Dialog 195

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Du musst dir darüber im Klaren sein, dass ein Ort der Kraft immer seltsame Wesen und Gestalten anzieht. Nicht jeder, den du dort oben triffst, muss unbedingt ein Mensch sein. Hast du schon einmal an die Möglichkeit gedacht, dass du vor einem Engel gestanden haben könntest? Du hattest um Hilfe des Engels der Klarheit gebeten. Nun – du bist geleitet worden, weg von diesem Ort, der nicht gut für euch gewesen wäre.

 

 

Dialog 195 – 13.10.1986

Monika:
Nochmal zur Farm. In unserem derzeitigen Zielgebiet gibt es ein Atomkraftwerk, zwar stillgelegt, wohl aber noch nicht ausreichend. Deshalb würde es mich interessieren, ob Heilpflanzen in der Lage sind, die radioaktiven Strahlungen zu neutralisieren, so dass der Körper nicht geschädigt wird, wenn man Tees zu sich nimmt. Es interessiert mich auch, ob meine Wahrnehmung stimmt, dass die schädlichen Strahlen vom Menschen auf  irgendeine – noch nicht bekannte – Weise transformiert werden könnte. „Ungeziefer“ zum Beispiel wird doch auch gegen gewisse Gifte resistent. Das müsste den Menschen doch auch möglich sein. Aber ich meine noch mehr, Transformation eben. Sagst du uns etwas dazu?

Ich habe eben im mystischen Führer gelesen, dass die Marais (Moore) dort oben in der Bretagne das Land des Todes genannt werden, wo Gott seine Kraft nicht ausüben kann. Der ganze Tenor ging ins Negative, so als ob dort dunkle Kräfte die Herrschaft hätten. Möglicherweise ist das eine verschlüsselte Sprache und ich nehme es zu wörtlich, ich verstehe ja auch nur Bruchstücke davon.
Doch es hat mich beunruhigt. Es hat mich auch an mein Ergehen in dem kleinen Dorf bei St. Rivoal nahe dem Berg erinnert, wo ich eine sehr feindselige Stimmung wahrgenommen hatte und speziell ein Mann mir Angst machte, weil sein Gesicht mir wie eine heuchelnde Fratze erschien, die uns nicht wohl gesonnen war.

Bitte, was ist mit der Gegend da oben los? Warum habe ich so unterschiedliche Wahrnehmungen dort oben? Und was die Pflanzen betrifft, ist ein Ort an dem angeblich nichts wächst dann richtig? Etwas in mir war sich jedoch auch sicher, dass es unser Ort sein könnte Und jetzt bin ich verunsichert und fühle mich wie ein kleines Kind, dass sich von jedem Windhauch in eine andere Richtung drehen lässt.

Kann es sein, dass die Kräfte dieses Ortes so stark und transformierend sind, dass die Menschen, die keine oder noch nicht ausreichende spirituelle Reife haben, sehr bedrohlich erscheinen, eben wie der Tod?

Lasst euch bei der Suche nach Land von den Empfindungen leiten, die ihr habt, wenn ihr auf dem Land steht, und nicht von Überlegungen oder gar von Angelesenem. Wenn man euch Land anbietet, prüft euer Gefühl dazu, indem ihr dieses Land intensiv betrachtet und auf euch wirken last. Ihr könntet zum Beispiel einen ganzen Nachmittag dort verbringen. Dann werdet ihr mehr wissen und es besser wissen, als wenn ich es nur gesagt habe.

Zum Kraftwerk:

Radioaktive Strahlen sind unnatürliche und gefährliche Strahlen. Menschen, so wie sie heute beschaffen sind und noch lange beschaffen sein werden, können sie nicht ohne Schaden aufnehmen oder gar transformieren. Diese Gedanken von dir gehen in eine falsche Richtung und du solltest sie fallen lassen. 

Deshalb möchte ich auch nicht, dass ihr euch diesem Kraftwerk zu unbefangen nähert. Es ist ein Symbol menschlichen Unverstandes und Größenwahns und von ihm kommt nichts Gutes.

