Dialog 196

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Die Erde besitzt verschiedene solche Punkte, an denen sich die Energie besonders konzentriert bilden kann. Es sind die Punkte, an denen die Erde „Energie ein- und ausatmet“. Es sind ihre lebendigen Verbindungen zum Universum. Mit diesen Kraftfeldern teilt sich die Erde dem Universum mit, steht es mit dem Universum in Verbindung.

 

Dialog 166 – 14.10.1986

Monika:
Vor 6 Jahren haben Jörg und ich eifrig die Bücher von Carlos Castaneda*) gelesen. Während dieser Zeit haben wir auch einen Zelturlaub in den Pyrenäen gemacht. Wir müssen damals sehr offen gewesen sein, denn wir hatten allerlei seltsame Erlebnisse.

Eines davon war eine Fahrt in ein Tal auf einer schmalen gewundenen Straße mit einem Abgrund auf der einen und einer hohen Felswand auf der anderen Seite. Ich unterhielt mich mit Jörg über irgendetwas, als  in einer noch vor uns liegenden Biegung eine Schafherde mit Hirten auf uns zukommen sah. Wir hätten auf diese Herde stoße müssen, aber haben weder Herde noch Hirte auf der Strecke gefunden.

Es war eindeutig eine Erscheinung. Ich würde gerne wissen, was sie bedeutet hat, denn sie waren für mich sehr bedeutsam gewesen, ohne dass ich sagen könnte warum. Irgend etwas scheint mir zu sagen, dass ich dem Tod begegnet bin.

Dann in dem Tal selbst hatten wir ähnliche Erlebnisse wie ich mit dem als Mann erscheinenden Engel in dem Dorf. Sie waren real und irreal zugleich und wir haben das Tal auch schleunigst verlassen. War dieses Tal auch ein Ort der Kraft?

Und dieses Chakra in den Montes Arrés, was ist das für ein Chakra? Könnte man es mit einem Chakra des menschlichen Körpers vergleichen? Und warum ist es nicht mehr so stark? Hat der Mensch es geschwächt?

Es ist interessant, dass du dich daran erinnerst, denn in der Tat war euer damaliges Erlebnis in den Pyrenäen, besser gesagt deines, einer der ersten Kontakte mit Wesenheiten einer anderen Ebene gewesen. Es war tatsächlich der Tod gewesen, den du damals wahrgenommen hast. Der Tod, der euch in diesem Augenblick sehr nahe gewesen ist, auch wenn es noch nicht an der Zeit für euch gewesen war zu sterben.

Ihr wart damals sehr offen gewesen und daher in der Lage Dinge wahrzunehmen, die euch sogar heute verschlossen sind. Das lag an der besonders anregenden Lektüre und an den Bergen, in denen ihr immer wieder besonders kraftvolle Orte gefunden habt. Und in dieser Offenheit liegt gewissermaßen auch die Bedeutung, die dieses Erlebnis für dich gehabt hat. Du warst offen bis zu einem sehr hohen Grad von Wahrnehmungsfähigkeit. Heute näherst du dich dieser Offenheit ein weiteres Mal, aber von einer anderen Seite: Durch einen Zugang zur Energie ist dir ein Eintauchen in eine andere Wirklichkeit wiederum möglich. Mit dem Unterschied, dass dieses Mal der Zugang kraftvoller und steuerbarer für dich sein wird.

Das Chakra in den Montes d’Arrées ist schon mit den Chakren im menschlichen Körper vergleichbar, wenn auch nicht mit einem bestimmten. Ein Erdchakra ist, wie du weißt,  ein Kraftpunkt. Die Erde besitzt verschiedene solche Punkte, an denen sich die Energie besonders konzentriert bilden kann. Es sind die Punkte, an denen die Erde „Energie ein- und ausatmet“. Es sind ihre lebendigen Verbindungen zum Universum. Mit diesen Kraftfeldern teilt sich die Erde dem Universum mit, steht es mit dem Universum in Verbindung.

Menschen erleben an einem solchen Kraftpunkt – wenn sie dafür empfänglich sind – eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit. Ihr Denken und Empfinden ist wacher und reiner und ihre Handlungen zielgerichteter und stärker. Sie profitieren sozusagen von der Energie, von der sie zwar weniger als einen Hauch wahrnehmen, aber in der Regel ist das völlig ausreichend.

Die Energie dieses Chakras nimmt ab, habe ich gesagt. Das ist ein lang andauernder Prozess, der sich seit undenklichen Zeiten entwickelt und der noch undenkliche Zeiten andauern wird. Für euch hat das also keinerlei Bedeutung, denn ihr erlebt das Chakra noch in einem äußerst lebendigen Zustand. Dass es sich abschwächt ist Teil des lebendigen Prozesses in dem die Erde wächst und sich verändert. Ein Chakra bildet sich zurück und ein neues entsteht an anderer Stelle, ganz nach den Bedürfnissen der Erde um Kommunikation mit dem Universum.

Jörg:
Wenn dieser seltsame Mensch in dem Dorf bei St Rivoal ein Engel gewesen war, bedeutet das dann, dass der Mann, der da vor uns stand, ansonsten gar nicht existiert oder hat ein Engel in diesem Moment „durch ihn gesprochen“?

So etwas interessiert euch, was?! Die Antwort ist vielleicht schwer zu verstehen, denn keines von beidem stimmt eigentlich. Den Menschen gibt es, aber der, der da in dem Moment zu euch gesprochen hat, war nicht der Mensch. Der hielt sich zu dieser Zeit ganz woanders auf und kennt euch überhaupt nicht. So etwa sieht es aus.

Der, mit dem wir gesprochen haben, war ziemlich unsympathisch und furchteinflößend. Ist der „echte“ auch so oder ganz anders?

Wozu willst du denn das alles wissen? Also, der echte ist auch nicht viel besser, aber er hätte euch niemals in einen solchen Alarmzustand versetzen können. Er ist harmlos und könnte niemandem etwas zuleide tun, während euer Gesprächspartner, wie du weißt, eine sehr starke Kraft ausgestrahlt hat. Du hast das ja auch empfunden, nur machst du dir über so etwas leider nie Gedanken. Das tut eher Monika.

Aber nun hör auf mit diesem Thema! Ich habe euch diese Hilfe geschickt, damit ihr auf eurem Weg weiter kommt. Und ich habe euch schon so manche anderen Hilfen geschickt, von denen ihr gar nichts gemerkt habt. Lernt einfach daraus, allem was euch begegnet mit größter Aufmerksamkeit und Ehrfurcht zu begegnen, denn ihr müsst damit rechnen, in allem mein Handeln zu sehen. Ich will aber nicht, dass ihr jetzt ins Mystische abgleitet. Die Castaneda-Zeit ist vorbei.

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*) Carlos Castaneda hat in seinen Büchern seinen Weg als Lehrling eines mexikanischen Schamanen beschrieben

 

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