Dialog 214

Spinnennetz

 

Dass sich immer wieder Kräfte und dunkle Mächte regen, die euch von eurem Weg abbringen wollen, und dass diese Kräfte stark sind und euch gewaltig zusetzen können, das ist normal. Es sind ja gerade diese Schritte, die zusammengerechnet einen Weg ausmachen, den man gegangen ist.

Dialog 214 – 3.11.1986

Monika quält sich mit einer Sache herum: Sie hat das Gefühl, irgendwie versagt zu haben, weil es ihr nicht mehr gelingen will, alles rein in deinem Geiste und in deinem Sinne zu machen. Sie hat das Gefühl, dass sich viel in ihr gegen diesen Wunsch auflehnt und dass sie den Kampf verliert. Sie hat Angst abzustürzen und deine Hand zu verlieren.

Indem ich mich eurer angenommen habe und indem ihr beschlossen habt meinen Weg zu gehen, ist ein Versagen ausgeschlossen. Alles was ihr jetzt tut und alles was euch jetzt widerfährt ist mein ausdrücklicher Wille! Kämpfe gehören dazu. Den Kampf scheinbar zu verlieren gehört dazu. Aufgeben gehört dazu. Verzweiflung gehört dazu. Ebenso Rückschritte und ganz schwarze Nächte der Seele. All das gehört dazu und wird noch dazugehören, denn ihr habt längst nicht alles durchlebt, was euch auf meinem Weg widerfahren kann.

Ihr könnt nicht versagen, solange ich bei euch bin. Und ich bin bei euch! Ich bleibe auch bei euch, solange ihr mich nicht ausdrücklich von euch weist.

Dass sich immer wieder Kräfte und dunkle Mächte regen, die euch von eurem Weg abbringen wollen, und dass diese Kräfte stark sind und euch gewaltig zusetzen können, das ist normal. Es sind ja gerade diese Schritte, die zusammengerechnet einen Weg ausmachen, den man gegangen ist.

Ich kann euch nur immer wieder sagen, wie ihr es richtig machen müsstet. Ich kann euch aber nicht den Kampf abnehmen, den ihr dadurch auslöst. Denn wer meinen Weg geht, der kürzt seine Erfahrungen enorm ab. Er macht Entwicklungsschritte, die sonst in einem Leben gar nicht hätten gemacht werden können. Und er erlebt die Kämpfe und Mühen viel intensiver als ein anderer, der sich ihnen gar nicht erst aussetzen würde.

Ein Versagen gibt es deshalb im Grunde nicht. Es gibt nur ein mehr oder weniger erfolgreiches Bestehen der Prüfungen. Aber meine Prüfungen werden letzten Endes IMMER BESTANDEN,  jedenfalls solange der Prüfling sich ihnen aussetzt.

Indem ich mich eurer angenommen habe, hat sich euer Weg in eine besondere Richtung gedreht. Ich habe niemals gesagt, dass von diesem Augenblick an alles einfacher, besser und schneller gehen würde. I never promised you a rosegarden. Und es wäre völlig umöglich, ständig nur im Siegesschritt bergauf zu steigen.

Deshalb soll Monika wissen, dass ich mit ihren Leistungen vollkommen, aber auch wirklich vollkommen zufrieden bin. Denn sie hat den unbedingten Glauben und darauf kommt es an. NUR wer diesen Glauben hat, der kann durch die tiefsten Abgründe der Seele gehen und wird doch nur gestärkt daraus hervorkommen können.

Eine andere Sache aber ist Liederlichkeit, ein bewusstes Missachten meiner Gebote. Das hat immer Folgen und so etwas kann einen von Euch oder euch beide enorm zurückwerfen und Umwege mit sich bringen, die sonst vermeidbar gewesen wären. Aber in dieser Hinsicht braucht sich Monika keine Gedanken zu machen.

Und ich?

Auch du tust was du kannst. Es könnte mehr sein, wenn du es wirklich wolltest. Aber weil du eben tust was du kannst, bin ich auch mit dir zufrieden.

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