du mir entgegenbringst. Und weil diese Auswahl in deinem Kopf getroffen wird, kommt manches von dem, was ich dir sagte nicht einmal bis zu deinem Innersten durch, geschweige denn, dass es auf dem Papier erschien.

Ich tue das selten bewusst. Meistens geschieht es, ohne dass ich es merke. Aber ich weiß schon, dass es sich so verhält. Ich bin immer wieder am Zweifeln und ich habe dann Angst, dass das, was ich höre, nicht wirklich von dir kommt.

Deshalb ist es um so wichtiger, dass du lernst, Vertrauen zu mir zu fassen. Und das geschieht, wie es bei einem Menschen ist, zu dem du Vertrauen fassen willst: Du bist bei ihm und beobachtest ihn. Du öffnest dich ihm ein Stück weit und wartest, wie er damit umgeht, was er von dir erfahren hat. Du vertraust ihm erst langsam und dann immer öfters ein Stück von dir an und mit der Zeit findest du den Mut, dich ihm immer weiter und weiter zu nähern. So ist es auch zwischen mir und dir. Du hast bisher ein Leben voller Angst gelebt und steckst voller Zweifel und Misstrauen. Du kannst nicht erwarten, dass sich das innerhalb von wenigen Tagen von Grund auf verändert.

Wichtig ist nur, dass du den WIRKLICHEN WUNSCH hast, euer Leben (nicht nur das Deine, es geht hier nicht nur um dich) zu verändern und zu mir zu finden. Dass du immer wieder und wieder kommst und dir der tägliche Umgang mit mir zu etwas völlig Vertrautem wird. Schreib alles auf, was ich dir sage, selbst wenn es dir einmal sinnlos oder völlig widersprüchlich erscheinen mag. Schreib es unbedingt auf, auch dann, wenn sich während dem Schreiben meine Botschaft scheinbar in ihr Gegenteil zu verkehren scheint. Schreib alles auf und zensiere nichts. Denn es wird am Anfang immer wieder geschehen, dass dein Kopf dir einen Streich spielen will, dass innere Widerstände so groß werden, dass sie meine Botschaften zu verwirren versuchen und dass du schließlich völlig ratlos innehältst und an mir zweifelst.

Alles niederzuschreiben ist der einzige Weg, das zu verhindern. Denn wenn du nur lange genug schreibst, wirst du selber plötzlich die Veränderung spüren, wenn mein Wille sich schließlich durchsetzt und bis zu dir vordringt, was unbedingt geschehen wird, denn die Kräfte, die dich abzulenken und in Verwirrung zu stürzen versuchen, haben nicht alle Macht über dich und können dich nicht wirklich vom Wege abbringen. Früher oder später wird dein wahres Ich sich über diese Versucher erheben und du wirst meine Worte in ihrer ganzen Reinheit und ihrer vollendeten Weisheit empfangen – so wie in diesem Augenblick, wo nichts dich behindert und mein Geist klar und rein durch dich hin durchfließen kann.

Du selber merkst den Unterschied am allerbesten, nicht wahr? Schreibe also alles auf und schreibe solange wie möglich, damit du dir auch die Ablenkungsmanöver vom Leibe schreiben kannst, die man immer wieder versuchen wird, um dich zu behindern. Schreib, schreib und schreibe, als ginge es um Dein Leben!

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