Dialog 239

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FROHE OSTERN!

 

 

Betrachtet das was ihr habt mit großer Liebe und seid dankbar dafür! Dann legt ihr den Grundstein dafür, dass ihr immer alles haben werdet, was ihr benötigt.

 

Dialog 239 – 11.12.1986

Ich bin gestern bei weitem nicht da angekommen, wo ich hin wollte. Der 10.12. hat wohl seine magische Kraft verloren?!

Niemand hat gesagt, dass sich am 10.12. für euch schlagartig alle Probleme lösen werden, aber dieses Datum kann eine innere Veränderung bei euch einleiten. So wie es schon einmal eine innere Veränderung eingeleitet hat.

Du hast mit der Arbeit angefangen und nun führe sie erst einmal zu Ende. Der Ansatz ist gut bisher. Mach so weiter. Es ist eben nicht mehr alles so wie früher. Du änderst dich und deshalb musst du jetzt auch nach einer neuen Form suchen, solche Fragen „auf deine Weise“ zu bearbeiten. Das alte Frage-Antwort-Spiel funktioniert nicht mehr. Aber du bist auf dem richtigen Weg. Mach nur weiter!

Ja, irgendwie deucht’s mir, als habe sich bei uns durch den enormen Druck der Situation wie auch vielleicht durch ein sichtbar und spürbar gewordenes Stück inneren Wachstums etwas verändert: Erstens ist es erstaunlich, finde ich, wie wir jetzt angefangen haben mit dem Haus hier in St. Thamec umzugehen. Ich meine dieses Bedürfnis, es sich gemütlich zu machen, aber auch dieses Bedürfnis, nicht mehr so weiterzuwurschteln wie bisher. Selbst die Aussicht, eventuell schon in wenigen Wochen umziehen zu müssen, hat uns nicht daran gehindert, die gesamte Wohnung umzustellen: Wohnzimmer nach unten, Pflanzen nach oben, Meditationsraum etc. Zweitens habe ich in noch anderer Hinsicht, die ich aber noch nicht in Worte fassen kann, das Gefühl, dass da eine Veränderung für uns anbahnt und dass es eine gute und wichtige Veränderung für uns sein wird.

Na, wenn du alles schon weißt …!

Zu dieser Veränderung sage ich derzeit nichts. Wenn da etwas sich verändern will, dann lass es sich erst einmal verändern. Was euer Haus in St. Thamec betrifft, o ist es in der Tat eine sehr wichtige Übung und Ausdruck eines reifen Bewusstseinschritts, das ihr das Haus „angenommen“ habt, ohne den Hintergedanken zuzulassen, dass da vielleicht schon bald ein anderes Haus kommen könnte.

Es ist das, was ich immer wieder von euch fordere: Betrachtet das was ihr habt mit großer Liebe und seid dankbar dafür! Dann legt ihr den Grundstein dafür, dass ihr immer alles haben werdet, was ihr benötigt.

Solange ihr mit dem was ihr habt unzufrieden seid und nach dem schielt, was ihr haben KÖNNTET, wenn das böse Schicksal euch nicht so ungerecht behandeln würde, solange arbeitet ihr dem genau entgegen. Dann ist es, wie es in der Bibel heißt: „Wer hat, dem wird noch gegeben werden, wer aber nur wenig hat, dem wird auch noch genommen werden, was er hat“.

Wer mit dem was er hat (und sei es noch so wenig) sich reich beschenkt fühlt, der lässt die Kraft erblühen, die Neues schaffen will. Und das Wenige wird mehr werden.
Wer mit dem was er hat unzufrieden ist und anderen ihren Besitz neidet, der erschafft das Gegenteil. Er wird selbst das verlieren, was er hat, denn Materie ist Energie und Energie geht ihrer Wege, wann immer sie es will.

Trotzdem muss ich noch einmal wegen des Hauses in Kerduel fragen: Die Vermieterin ist auf keine unserer Bitten eingegangen und will das Haus nur zu ihren Bedingungen vermieten. Immerhin aber will sie es uns vermieten. Und du hast du doch gesagt, das Haus, das wir bekommen, ist das richtige. Trotzdem haben wir beide das Gefühl, dass es dieses Haus noch nicht gewesen ist, weil wir es zwar bekommen können, aber unter schwierigen Bedingungen.

Das ist der entscheidende Punkt: Solange ihr es nicht zu euren Bedingungen bekommen könnt, habt ihr es nicht wirklich bekommen. Das ist sehr wichtig zu lernen: Das was für euch bestimmt ist, muss auch auf euch zugeschnitten sein! Und das bezieht sich bei einem Haus eben nicht nur auf die Anzahl der Räume. Diese Dinge sind wichtig, gewiss, aber alle übrigen Bedingungen sind nicht minder wichtig. Denn nicht nur mit dem Haus müsstet ihr leben, sondern auch mit seinen Bedingungen.

In diesem Fall ist die Sache klar und ihr habt es bereits selbst erkannt. Sagt der Vermieterin ruhig und ganz kühl ab, ohne weitere Begründung als vielleicht die, dass man keine Geschäfte machen kann, wenn der eine Vertragspartner nur fordert und der andere nur geben soll.

Wenn es für euch an der Zeit ist, wird sich die richtige Energie manifestieren und die Gestalt eines Hauses annehmen. Aber eines, das wirklich zu euch passt!

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