Dialog 208

winter_1204708Es ist wie mit den Naturgeistern als Beispiel: Man muss nicht die Fähigkeit haben sie zu sehen, um mit ihnen zusammenarbeiten zu können. Man muss aber um ihre Existenz wissen und ihre Nähe fühlen können. So kann EIN Mensch, der die Naturkräfte sehen kann, Motor für viele andere sein, die in seinen Pfaden folgen. Und so ist es auch mit göttlicher Führung: Es braucht (und zurzeit soll) sie nicht jeder haben. Ich wähle einige wenige aus, die aber sollen dieses Licht vorantragen und anderen den Weg zeigen.

 

Dialog 208 – 27.10.1986

Monika hat meine Botschaft gestern richtig angedeutet: Ihr seid im Begriff, ein wirkliches Zentrum des Neuen Zeitalters u werden, denn dieses Zentrum wächst auch jedem von euch heraus und kommt nicht eines Tages über die Menschen wie ein Regenguss. Dieses Zeitalter wird ein Zeitalter des Bewusstseins und der Göttlichkeit des Menschen sein. Und dieses Bewusstsein muss entwickelt werden. Es ist nicht einfach vorhanden.

Deshalb habe ich euch auf eine innere Reise geschickt und immer wieder versucht, euch in die Bedeutung des inneren Bewusstseins aufmerksam zu machen. Manchmal habt ihr mich auch tatsächlich so einigermaßen verstanden, aber im Wesentlichen seid ihr doch immer wieder dem Fehler verfallen, nach äußerlichen Veränderungen zu streben: Ein Haus habt ihr Anfang des Jahres gesucht, ein schönes, großes, repräsentatives, schmuckes Haus. Dann einen Hof gar, einen Gutshof – und kaum ein Gedanke wurde daran verschwendet, in welchem Geist das alles leben sollte.

Ihr habt diesen Hof natürlich nicht gefunden. Und ich nehme an, dass euch das im Nahhinein auch nicht mehr überraschen wird.

In eurer Verwirrung habt ihr euch nun auf ein großes Haus (ohne Landwirtschaft und Landbesitz) konzentriert, aber wieder mit einem völlig unklaren Konzept über den Inhalt eurer Arbeit. Die Häuser ließen sich finden, aber ich habe nicht zugelassen, dass ihr sie bekommt.

In St. Thamec habt ihr den ganzen Sommer über in geistiger Umnachtung gelebt. Denn anstatt zu begreifen und aus eurer Situation zu lernen, habt ihr abwechselnd mal nach Häusern und wieder nach Höfen Ausschau gehalten. Mal war die eine Gegend wichtig und mal eine andere. Dann habt ihr den Kraftpunkt in den Mont d’Arrée entdeckt und wolltet sofort genau dort siedeln. Immer sind es nur Äußerlichkeiten gewesen, die euer Bild bestimmt und euer Handeln geprägt haben. Nichts kam wirklich aus euch selber heraus.

Eine Änderung hat sich gezeigt, als Monika ihre erste wirkliche Vision von Les Temps Nouveaux als ein Zentrum der Kraft und als Mittelpunkt eines neuartigen Heilpflanzen-Anbaus hatte. Damals gewann eure Sache erstmals wirklich Konturen. Ich denke, das habe ihr auch gespürt. Aber wieder habt ihr den gleichen Fehler gemacht wie vorher: Anstatt nun dieses Bild in euch reifen zu lassen und daran zu wachsen, habt ihr die Frucht schon gepflückt, als sie noch grün war. Wiederum habt ihr euch eher um die äußeren Bedingungen gesorgt als um euer eigenes Innerstes.

Und ich? Habe ich euch nicht immer wieder dazu sogar ermutigt? Ganz richtig. Denn nur aus der Erfahrung könnt ihr lernen. Hätte ich euch in euren diversen Bildern und Visionen immer wieder gebremst und euch darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, stattdessen einen inneren Weg zu gehen, und dass dieser innere Weg erst gefunden werden müsse, bevor der äußere begangen werden kann, hättet ihr mich dann verstanden? Mit Sicherheit nicht.

Jetzt wisst ihr mehr über euch und Monikas Einsicht von gestern gehört zu den besten und wichtigsten, die ihr je gehabt habt: Ihr empfangt meine Führung nicht dafür, dass ihr schneller als andere zu euren Wunschzielen kommt. Sondern ihr seid dieser Gnade deshalb teilhaftig geworden, um euch innerlich zu ändern, zu reifen und Kraft zu gewinnen. Aus dieser Reife und dieser Kraft heraus werdet ihr Les Temps Nouveaux zum Leben erwecken – und dazu bin ich bei euch.

Euer innerer Wachstumsprozess, so langsam er auch voranzugehen scheint, ist von allergrößter Wichtigkeit und viel wichtiger als der schönste Gutshof, den kein spirituelles Leben erfüllt. Wichtig für euch, aber auch wichtig für viele andere. Denn ihr bahnt mit euren Erfahrungen auch vielen anderen einen Weg.

Es ist wie mit den Naturgeistern als Beispiel: Man muss nicht die Fähigkeit haben sie zu sehen, um mit ihnen zusammenarbeiten zu können. Man muss aber um ihre Existenz wissen und ihre Nähe fühlen können. So kann EIN Mensch, der die Naturkräfte sehen kann, Motor für viele andere sein, die in seinen Pfaden folgen. Und so ist es auch mit göttlicher Führung: Es braucht (und zurzeit soll) sie nicht jeder haben. Ich wähle einige wenige aus, die aber sollen dieses Licht vorantragen und anderen den Weg zeigen.

Ich sage euch, geht unbeirrt euren Weg weiter und vertraut meiner Führung. Ihr könnt und ihr sollt nicht immer alles verstehen, was ich euch rate, aber der Sinn wird sich euch immer irgendwann mitteilen.

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