Dialog 221 – Teil 2

gefaellter-Baum_124634

 

Sucht in allem das Licht, das in allem enthalten ist und euch stärken kann. Gute Arbeit, liebevoll ausgeführt, trägt Licht in sich und stärkt euch.

 

Dialog 221, Teil 2 – 10.11.1986

Ich hatte ja schon einmal gesagt: Wenn ihr es (Land oder Haus) bekommt, ist das Ausdruck meiner Zustimmung. Bis dahin müsst ihr den Weg alleine weitergehen, denn das spielt eine große Rolle.

Dennoch möchte ich euch sagen:
Wenn ihr das Land nehmt (und bekommt), dann werde ich euch selbstverständlich zur Seite stehen und euch wenigstens auch die Hilfe und Hinweise geben, die ihr benötigt, um mit den Wesenheiten Kontakt aufzunehmen, ohne die ihr diese Arbeit nicht machen könnt  jedenfalls nicht erfolgreich. Denn wenn ihr es nehmt (und bekommt) habt ihr in erster Linie einmal Vertrauen in mich bewiesen. Und das wird sich auszahlen.

Der Lichteinfall, Monika, bezieht sich auf das tatsächlich vorhandene Sonnenlicht, und damit ist es wegen der hohen Bäume ringsherum nicht so arg weit her. Aber dennoch kann dafür Ausgleich geschaffen werden, wenn sich Elementarwesen und Naturgeister für euch zu interessieren beginnen und mitarbeiten.

Jörg empfindet das nämlich ganz richtig so: Es herrscht dort ein sehr reges Leben und Treiben und das Stück Land ist alles andere als leer. Nur sind es Wesenheiten, die die Zusammenarbeit mit den Menschen entweder vollkommen vergessen haben oder sie überhaupt nicht kennen. Sogenannte „Wilde“ unter den Naturgeistern und Elementarwesen.

Wenn ihr dort anfangen solltet zu arbeiten und nicht mit Brutalität in deren Welt einbrecht, werden sie – bildlich gesprochen – neugierig zur Seite treten, euch gewähren lassen und beobachten, was ich tut. Sie werden in einiger Entfernung von euch beisammen stehen und hinter „vorgehaltener Hand tuscheln“ über euch.

Aber sie sind im Prinzip nicht unfreundlich und auch nicht feindselig. Und wenn ihr euch Mühe gebt und das Land lieben lernt, nicht auf Profit hin arbeitet, sondern auf das Ziel hin, das Monika so schön geschildert hat, dann werden diese Wesenheiten –wenn ihr sie darum bittet – zu euch kommen und mit euch arbeiten. Sichtbar für euch oder unsichtbar, das wird sich zeigen und wird von ihnen entschieden und nicht von mir.

Ansonsten ist eure innere Stimme schon nicht so ganz falsch die euch sagt, dass ihr nicht aus dem Vollen schöpfen könnt, was Landangebote betrifft. Und das sollte euch wiederum ein wichtiger Hinweis auf den Punkt sein, an dem ihr spirituell steht:

Ihr bemüht euch wie zwei Schwerarbeiter durch die Mauern stoßen, die euch überall zu umgeben scheinen, und findet doch allenfalls kleine Schlupflöcher hier und da vor. Das bedeutet: Die Materie ist noch immer stärker als ihr. Euer Geist formt sie noch nicht ausreichend. Das ist sehr wichtig zu wissen, denn wenn ihr auch nicht unbedingt jetzt Land braucht, so müsst ihr eure Wirklichkeit doch auf anderen materiellen Ebenen besser im Griff haben. Finanziell zum Beispiel. Hier sprechen die objektiven Verhältnisse eher gegen euch. Und wenn ihr nicht überrascht werden wollt, so müsst ihr diese Verhältnisse besser lenken lernen. Euer Geist muss sich über die Materie setzen und es wäre gut, wenn er es bald täte.

Wie er das tun kann? Ihr müsst immer bei allem was ihr tut das sichere Gefühl haben, dass IHR das Steuer in der Hand habt und nicht die Umstände euch hin und her werfen. Das lernt sich bei allen Verrichtungen des Alltags, wie ich euch ja schon seit langem predige. Tut was ihr tut so gut wie irgend möglich und entdeckt mich in allem was ihr tut. Dann werdet ihr ungeahnte Kräfte an euch ziehen und das ist im Grunde alles was ihr braucht.

Lasst ihr euch stattdessen gehen und treiben und seid Spielball eurer Launen, Schwächen und Begierden, tritt das Gegenteil ein: Ihr verliert Kräfte und das könnt ihr euch im Moment nicht leisten, könnt ihr euch eigentlich nie leisten, aber jetzt in eurer Lage am allerwenigsten.

Spielball der Begierden. Ich sage mal das Stichwort Kaffee.

Kaffee an sich wirft euch nicht aus der Bahn. Die Frage ist, in welchem Geist er getrunken wird. Wenn ihr zum Beispiel einem klaren Tageskonzept folgt, die Dinge gut und liebevoll tut, und dann eine Kaffeepause einlegt, dann ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden und es wird euch nicht schaden. Wird er getrunken, weil man sich langweilt oder gerade nichts Besseres im Kopf hat, dann ist der Effekt negativ. Ihr müsst ganz einfach sicher sein, dass ihr die Tasse Kaffee jetzt wirklich wollt. Ihr müsst das unterscheiden lernen: Bin ICH es der will oder ist da jemand im Spiel der mich an der Leine hat?

Von diesen Prüfsteinen gibt es täglich viele. Ich rate euch noch einmal dringend: Macht euch klar, was ihr am Tag tun wollt, nehmt euch nicht zu viel vor und arbeitet in jedem Fall sorgfältig und mit großer Liebe erfüllt. Dann ist es gleichgültig, wieviel ihr geschafft habt (Quantität). Sondern es zählt, wie ihr es gemacht habt (Qualität).

Haltet euch jetzt nicht an Nebensächlichkeiten wie Kaffee auf. Ihr werdet nicht wesentlich stärker, wenn ihr mehr Tee trinkt, obwohl Tee natürlich besser für euch wäre. Ihr werdet stärker, wenn ihr eure tägliche Arbeit sorgfältig und liebevoll erledigt. Das ist da A und O. Anders ist es nur bei Dingen, die euch wirklich schädigen, wie zum Beispiel zu viel Alkohol. Das schwächt ungeheuer und sollte soweit wie möglich vermieden werden. Eine Flasche Wein hier und da – gar kein Problem. Aber … nun ja, ihr wisst schon.

Negative Gedanken schwächen vielleicht am allermeisten. Und hier solltet ihr lernen sensibler zu werden und euch gegenseitig besser zu überwachen. Wandelt Negatives in Positives um: Das Wetter ist nicht zu schlecht für den Markt, sondern genau richtig, um zum Beispiel Hausbesuche zu machen oder dringende Arbeiten zu erledigen oder Ordnung in einzelne Lebensbereiche zu bringen, die in Unordnung waren. Das bringt mehr Stärke als ein paar Francs auf einem windigen, regnerischen Markt, der nur die Stimmung auf den Nullpunkt gedrückt hätte.

Lernt also, zum Beispiel die Umstände, an denen ihr objektiv nicht ändern könnt (Wetter) von ihrer positiven Seite zu nehmen und sucht, was ihr Vorteilhaftes daraus machen könnt.

Sucht in allem das Licht, das in allem enthalten ist und euch stärken kann. Gute Arbeit, liebevoll ausgeführt, trägt Licht in sich und stärkt euch.

Schreibe einen Kommentar