Dialog 193

KoepfchenindasWasserWenn ich eure täglichen Bedürfnisse decken soll, kann ich das nur, wenn ihr mir auch vertraut. Das bedeutet: Ihr sollt so handeln, als wäre das, was ihr benötigt schon da.

 

 

Dialog 193 – 13.10.1986

Es geschehen also doch noch Zeichen und Wunder: Der verlorene Sohn kehr zurück! Doch, doch, du weißt, dass es sich so verhält. Wenn ich mich mehr und mehr zurückgezogen habe, dann auch deshalb, weil du mehr und mehr zu alten Gewohnheiten zurückgekehrt bist. Zum Beispiel zu der, dich selbst für euer Leben verantwortlich zu fühlen, anstatt mit die Leitung der Dinge zu überlassen. So wie im letzen Winter, wo doch am Ende alles recht gut für euch gelaufen ist, nicht wahr?

Aber das alles gehört dazu. Deshalb – das sage ich Monika – gibt es keinen Grund zur Unruhe. Auch eine spirituelle Führung (wie ihr mich neuerdings nennt) ist eine Zeit der Prüfung. Und es mag sein, dass noch viel härtere Prüfungen an euren Glauben gestellt werden. Aber warten wir es ab. 

Es ist tatsächlich so: Wenn du mir eine Weile ausgewichen bist, dann lag das daran, dass du mein Licht nicht ertragen hast. Du wolltest der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen, weil du befürchtet hast (immer wieder dieselbe alte Angst), dass sie unbequem für dich sein könnte.  Außerdem hat das „Sommergeschäft“  deine  Sinne verdreht. Plötzlich schienen alle eure Bedürfnisse durch den Markt und die Touristen gedeckt zu werden – und nicht mehr durch mich. 

Es ist gut, dass du deine innere Bereitschaft wiederentdeckt hast und dich mir neu widmen willst. Du wirst merken, dass du einen Schritt weitergekommen sein wirst. Denn alles Leben ist Schulung und auch Rückschritte gehen in Wahrheit nach vorne.

Ich werde euch jetzt wieder richtig führen. Ihr könnt mit allem kommen und ich werde euch auf alles antworten. Sucht euch eine günstige Tageszeit zum Empfangen der Botschaften aus.  Ich möchte, dass Jörg morgens läuft, solange das möglich ist. Aber er könnte ja eine halbe Stunde früher aufstehen …?! Hmm?

Und heute morgen gleich aus aktuellem Anlass zur ersten Anweisung:
Lasst endlich einmal das alberne Lottospielen sein. Wisst ihr eigentlich, dass das eine Misstrauenserklärung mir gegenüber ist? Wenn ich eure täglichen Bedürfnisse decken soll, kann ich das nur, wenn ihr mir auch vertraut. Das bedeutet: Ihr sollt so handeln, als wäre das, was ihr benötigt schon da. Lottospielen aber ist das Gegenteil. Ihr wollt erst das Geld sehen und dann handeln. Aus diesem Grund ist Lottospielen für euch gefährlich. Es bringt euch aus der Bahn und treibt euch von mir fort. Ansonsten und für jeden anderen ist es harmlos. Anders wäre es, wenn ihr zum Beispiel einen bestimmten Bedarf habt, der klar definiert ist, und ihr dazu eine fest umrissene Summe braucht. Dann, aber nur dann, kann selbst Lotto ein Weg sein.

Und dann will ich, dass ihr euch in eurem Innersten befragt, wie weit ihr mir wirklich zu folgen bereit seid, wenn ich euch an einen anderen Ort führe! Geht ihr unbedingt und ohne zu zögern mit, wenn ich den Befehl zum Aufbruch gebe? Bitte prüft das.

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