Dialog 226

Schneeglöckchen

 

Wenn ihr Vertrauen in mich hättet, würdet ihr euer Bestes geben und euch nicht sorgen. Betet zu mir, damit ich euch stärken kann! Ich kann es nur, wenn ihr mich darum bittet. Ich kann es nicht, wenn ihr euch abwendet.

 

Dialog 226 – 19.11.1986

Ich habe gestern darüber gegrübelt, warum ich immer noch so am Geld hänge.

Du hängst weniger am Geld als am Erfolg und der ist es, der dir fehlt. Das macht dir zu schaffen. Du bist nicht der Typ, der irgendetwas verkaufen könnte und damit erfolgreich wäre. Du könntest da begehrteste Produkt nehmen, wenn du nicht dahinterstehst, würdest du es nicht verkaufen. Umgekehrt bist du der Typ, der aus allem etwas machen könnte, wenn du alles einsetzen würdest was du hast.

Wir haben heute den 19.11. Unsere Finanzen sehen sehr schlimm aus. Ich habe deine Ratschläge vielleicht nicht immer befolgt und nicht immer mein Bestes gegeben, vor allen Dingen den spirituellen Bereich habe ich sehr vernachlässigt. Aber habe ich denn so viele Fehler gemacht, dass dieses Ergebnis sein musste? Und wie wird es weitergehen – wenn diese Frage erlaubt ist? Kann Monika etwas tun? Kann ich noch etwas tun? Bitte lass uns nicht so ins Schwarze hineinsehen. Gib uns doch bitte etwas Hilfestellung!

Es kann keine Rede davon sein, dass ich euch ins Schwarze hineinsegeln lasse. Ihr macht die Erfahrungen, die ich machen müsst. Und ich sage euch nur das, was euch auf diesem Weg voranbringt. Ihr habt bestimmte Dinge zu lernen und die außerordentliche Chance, dies mit meiner Hilfe und mit meinem Feedback zu tun. Das kann euch erstens manche Umwege ersparen und damit manchen Kummer. Und es kann euch zweitens helfen, die Dinge besser zu verstehen, auch die, die euch Leid verursachen, damit ihr rascher und bewusster auf eurem Weg voranschreitet.

Ich bin aber nicht dafür da, euch die Steine aus dem Weg zu räumen. Das sagte ich ja schon. Wenn es deine Sache sein sollte, mit Heilpflanzen erfolgreich zu sein, dann werde ich dir die richtigen Hilfen geben. Wenn es darum geht, dass du lernst was man tun muss, um im Prinzip erfolgreich zu sein, dann fallen meine Ratschläge anders aus.

Ich sage dir, was du wissen musst, nicht unbedingt was du wissen möchtest. Wenn du also meine Antworten unbefriedigend findest, denke daran, dass ich meine Gründe hatte, dir nicht mehr zu sagen.

Ich könnte dir doch zum Beispiel ohne weiteres die Lottozahlen sagen. Was wäre einfacher als das?! Wenn ich wollte, dass ihr im Lotto gewinnt, würde ich es auch tun. Bisher wollte ich es nicht. Ich will aber, dass ihr euch in euer Schicksal fügt und dass ihr aufhört, mir mit euren Finanzen in den Ohren zu liegen. Es wird sich alles so fügen, wie ich es vorgesehen habe. Und wenn ihr mir vertraut, dann drängt mich nicht am laufenden Band, Euch Informationen zu geben, die zu geben ich mich noch nicht entschlossen habe.

Im letzten Winter war meine Vertrauensübung einfacher Natur: Da ging es darum, dass du bei jedem Wetter auf den Markt gegangen bist, sobald ich das wollte. Das ist dir schwer genug gefallen, aber du hast es getan.

Diesen Winter nun seid ihr im 2. Semester in Sachen Vertrauen, im Fortgeschrittenenkurs also, und es geht um mehr: Ich habe dir mit den Märkten freie Hand gegeben. Du kannst also alleine entscheiden, wie du das handhabst (also das, was du dir letztes Jahr so sehnlichst gewünscht hast).

Heute heißt die Vertrauensübung stattdessen: Fügt euch in meinen Plan und lasst euch nicht in eurem Glauben beirren! Es geht nicht darum, dass ich euch Schwierigkeiten erspare, wenn diese Schwierigkeiten eine Bedeutung für euch haben! Ihr seid jetzt stark genug im Glauben, um auch durch Täler zu reisen, vor denen ihr euch letzten Winter noch gefürchtet hättet. Macht euch das bitte klar, bevor ihr Fragen an mich formuliert!

Außerdem: Ihr sollt gerade jetzt in der Not lernen, welche Bedeutung das Gebet hat! Im Sommer beispielsweise war ich euch nicht besonders wichtig gewesen, da gingen die Geschäfte offenbar zu gut. Jetzt habt ihr Gelegenheit euch dort Kraft zu holen, wo sie wirklich zu finden ist. Das Bild, das Eddie gebraucht hat, das Bild von der offenen Schale, in der sich Kraft sammelt, wenn die Schale durch den Geist geformt worden ist, dieses Bild ist gut und wichtig. Hier liegen jetzt eure wirklichen Aufgaben.

Ihr sorgt euch. Das ist nicht gut. Wenn ihr Vertrauen in mich hättet, würdet ihr euer Bestes geben und euch nicht sorgen. Betet zu mir, damit ich euch stärken kann! Ich kann es nur, wenn ihr mich darum bittet. Ich kann es nicht, wenn ihr euch abwendet.

Wenn ich euch Stärke gegeben habe, dann werden sich die Geschicke anders entwickeln und alles wird anders werden als ihr es im Moment vorausseht.

 

Schreibe einen Kommentar