Dialog 175-1

dialogbild5Um mit den Geistern der Naturreiche zusammenarbeiten zu können, müsst ihr Menschen für ein für eure Begriffe ungeheuer sensibles Maß fein werden. Auf diesem Weg befindet ihr euch. Ihr müsst aber außerdem auch ein sehr sensibles Gespür für die Natur erlernen, die euch umgibt. Auf diesem Weg befindet ihr euch ebenfalls.

 

Dialog 175-1  – 23.8.1986

Monika:
Gestern haben wir B. kennengelernt. Er hat etwas angesprochen, das eine starke Resonanz in mir erzeugte. Permakultur. Seinerzeit hatte ich ein Buch darüber gelesen, konnte aber praktisch nicht viel damit anfangen. Und so ist die Idee wieder eingeschlafen. Gestern jedoch schien es mir, als sei das was mir mit den Heilpflanzen und unserem Gemüse so vorschwebt, am besten mit Permakultur zu verwirklichen. Ich verstehe das Prinzip so, dass man das was an von der Natur haben will so in das Landschaftsgefüge einfügt, dass man den Anbau von Pflanzen erst auf den zweiten Blick bemerkt. Außerdem passiere mm mehrere Dinge gleichzeitig, es findet eine Interaktion statt. Pflanzen, die nur eine einzige Funktion erfüllen, nämlich uns zu ernähren, dürfen demnach gar nicht vorkommen. Wenn wir z. B. Hühner halten, dann müssen sie so gehalten werden, dass sie außer als Eierlieferant zu dienen gleichzeitig die Obstbäume düngen und den Boden locker halten. Das ist eigentlich ein schlechtes Beispiel. Ich hoffe, Hühner erfüllen noch mehr Funktionen bei uns. Wir werden daran arbeiten müssen …

Jedenfalls hat das in mir eine Vision ausgelöst. Sollte unser Zentrum Wirklichkeit werden, dann könnte das ganze Land, das dazugehört, ein Beispiel dafür geben, wie wir Menschen uns von der Erde ernähren können. Und zwar ohne jegliche destruktive Auswirkungen, die der herkömmliche und zum Teil auch der biologische Landbau immer haben. Wie wir mit der Erde leben, wie die Erde auch von uns etwas bekommen kann.

Du hast gesagt, es fehlt uns noch die Verbindung zum Menschen. Ist das denn keine Verbindung? Ein Ort, an dem spirituelle Arbeit geleistet wird und der schon rein äußerlich ein Gefühl von Heimat auslöst und auch der Machbarkeit, der rührt doch alle Menschen an, die diesen Ort besuchen werden. Und wir wollen ja unseren Besuchern auch zeigen, was es heißt, mit deiner Energie zu leben und zu arbeiten. Beispiele geben und Möglichkeiten, den Energiekanal zu öffnen und damit zu arbeiten. 

Ich weiß, ich weiß. Wir können ja selbst noch nicht deine Energie in Arbeit umsetzen. Doch auch wenn wir sehr langsam vorankommen – eines Tages werden wir soweit sein, dass wir das auch anderen vermitteln können. 

Da unser Hauptfokus die Energie ist, so meine ich, sollte auch die Energiefrage auf der physischen Ebene eine besondere Rolle spielen. Damit meine ich zum Beispiel, dass wir unseren Energiebedarf über Solar- oder Wind- bzw. Wasserenergie selbst decken können.

Das alles könne wir natürlich nicht alleine schaffen. Mit der Farm wäre der Zeitpunkt gekommen, wo wir als Gemeinschaft größer werden müssen.

Und noch eine Frage zu der Unklarheit in mir:
Ich empfinde es oft als ein einziges Durcheinander und sehr verwoben miteinander, was ich einerseits für mich will und was ich will, um der Welt einen Dienst zu erweisen. Immer ist da auch mein Ehrgeiz dabei, aus der Menge herauszuragen. So bin ich mir nie sicher, ob ich diesen Weg nicht vielleicht gewählt habe, um mein Ego zu nähren. Andererseits – wenn es nur mein Ego wäre, dann hätte ich ja Stewardess bleiben können.

Es hört sich einfach an, wenn du sagst, ich müsse nur wissen, was ich will. Ich will deine Energie umsetzen, ich will Gaia helfen, ich will wachsen. Dennoch verläuft die Mehrzahl meiner Tage so, dass ich weder deine Energie umgesetzt , noch Gaia geholfen habe und jedenfalls nicht spürbar gewachsen bin. Wo ist denn da nur der Haken? Es geht wohl wieder einmal um den Willen, den du meinst. Den man nicht beeinflussen kann, der da ist oder nicht.

Da ich davon ausgehe, dass dieser Wille in jedem Menschen grundsätzlich vorhanden ist, so geht es wahrscheinlich darum, sich auf diesen Willen einzustimmen und in zu aktivieren. Nur – wie macht man das?

Monika, du baust Stück für Stück das Bild zusammen, um das es mir geht. Deine Fortschritte sind phantastisch! Zwar ist immer noch nicht alles so arrangiert, wie ich es einmal haben möchte, aber du bist heut schon weiter als du eigentlich hättest sein sollen. GENUG!

Deine Vision ist zwar noch nicht perfekt – aber nur aus meinem Blickwinkel gesehen. Von eurem aus betrachtet, ist sie schon weit voraus gedacht! Deshalb fordere ich euch auf: Lebt zunächst das, was ihr bis jetzt entwickelt habt. Ich bin außerordentlich zufrieden damit. Und ihr werdet das, was noch fehlt, in der praktischen Arbeit wie von selber kennenlernen: DIE UNMITTELBARE ZUSAMMENARBEIT MIT DEN NATURREICHEN!

Um mit den Geistern der Naturreiche zusammenarbeiten zu können, müsst ihr Menschen für ein für eure Begriffe ungeheuer sensibles Maß fein werden. Auf diesem Weg befindet ihr euch. Ihr müsst aber außerdem auch ein sehr sensibles Gespür für die Natur erlernen, die euch umgibt. Auf diesem Weg befindet ihr euch ebenfalls. Ihr seid in der Bretagne und noch nie habt ihr die Natur so klar gesehen wie dort. Was wiederum speziell Jörgs Schwerpunkt ist, denn er sieht die Natur mit besonders geschärftem Blick, der anderen nicht gegeben ist. Ich möchte, dass er sich dahin entwickelt, auch hinter die Ebenen zu blicken, die er sieht. Aber auch das wird sich entwickeln – wenn ihr erst einmal angefangen habt.

Deshalb sucht euren Hof. Ich werde euch, wenn ihr es nicht selber gemerkt habt, sagen, wenn ihr ihn gefunden habt. Achtet bei eurer Suche nicht so sehr auf überkommene Bilder, sondern denkt an eure Aufgabe. Eure Aufgabe ist die Natur: Sie zu retten, sie zu finden, mit ihr die Zusammenarbeit suchen. Darauf kommt es an! Denkt immer daran! Ab ich werde euch schon lenken, verlasst euch darauf!

Soviel für heute … (Fortsetzung folgt)

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