Dialog 220

winter_wasser

Alles kann so einfach sein, wenn ihr die Dinge sich auf ihre eigene Weise entfalten lassen würdet.  … Lasst die Dinge sich in der ihnen eigenen Weise entfalten, damit im richtigen Moment das Richtige geschehen kann, dann wird alles so kommen wie es kommen muss.

 

Dialog 220 – 8.11.1986

Monika:
Du hast doch gesagt, wir sollen das nächstbeste Stück Land nehmen. Es gäbe da eines, doch empfinde ich es als irgendwie finster. Bitte hilf uns! Nach welchen Kriterien sollen wir das Land aussuchen? Was ist, wenn mich mein Gefühl täuscht oder ich neutrale Gefühle habe, also weder – noch?

Wenn etwas finster wirkt, muss das nicht bedeuten, dass es auch finster ist. Das Stück Land kann verlassen worden sein von wesentlichen Kräften unter den Naturgeistern. Es kann auch einfach ungünstig liegen, was den Lichteinfall betrifft. Aber nichts ist wirklich finster, denn alles kann auch wieder licht werden. Wenn ihr euch mit wirklicher Hingabe eines Fleckens Land annehmt, zieht ihr, wenn ihr darum bittet, die Geister an, die das Land zu wirklichem Leben bringen. Und dann würde es nicht mehr finster sein.

Ich sage dir das, weil ihr vielleicht schon wieder einen Fehler macht: Seid nicht o wählerisch! Erstens gibt es natürlich einfach nicht so viel Land zur Auswahl, das müsstet ihr doch schon gemerkt haben. Dann aber auch gelten bei diesen Dingen völlig andere Gesetzte als z.B. beim Hauskauf. Es gibt Häuser, deren Mauern sind derart durchsogen von Finsternis, Angst, Zorn und sonstigen schlechten Gefühlen, dass nichts sie daraus wieder vertreiben kann. Hier sollte man sich sehr wohl auf sein Gefühl verlassen und Häusern aus dem Weg gehen, die einem unheimlich sind. Beim Land aber ist das etwas anderes. Hier liegt es an euch, was ihr daraus macht.

Klagt nicht darüber, dass euch das Suchen immer wieder so schwer gemacht wird, sondern vertraut mir! Es hat alles ganz genau so seine Richtigkeit und darf nicht anders sein. Aber: Je mehr ihr klagt (und mir also nicht vertraut), umso länger und schmerzhafter wird das ganze Unternehmen. Alles kann so einfach sein, wenn ihr die Dinge sich auf ihre eigene Weise entfalten lassen würdet.

Monika würde sich lieber in Moelan aufhalten. Mir wäre es auch recht, wenn das Land in der nahen Umgebung läge. Sollen wir …

Also noch einmal: Das Land gibt es doch bereits, und es wartet darauf von euch gefunden zu werden. Lasst die Dinge sich in der ihnen eigenen Weise entfalten, damit im richtigen Moment das Richtige geschehen kann, dann wird alles so kommen wie es kommen muss.

Und wie macht man das? Indem man darauf vertraut, dass meine Führung richtig ist.

Und wie vertraut an darauf? Indem man zu mir betet und sein ganzes Hoffen und Denken in meine Hände gibt.

Ihr, zum Beispiel, geht immer noch etwas zwiespältig an die Sache heran: Einerseits wollt ihr mir schon vertrauen, andererseits betrachtet ihr die Landsuche aber eher als euer Privatproblem. Das ist ein großer Widerspruch, den müsst ihr überwinden.

Wenn Monika beispielsweise trauert, dass sie kein Zuhause habe, dann hat sie etwas ganz wesentliches von mir noch nicht begriffen: ICH bin ihr Zuhause und wenn sie an mich glaubt, kann ich ihr all den Schutz und die Geborgenheit geben, die sie sich wünscht – und viel mehr als ein Haus es könnte! Ihr Wunsch nach einem Zuhause betrifft die Wärme, die von innen aus dem Herzen kommt. Und diese Wärme vermag ich sehr wohl zu geben! Und dann, wenn ich so weit gekommen seid, wir sich eines nahtlos an das andere fügen und ihr werdet mein Wirken wahrhaftig in allem sehen. 

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