Dialog 237

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Nehmt alles wie es auf euch zukommt und geht Schritt für Schritt mit mir durch diese Zeiten hindurch. Ich führe euch. Und weil nur ich das Ziel kennen kann, kommt dir der Weg jetzt finster vor. Ihr werdet immer das bekommen, was für euch wichtig und nötig ist, und ihr werdet es zur rechten Zeit bekommen.

Dialog 237- 8.12.1986

Der Bankauszug ist mir ziemlich in die Glieder gefahren. Ich hatte mit erheblich weniger Miesen gerechnet, wenn ich überhaupt mitgerechnet habe. Wenn jetzt auch noch der Scheck für die Miete abgeht, sieht es übel aus! Ich weiß echt nicht mehr wie das weitergehen soll. Ist das alles richtig so oder machen wir etwas falsch?

Nein, es ist alles richtig so und hat seinen Sinn. Nehmt alles wie es auf euch zukommt und geht Schritt für Schritt mit mir durch diese Zeiten hindurch. Ich führe euch. Und weil nur ich das Ziel kennen kann, kommt dir der Weg jetzt finster vor. Ihr werdet immer das bekommen, was für euch wichtig und nötig ist, und ihr werdet es zur rechten Zeit bekommen.

Das muss aber offenbar nicht bedeuten, dass wir zum Beispiel das fehlende Geld immer zur rechten Zeit bekommen?

Das muss es nicht, nein. Aber wenn das nicht geschieht, dann hat das ebenfalls seinen Sinn. Weil euch das auf Wege führen würde, die ihr sonst nicht gegangen wäret.

Denke immer daran: Nichts ist Zufall und alles hat Sinn und Zusammenhang. Am wenigsten aber dienst du eurer Sache, wenn du Angst zulässt, das weißt du. Tue das Deinige und überlasse alles weitere mir. Das Leben besteht nicht nur aus gut gefüllten Bankkonten und dem Leben, das damit geführt werden kann. Das Leben kennt viele Seiten, und ich führe euch denen zu, die für euch von Bedeutung sind. Anstatt Angst zu haben, solltest du dich darauf freuen, dass du von Aufgabe zu Aufgabe geführt wirst. Denn ich habe dich aufgefordert, mein Wirken in allem zu sehen. Nur wenn du das tust, ergibt unsere Zusammenarbeit überhaupt einen Sinn.

Wenn ich jetzt dem G. über den Weg laufe und er sagt mir, wir könnten das Haus haben, soll ich es dann nehmen? Ich frage deshalb, weil der Kontostand mir wie ein Hinweis vorkommt, jetzt kein Haus zu mieten, das doppelt so teuer ist, wie dieses hier.

Lass die “wenn‘s“ aus deinem Leben verschwinden. Lass zu was geschieht und du wirst wissen, was zu tun ist. Jetzt ist nicht die Zeit an G. zu denken. Jetzt ist auch nicht die Zeit an die Bank zu denken, weil du jetzt andere Dinge zu tun hast.

Apropos tun: Normalerweise wäre heute mein Moelan-Auweite-Tag. Ich habe aber das Bedürfnis, das Pflanzenzimmer fertig zu machen, denn den Pflanzen geht es gar nicht gut. Was hat Vorrang?

Wenn du ein Bedürfnis hast und auf der anderen Seite einen starren Gedanken, und wenn das Bedürfnis deutlich und gut ist, dann beantwortet sich das eigentlich von selbst.

Also was denn nun?

Mach das Kräuterzimmer fertig!

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