Dialog 240

Frühling im Spessart

Frühling im Spessart

 

Vertrauen haben in mich, gerade wenn die Dinge unübersichtlich werden. Es ist Teil meines Planes. Und dennoch das Menschenmögliche tun, um euch zu verbessern. Strebt immer die 100 % an. Und wenn ihr die 100 % nicht schafft, dann versucht so nahe wie möglich zu kommen. Nichts ist wichtiger als zu lernen zur richtigen Zeit das Richtige zu tun.

Dialog 240 – 14.12.1986

Es tut mir Leid, wenn ich immer wieder mit denselben Problemen ankomme, aber sie lassen mich nicht los: In mir mach sich irgendwie eine Hoffnungslosigkeit breit und lässt sich nicht vertreiben. Ich habe zwar angefangen, am 10.12. und am Tag danach unsere Probleme in der alten Weise per Schreibmaschine lösen zu wollen, aber ich habe mich nur verzettelt und hatte überhaupt nicht das Gefühl, der Lösung auch nur einen Schritt näher gekommen zu sein. Mir ist zumute, als würde sich mir eine Schlinge um den Hals langsam aber sicher zuziehen. Ich weiß, das hört sich jetzt alles sehr wirr an, aber ich kann es nun mal nicht besser ordnen. Gibt es denn gar nichts, was wir tun können?

Hoffen und Vertrauen und in aller Ernsthaftigkeit eure Arbeit weiterführen.
Die Tage bewusst erleben und sich bemühen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Aufmerksam das Leben mustern, in dessen Mitte man steht, um jederzeit bereit zu sein zuzupacken, wenn die Chance auf einmal vor einem auftaucht.
Meditieren und beten, die Kraft und die Ruhe des Raumes auf euch wirken lassen, den ihr euch geschaffen habt, und diese Kraft und diese Ruhe noch verstärken, indem ihr den Raum in diesem Sinne auch nutzt.

Das alles könnt ihr an jedem Zeitpunkt des Tages tun. Und wenn ihr es tut, habt ihr eine ganze Menge dafür geleistet eure Situation zu lösen. Wenn sich dann trotzdem noch keine finanzielle Lösung abzeichnen sollte, wärt ihr so stark und so sicher geworden, dass ihr selbst diese Situation als eine Aufforderung von mir betrachten würdet – eine Aufforderung zu leben.
Denn dass sich dir eine Schlinge um den Hals zu legen scheint, ist das Resultat davon, dass du, dass ihr in noch kaum einem der oben aufgezählten Punkte wirklich zufriedenstellend gearbeitet habt.

Nicht, dass ihr euch nicht bemühen würdet. Aber im Endeffekt zählt eben nur die hundertprozentige Lösung und nicht die sechzigprozentige.
Doch glaubt mir: Was ihr im Moment erlebt ist ein wichtiger Teil eurer Schulung! Später einmal wirst du ohne Zweifel erkennen könne, wie wichtig er gewesen ist.

Es ist also nicht so, dass ihr ständig versagt oder dass ich euch im Stich lassen würde. Nein, alles ist so wie es ist richtig. Ich betone aber noch einmal die wichtigsten Punkte, auf die es wirklich ankommt:
Vertrauen haben in mich, gerade wenn die Dinge unübersichtlich werden. Es ist Teil meines Planes. Und dennoch das Menschenmögliche tun, um euch zu verbessern. Strebt immer die 100 % an. Und wenn ihr die 100 % nicht schafft, dann versucht so nahe wie möglich zu kommen. Nichts ist wichtiger als zu lernen zur richtigen Zeit das Richtige zu tun.

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