Pflanzen sind von der Radioaktivität dieser Strahlen ganz anders betroffen. Es schädigt sie nicht in dem Sinne wie es euch schädigen kann, weil Pflanzen auf ihre Weise wesentlich höher und feiner entwickelte Lebewesen sind. Aber sie „neutralisieren“ die Strahlen nicht. Die Strahlen können ihnen lediglich nichts anhaben, das ist alles. Aber sie würden Menschen schaden, die diese Pflanzen zu sich nehmen.

Daraus ergibt sich die Frage, wie weit man sich vom Kraftwerk entfernen sollte. Jetzt rede ich allerdings anders als ein Wissenschaftler. Ich gebe keine Kilometerangaben an. Ich sage euch aber: Siedelt euch nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft an. Nicht in Sichtweite!

Und nun zum letzten Punkt deiner Fragen, der damit ebenfalls zusammenhängt:
Das Chakra dieses Ortes wird schwächer. Einst war es gewaltig und sein Zentrum, das ihr ja nun kennt, war wie der offene Krater eine riesigen Vulkanes. Es gab tatsächlich Zeiten, in denen innerhalb dieses Zentrums praktisch kein Leben möglich war. Seit einigen hundert Jahren ändert sich das, und ihr seht das speziell auf der östlichen Seite des Tales. Dort sind die Energieflüsse bereits deutlich schwächer als auf der westlichen Seite, aber immer noch um ein Vielfaches stärker als anderswo.

Auf der östlichen Seite kann deshalb eine Ansiedlung theoretisch in Betracht gezogen werden. Aber dort ist die Nachbarschaft des Reaktors ein Hindernis. Im Westen könnt ihr gleich aus zwei Gründen nicht siedeln: Die Energie ist zu stark und der Reaktor zu nahe.

Ihr habt nun auch bildhafte Vorstellungen davon, wie das Leben an einem Kraftpunkt aussehen sollte. Gewiss, solche Punkte sind gute Gründungsplätze für Zentren, aber es muss nun wirklich nicht gerade der brodelnde Mittelpunkt des Vulkans sein, an dem man sich ansiedelt. Auch in einigen Kilometern Entfernung kann man noch sehr gut von einem Ort der Kraft reden. Da wäre das Energie-Klima mit Sicherheit günstiger für eure Zwecke.

Was die Bücher an Düsterem über dieses Kraftzentrum sagen, bezieht sich im wesentlichen auf die Beobachtung, dass dort für so lange Zeit kein „normales“ Leben möglich schien. Auch waren die Moore nun einmal wirklich gefährliche und unheimliche Orte für Menschen. Und so haben sich viele Legenden darum gewoben. Allzu sehr solltet ihr euch von de angeblichen Wissen mancher Leute nicht beeindrucken lassen, denn vieles bezieht sich nur auf Überlieferungen. Und an denen ist vieles verdreht und verfälscht worden bis auf den heutigen Tag. Euer Gefühl berät euch besser oder ihr fragt eben mich.

Wenn ihr also das nächste Mal in diese Gegend kommt, seht sie jetzt einmal mit neuen Augen, nachdem ich euch das alles gesagt habe, und wartet ab, was sich bei euch dann an (neuen) Gefühlen und Eindrücken einstellen wird.

Monika: Zu deinem Erlebnis mit dem eigenartigen Mann in dem Dorf. Du musst dir darüber im Klaren sein, dass ein Ort der Kraft immer seltsame Wesen und Gestalten anzieht. Nicht jeder, den du dort oben triffst, muss unbedingt ein Mensch sein. Hast du schon einmal an die Möglichkeit gedacht, dass du vor einem Engel gestanden haben könntest? Du hattest um Hilfe des Engels der Klarheit gebeten. Nun – du bist geleitet worden, weg von diesem Ort, der nicht gut für euch gewesen wäre.

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