Dialog 199

Wiesenblumen_8214134

 

Ihr müsst wirkliches, unbedingtes Vertrauen in die Weisheit meiner Führung haben und dürft nicht mit-denken, hadern, zweifeln oder gar schimpfen, wenn die Dinge sich nicht so entwickeln, wie ihr euch das gedacht habt. 

Dialog 199 – 18.10.1986

Monika:
Ich werde meine Grippe einfach nicht los. Zwar weiß ich, dass da ein Konflikt ausgetragen wird, doch da keine Besserung eintritt, habe ich das Gefühl etwas tun zu müssen. Ich nehme an, dieser Konflikt hängt mit meinem persönlichen Willen und dem deinen zusammen, aber ich weiß natürlich nichts genaues, sonst wäre ich ja nicht krank geworden. Darf ich dich um Hilfe bitten?

Wir fahren am Sonntag in den Parc Amorique, vorausgesetzt wir sind gesundheitlich einigermaßen in der Lage dazu. Durch unsere Krankheit konnten wir uns nicht um Land etc. kümmern und am Sonntag sind Makler etc. nicht zu erreichen, so werden wir nur herumfahren und fragen können. Würdest du uns bitte führen? Wir haben so viel Zeit verloren und du sagtest, die Zeit würde knapp.

Noch eine Frage zum Pendeln. Du hast gesagt, das seien Krücken, wo ich mich frei bewegen könnte. Das würde ich ja gerne, aber ich weiß einfach nicht, wie ich es anstellen soll. Mein Kopf ist sehr aktiv und laut. Und ich kann zwischen den verschiedenen Stimmen gar nicht unterscheiden.

Du bist durcheinander, verunsichert und schwach. Aus dieser Position heraus kannst du praktisch nicht anders als krank werden. Du bist ja auch wirklich ge-schwächt.

Du hast deine Vorstellungen davon, wie die Dinge sich entwickeln sollten,  z.B. was euer Land bzw. eure Farm betrifft. Und nun stellst du fest, dass diese Dinge sich nach diesen Vorstellungen jedenfalls nicht entwickeln, ja dass sie überhaupt nicht so recht von der Stelle zu kommen scheinen.

Nun habe ich euch immer wieder gesagt: ICH führe euch zu eurem Land, also könnt ihr den Lauf der Dinge auch getrost mir überlassen. Das aber tust du nicht. Du wirst ungeduldig, unglücklich, reizbar und schwankst am laufenden Band zwischen Hingabe und Widerstand. Solange das aber so ist und solange du nicht wirklichen vollen Herzens bereit bist, mir die Leitung der Dinge zu überlassen, kann nichts von der Stelle kommen.

Dieses Missverständnis zwischen uns drückt sich auch in der Frage aus, ob ich euch heute führen würde, weil ihr Zeit verloren hättet durch eure Krankheit und ich gesagt hätte, die Zeit wäre nur noch knapp bemessen.

Erstens: Ihr habt keine Zeit „verloren“, denn auch eure Krankheit hat ihren Sinn gehabt und hat ihn noch immer. Wenn ihr die Geschehnisse nur richtig deuten würdet, dann würdet ihr feststellen, dass ihr sogar Zeit gewonnen habt. Denn eigentlich solltet ihr aus eurer Krankheit etwas gelernt haben: nämlich mir bedingungslos zu vertrauen, anstatt alleine das Steuer in die Hand nehmen zu wollen.

Zweitens: Ich habe nicht von einzelnen Tagen gesprochen, als ich sagte, die Zeit würde langsam knapp. Ich habe dabei an die Welt gedacht, nicht an die paar Tage, die ihr im Bett gelegen habt.

Ihr macht euch die Sache wieder einmal besonders schwer: Ihr habt euch jetzt regelrecht in die Vorstellung verrannt, euer Land müsse dort oben in den Bergen der Monts d’Arree liegen. Im Grunde ist dagegen ja nichts einzuwenden. Natürlich kann euer Platz auch dort sein. Ich sagte ja schon: Euer Platz ist dort wo ihr ihn festlegt. Es gibt keinen speziellen Ort für euch, den ihr nur wie Spürhunde aufstöbern müsst. Und dass dieser Platz unbedingt in der Nähe eines Chakras sein muss, stammt auch nicht von mir. Das habt ihr so festgelegt.

Ihr wisst aber, dass man umso schwerer bekommt, je fester man eine Sache greifen will. Sucht lieber meine Hand, nicht den Notar. Fahrt dort hoch, wenn euch das wichtig ist, aber fahrt mit dem Gefühl im Herzen, dass ich euer wahrer Führer bin. Sucht das Land mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand. Und schon gar nicht dürft ihr selber euch zeitliche Grenzen setzen, etwa „bis dann und dann muss das Haus oder das Land gefunden sein“. So ein Unfug.

Ich will euch noch einmal (zum wievielten Male ist das jetzt wohl?) sagen, wie der Schlüssel zur Lösung eures Problems aussieht:

Ihr müsst wirkliches, unbedingtes Vertrauen in die Weisheit meiner Führung haben und dürft nicht mit-denken, hadern, zweifeln oder gar schimpfen, wenn die Dinge sich nicht so entwickeln, wie ihr euch das gedacht habt.

Ihr müsst de Ort, an den ich euch geführt habe – und das ist im Moment St. Thamec – nicht als ärgerliche Panne betrachten, sondern ihn mit Dankbarkeit und Ehrfurcht behandeln. In allem liegt ein Sinn, was euch auch widerfährt. Das gilt auch dann, wenn ihr ihn NICHT sehen könnt. In jedem Fall aber müsst ihr davon ausgehen, dass ein Sinn da ist, weil ich euch so geführt habe.

Einen Platz, an den ich euch gestellt habe mit Ehrfurcht zu behandeln, ist aber etwas anderes als das, was ihr dort treibt. Der Schuppen bei der Hundehütte ist immer noch nicht aufgeräumt, zum Beispiel. Es sind die einfachsten Dinge, die ich verlange und ihr tut sie nicht. Bloß weil ihr keinen Zusammenhang mit eurem Land erkennen könnt.

Wenn ihr sucht, müsst ihr mit offenen Sinnen und freiem Herzen suchen. Nicht verbissen die Mont d’Arree absuchen, wo sich Land finden lassen könnte, das noch in Sichtweite der Kapelle liegt (völlig überflüssig). Es ist völlig gleichgültig, wo ihr den Platz für eure Gemeinschaft findet.

Ihr habt Zugang zu meiner göttlichen Energie und werdet noch ganz anderen Zugang zu ihr bekommen. Mit dieser Kraft bindet ihr Energie an den Ort, an dem ihr euch niederlasst. IHR macht den Ort der Kraft, versteht ihr?

Und ihr wisst ja, wie das Gesetz des Findens lautet: Erst wenn man loslassen kann, wird man auch finden. Ihr solltet also durch die Erkrankung von dem Kraftpunkt dort oben loslassen lernen.

Und nun noch zu deiner Frage zum Pendeln:
Das muss geübt werden. Gerade weil da in deinem Inneren etliche Stimmen mitreden wollen und eine sich für wichtiger hält als die andere. Du musst unterscheiden lernen – und du wirst es auch.

 

Schreibe einen Kommentar