Dialog 172

Ein frisch geerntetes Gemüse ist mit Sicherheit immer besser als eine Fleischportion, auch wenn dessen Qualität auch noch so gut ist. Einfach weil die Werte von Gemüse feiner und besser sind. Deshalb gibt es aber keinen Grund auf Fleisch ganz und gar zu verzichten, wenn das Tier gut gehalten wurde und unter guten Bedingungen aufgewachsen ist, ist dagegen im Prinzip nichts einzuwenden.

Dialog 172 – 14.8.1986

Monika:
Wir haben gestern Abend wieder einmal feststellen müssen, wie weit wir uns schon aus der alten Welt entfernt haben. Das Essen liegt mir jetzt noch im Magen. Und was wir gestern  Abend erlebt haben kommt mir völlig verdreht und irrsinnig vor. Es war schon erschreckend zu sehen, wie bewusst-los die Menschen das Fleisch von Tieren in sich hinein stopfen und nicht einmal glücklich dabei sind. Wäre Gemüse nicht nur Beiwerk für die Menschen, dann würden sie sich sicher nach dem Essen zufriedener fühlen. Und es müssten nicht so viele Tiere gequält und geschunden werden.

Wie ist das eigentlich mit Pflanzen. Haben auch sie eine Seele, die leiden kann, wie Tiere leiden? Das Pflanzen fühlen können, wissen wir ja. Was geht in ihnen vor, wenn sie getötet und gegessen werden?

Für mich sind Pflanzen hauptsächlich Geist und Energie in sehr feiner, verträglicher Form. Stimmt das so?

Es war eine gute und natürlich auch wichtige Erfahrung, die ihr in diesem Restaurant gemacht habt. Denn von Zeit zu Zeit braucht man schon einmal „Wegmarkierungen“, die einem zeigen, wo man gerade steht, bis wohin man sich bereits entwickelt hat.

Pflanzen „leiden“ nicht in der Form, wie Menschen oder Tiere leiden. Sie haben nicht das Bewusstsein von Menschen oder Tieren und sind deshalb auch nicht vergleichbar.

Es sind Wesen einer völlig anderen Beschaffenheit. Monikas Beschreibung kommt ihnen bereits sehr nahe: Pflanzen sind in der Tat eher Energie als Materie. In jedem Falle aber eine sehr hoch entwickelte materielle Form der Energie.

Pflanzen haben kein Nervensystem, das ihnen Schmerzen verursachen kann, wie du sie kennst. Pflanzen hängen auch nicht in der Weise am Leben, wie ihr das tut, da ihnen ihr Leben nicht in eurer Weise bewusst ist. Deshalb spielt also auch der Tod für eine Pflanze nicht die gleiche Rolle , wie für ein Tier, das geschlachtet wird.

Mache dir also keinerlei Sorgen, wenn du Gemüse oder Salat isst. Pflanzen sind hoch entwickelte, äußerst energiegeladene Wesen, denen die irdische Form, in der ihr sie antrefft, nicht alles ist. Sie leiden nicht darunter, wenn sie dir zur Nahrung dienen, sondern sie stellen dir gerne ihre energiegeladenen materiellen Körper zur Verfügung.

Und da ist nun der entscheidende Punkt, an dem sich gesundes von krankem Gemüse unterscheidet:
Gemüse, das unter schlechten Bedingungen aufwachsen musste, das vergiftet oder misshandelt wurde, „lebt“ nur noch au einer sehr minderwertigen Ebene  und ist von der Energie, die eigentlich ihren Wert als Nahrungsmittel ausmacht, fast völlig  aufgegeben worden.

Dagegen ist gesundes Gemüse aus liebevollem Anbau sozusagen der irdische Aufenthaltsort göttlicher Energie in ihrer reinsten Form und daher ein sehr wertvolles Nahrungsmittel.

Die Betonung liegt wirklich auf „liebevoll“, denn es ist der Geist, mit dem du an Pflanzen herantrittst, der entscheidend ist – nicht die landwirtschaftliche Technik.

Biologischer Anbau kann unter Umständen ein ebenso minderwertiges Gemüse hervorbringen wie konventioneller. Oder anders herum: Ein liebevoll gepflegter Garten bringt unter Umständen ein recht gutes Gemüse hervor, auch wenn der Anbau eher konventionell war. Wohingegen ein lieblos bearbeiteter Garten auch bei biologischen Techniken keine Energie anziehen kann.

Jörg:
Noch eine Frage. Tiere halten nur wegen des Fleisches werden wir sicherlich nie wollen. Aber was ist mit Tieren, die man ihrer „Produkte“ wegen hält, also Hühner, Kühe, Ziegen etc. Die müssen ja irgendwann auch einmal geschlachtet werden. Wie sieht es dann mit dem Fleisch aus?

Das ist etwa ganz anderes als die Massentierhaltung oder die Fleischtieraufzucht. Innerhalb eines harmonisch geführten Hofes zum Beispiel ist auch das Leben und Sterben der Nutztieretwas durchaus Natürliches und gar nicht zu vermeiden, wenn man tierische Produkte essen möchte. Sofern also auch der Tod eines Tieres für die Harmonie des Betriebes nützlich und richtig ist, ist dagegen auch nichts einzuwenden.

Was den Verzehr von Fleisch grundsätzlich betrifft: Ein gesund gehaltenes und nach oben beschriebenen Gesichtspunkten geschlachtetes Tier fügt niemandem einen Schaden zu, es ist nur im Sinne der Energie-Transformation kein hochwertiges Nahrungsmittel.

Anders ist es mit Fleisch aus herkömmlichen Betrieben. Nahrung ist Energie, sollte es zumindest sein. Was heute aber getrieben wird, ist die gröbste Form der Nahrungsaufnahme, die überhaupt denkbar ist – und damit die schwächste Form der Energie-Transformation, die es gibt.

Ein frisch geerntetes Gemüse ist mit Sicherheit immer besser als eine Fleischportion, auch wenn dessen Qualität auch noch so gut ist. Einfach weil die Werte on Gemüse feiner und besser sind. Deshalb gibt es aber keinen Grund auf Fleisch ganz und gar zu verzichten, wenn das Tier gut gehalten wurde und unter guten Bedingungen aufgewachsen ist, ist dagegen im Prinzip nichts einzuwenden.

 

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

 

Schreibe einen Kommentar