Dialog 210

dialogbild2Ich will, dass ihr erkennt, was Ihr seid und wer ich bin.
Was ich für euch tun kann und was ihr aus euch selbst heraus tun müsst.

 

 

Dialog 210 – 29.10.1986

Das Kreditgespräch war unerwartet für mich gewesen. Man hat mir zwar den Betrag ohne Schwierigkeiten gegeben. Aber wir müssen ihn in relativ kurzer Zeit zurückzahlen. Ich habe deine Stimme sehr deutlich zu spüren geglaubt, die mir sagte: „Mach das, es ist in Ordnung so.“ Habe ich das richtig empfunden?

Ja, ich möchte das alles so. Ihr sollt jetzt mehr als bisher eure Sache selber in die Hand nehmen. Nichts mehr von der „Papa-wird’s-schon-richten-Haltung“. Ihr müsst eure Sache ernster nehmen, sie wirklich annehmen und das Maximum daraus machen. Jetzt müsst ihr wirklich, denn die Bank sitzt euch im Nacken und die kennt kein Pardon.

Ihr habt gedacht, dieser Winter würde weniger hart werden als der letzte? Er wird noch härter werden, wenn ihr nicht eurer Möglichstes tut. Ich will, dass ihr erkennt, was Ihr seid und wer ich bin. Was ich für euch tun kann und was ihr aus euch selbst heraus tun müsst. Wenn ihr diesen Winter übersteht, habt ihr eine gewaltige Hürde überwunden! Dann werdet ihr wirklich etwas über Manifestation gelernt haben.

Ihr müsst jetzt Unmögliches möglich machen. Und das ist es, worum es bei der ganzen Sache geht. Die Passivität der Märkte alleine wird eure Probleme nicht lösen. Ihr müsst jetzt AKTIV einsteigen. Lass euch dazu etwas einfallen.

Monika:
Du hast einmal gesagt, Manifestationen müssen auch im Bereich des Machbaren liegen. Andererseits sagst du, dass alles kann wer glaubt. Es ist für mich nicht vorstellbar, dass wir es aus eigener Kraft schaffen, über den Heilpflanzenhandel bis Mitte Januar so viel Geld zu erwirtschaften. Und für Manifestationen reicht unsere Kraft ja offenbar auch nicht sehr weit.
Ich weiß, ich rede Unsinn. Doch ich bin ziemlich durcheinander, ob der Summen, die da auf uns zukommen.
Meine Frage ist: Wie handhaben wir unsere Fortbildungspläne? Und wie sollen wir es mit der Haussuche halten? Erst einmal zurückstellen?

Ich habe meine Zukunftsträume losgelassen und möchte mich mehr in der Gegenwart aufhalten, also immer nur den nächsten Schritt tun. Und der wäre, mit dem Anbau von Heilpflanzen anzufangen. In einem Rahmen, der es uns auch gestattet, Besucher an der Arbeit an uns und in der Natur teilhaben zu lassen. Oder bin ich jetzt schon wieder zu weit in der Zukunft?

Ich begreife eure Sorgen. Im Grunde gilt wirklich, Monika: Alles kann wer glaubt. Das weißt du auch sehr gut. Aber ihr zweifelt, fühlt euch geschwächt.

Es ist wirklich sehr schwer vorstellbar, dass ihr auf einmal über den Heilpflanzenhandel solche Beträge aufbringen können sollt. Aber es geht. Und es gibt ja nicht nur den Heilpflanzenhandel.

Damit es aber geht, müsst ihr glauben. Das tut ihr nicht genügend. Außerdem tretet ihr in eine ganz besondere Trainingsphase ein, die eben diesen Glauben stärken helfen soll. Deshalb möchte ich folgendes von Euch:

Konzentriert euch jetzt darauf, diesen Winter gut zu überstehen – und legt eure ganze Kraft in diese Sache! Legt alle Kraft in diese Angelegenheit und teilt euch nicht auf. Es gibt so viele Dinge, die getan werden könnten und die alle wichtig wären, aber sie müssen nicht alle auf einmal getan werden.

Ich möchte, dass ihr euch ganz auf eure Sache konzentriert. Und die heißt ganz profan. Geld verdienen. Aber so profan ist das gar nicht. Denn ihr werdet ein kleines Wunder bewerkstelligen müssen, um eure Ziele zu erreichen. Ich meine, das wird euch genug beschäftigen, und ich möchte, dass ihr euch nur damit befasst, zumindest in den nächsten Monaten.

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