Dialog 219

winter_wasser2

 

Aber achtet bei allem darauf, dass ihr eure Kräfte nicht dabei verbraucht, sondern dass sie – im Gegenteil – wachsen! 

 

Dialog 219 – 7.11.1986

Monika:
Eben kam ein Brief vom Network of Light aus den USA. Diese Organisation hat die PEACE SHIELD MEDITATION CAMPAIGN gestartet. Ich bin ganz aufgeregt! Es ist so faszinierend, wie innerhalb des alten Systems das Neue unaufhörlich und stetig wächst. Ein ehemaliger Priester, der jetzt für das Pentagon arbeitet und sich dort für den inneren Frieden einsetzt …. Meditationsräume im Pentagon in denen Mitglieder die Peace Shield Meditation praktizieren. Es ist wundervoll! Und ein herrliches Beispiel dafür, wie jeder Pol seinen Gegenpol in sich trägt.

Also, dieser Priester, Ed Winchester, und die Gründerin des Network of Light, Barbara Carpenter, werden am Montag in Paris landen und versuchen, mit uns Kontakt aufzunehmen und uns zu besuchen. Das nun macht mir Probleme. Natürlich würde ich die beiden wahnsinnig gerne treffen und ihre Arbeit unterstützen. Aber ich sehe hier keine Möglichkeit, mich mit ihnen in aller Ruhe zu unterhalten. Eine Möglichkeit wäre, R. zu fragen, ob sie uns ihr Häschen zur Verfügung stellt. Eine andere wäre ein Gite zu mieten, da sie ja wahrscheinlich hier übernachten müssen. Da böte sich das von den Simons an. Eine dritte wäre, dass ich nach Paris fahre. Aber das kostet Zeit und Geld und fühlt sich ganz und gar nicht stimmig an.

Ich habe auch etwas Hemmung die beiden hier herkommen zu lassen – wir sind doch noch gar keine richtige Gemeinschaft. Andererseits können wir durchaus etwas für das Projekt tun durch unsere Mitgliedschaft bei Cristal.

Jedenfalls bitte ich dich um deinen Rat, was ich tun soll und wie ich es tun soll. Falls es nicht dein Wunsch ist, dass ich mich mit den beiden treffe, könnte ich sie auch an Helen Pelissier in Paris verweisen, die bestimmt eine gute Adresse ist.

Zum Thema Land suchen:
Ich bitte dich sehr mich zu korrigieren, wenn ich mich wieder in wenn’s und aber’s  oder sonstige Sachen verrenne. Mein aktueller Stand ist folgender: Ich möchte gerne Land kaufen, weil ich mich dann freier fühlen würde, das zu tun was mir in den Sinn kommt. Und weil ich Bedenken habe, dass Pachtland nur für bestimmte Zwecke zu verwenden ist.
Andererseits bedeutet das vielleicht, dass ich nicht genügend Vertrauen darin habe, dass alles was geschieht, nach deinem Willen und zu unserem Besten geschieht. Also, wenn du das willst, dann lasse ich auch den Kaufwunsch los!?

Die beiden Amerikaner sollen kommen. Bemüht euch um eine geeignete Unterkunft. Wenn R. ihr Haus zur Verfügung stellen und in dieser Zeit bei euch wohnen würde, das wäre  das beste. Sonst mietet ein Gite oder ein Hotelzimmer in Moelan.

Nimm telefonisch Kontakt auf. Ich will das so, weil diese Initiative meine Unterstützung hat. Ich will aber nicht, dass ihr euch ohne meine Zustimmung in Aktivitäten verliert, die euch von eurem eigenen Pfad abbringen. Haltet also immer Kontakt mit mir.

Was deine Sorgen betrifft von wegen nicht vorhandener Gemeinschaft: Du machst dir unnötig Gedanken. Ihr habt doch durchaus etwa vorzuweisen, mich nämlich, und das erklärt alles.

Landsuche:
Kaufen ist nicht gut, jedenfalls jetzt noch nicht. Es ist der Zeitpunkt dafür einfach noch nicht gekommen, und ihr würdet euch in unnötiger Weise binden, wenn ihr jetzt Land kaufen wolltet. Dies bitte ich mir zu glauben! Sucht nach Pachtland, das genügt für das Erste vollkommen. Und ob deine Befürchtungen zu Recht bestehen, das muss sich erst noch herausstellen.

 

Monika:
Ich habe mit Barbara Carpenter telefoniert. Sie kommen am 16.11. Ich war am Telefon sehr unsicher und wie gelähmt und habe deshalb nicht alle nötigen Informationen weitergegeben, wie schon so oft, was ist das nur?

Du solltest noch ein paar Informationen nachliefern. Wähle dazu den schnellsten und billigsten Weg. Das gilt für alle Kosten, die euch in Zusammenhang mit dem Besuch entstehen. Ich möchte, dass du die Wirklichkeit anerkennst, in der ihr euch gerade jetzt befindet und sie voll und ganz und mit voller Liebe auslebst. Es darf nicht geschehen, dass dieser Besuch zu einem Nadelstich wird, der euch innerlich quält und aus dem am Ende auch noch Energie heraustropft.

Vergleiche dich nicht mit diesen Leuten, sondern nimm sie herzlich als deine Gäste auf. Dann gibt es keinen Grund unsicher zu sein oder gar gelähmt.

Ihr macht eure Arbeit und leistet damit schon längst einen Beitrag zu der weltweiten Veränderung, die die Menschheit durch das Neue Zeitalter erfährt. Ihr macht außerdem eine Arbeit, die ich so für euch ausgesucht habe. Es besteht also keinerlei Veranlassung, sich in irgendeiner Weise unterlegen zu fühlen.

Nehmt die beiden als eure Gäste herzlich auf und seht, was sie euch zu erzählen haben und was ihr eventuell für sie tun könnt. Aber achtet bei allem darauf, dass ihr eure Kräfte nicht dabei verbraucht, sondern dass sie – im Gegenteil – wachsen! Das mag euch jetzt alles vielleicht ein wenig rätselhaft erscheinen, aber ich habe meine guten Gründe, euch das schon beizeiten zu sagen. 

Schreibe einen Kommentar