Dialog 218

icebeauty120713

 

Habe Vertrauen, unbedingtes Vertrauen in mich. Tue was du für deinen Teil tun kannst, um deine Situation zu verbessern. Arbeite mit ganzer Kraft und verschwende keine Zeit. Verschwendete Zeit ist negativ aufgeladen, sie wirkt belastend. Gut genutzte Zeit ist positiv geladen, sie befreit von Druck und Ängsten.

 

Dialog 218 – 7.11.1986

Ich habe das Gefühl, dass das Buch von diesem Dethlefsen wichtig für mich ist

Richtig. Zur richtigen Zeit das richtige Buch.

Nur geht mir das arrogante Gehabe vom dem ziemlich auf den Wecker …

Stopp! Gleich etwas daraus lernen: Das Gehabe geht dir auf den Wecker, weil du selbst eine Tendenz zur Arroganz hast, was du an dir selber nicht magst.

Siehst du, auf diesen Punkt wollte ich kommen. In dem Buch wird alles sehr schön erklärt und schlüssig aneinander gereiht. Aber wie kann ich in mein Handeln einfließen lassen, was ich im Wesentlichen doch nur mit dem Verstand aufgenommen habe?

Wie dir schon aufgefallen sein sollte, schule ich dich und Monika in diesen Dingen seit einem knappen Jahr. Nur tue ich es auf meine Weise und in meinem Tempo. Was soviel heißt wie „auf eure Weise und in eurem Tempo“.

Bei mir lernst du diese Dinge nicht nur mit dem Verstand. Sondern der Theorie folgt immer sofort die Praxis – die du unter Anleitung absolvieren darfst. Ein ganz schönes Privileg, findest du nicht?

Natürlich. Aber manchmal sacke ich doch wieder irgendwie weg und fühle mich von dir verlassen. So wie jetzt. Der November plätschert so dahin und in mir wächst die Angst vor dem nächsten finanziellen Engpass. Mein Verstand mag mir so oft sagen wie er will, dass ich mir diese Wirklichkeiten erschaffe, es nützt mir aber nichts.

Dann muss dein Verstand eben lernen, sich deutlicher auszudrücken und die Wirklichkeit muss dir zeigen, dass der Verstand recht hat und sie nur so sein kann, wie du sie erschaffst.

Am 7. Denkt man noch nicht an Engpässe, die im Laufe des Monats auftreten könnten. Es haben keine Engpässe aufzutreten. Ich sage dir, dass du das in der Hand hast. Es ist gar nichts Mystisches dabei. Nichts was nur in Büchern funktioniert. Sondern alles ist ganz real und geschieht tagtäglich mit dir: Deine Wirklichkeit schaffst du dir selbst.

Das Rezept ist kinderleicht:
Habe Vertrauen, unbedingtes Vertrauen in mich. Tue was du für deinen Teil tun kannst, um deine Situation zu verbessern.
Arbeite mit ganzer Kraft und verschwende keine Zeit. Verschwendete Zeit ist negativ aufgeladen, sie wirkt belastend. Gut genutzte Zeit ist positiv geladen, sie befreit von Druck und Ängsten.

Das heißt nicht, dass man von früh bis spät schuften soll, sondern es ist eine Aufforderung, die Zeit gut zu nutzen.

Weiter:
Versucht euer Geld zusammenzuhalten. Sehr wichtig. Damit meine ich nicht, dass mit dem Geld gegeizt werden soll. Nötige Ausgaben müssen natürlich gemacht werden und auch Luxus kann nötig sein, wenn man sich durch seine Hilfe besser fühlt.

Geld, das unnötig ausgegeben wird, hat die Tendenz noch mehr Geld mit sich zu ziehen. Umgekehrt gilt, dass gut erarbeitetes und sinnvoll verwendetes Geld die Tendenz hat zu wachsen.

Du, zum Beispiel, wenn du anfängst zu resignieren, hast die Neigung zu denken „Ach, auf die 10 F kommt es jetzt auch nicht mehr an“ und steckst sie in einen Flipperautomaten oder lässt sie im Café. Aber das ist falsch gedacht. Gerade in Momenten, in denen man sich schwach und schutzlos fühlt, sollte man das nicht tun! Es gibt nur scheinbar Stärke, sich „ablenken“ zu wollen. Die Wirklichkeit bleibt unverändert neben dir stehen während du flipperst und tippt dir anschließend wieder auf die Schulter und sagt „ Hier bin ich wieder, mein Freund!“.

Du musst lernen sie anzuerkennen und zu akzeptieren, dann werden dir die Dinge ganz anders gelingen. Ich sage euch, das ist die nächste große Aufgabe, die zurzeit entsteht und stattfindet und der ihr euch bald werdet widmen müssen.

Ich werde euch in diesem Winter in positivem Denken schulen, bis ihr es begriffen habt. In Theorie und Praxis. Ihr seid jetzt sozusagen im Fortgeschrittenenkurs meiner Schule. Der erste Winter hat euch mit einfachen Mitteln gezeigt, dass Unmögliches möglich ist. Und wenn wir diesen Winter einmal richtig „aufarbeiteten“, würdet ihr erstaunt sein wieviel Lernstoff darin enthalten war.

Der kommende Winter geht einen Schritt weiter. Jetzt werdet ihr lernen, mit meiner Führung als Hilfe eure Geschicke selber in die Hand zu nehmen und eure Wirklichkeit zu gestalten. Ihr werdet das positive Denken lernen, und zwar richtig, und neue, viel weitergehende Erfahrungen machen.

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