Dialog 259

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Den Pflanzen ist es nicht so wichtig, ob sie in Reihen oder im Kreis stehen. Für sie muss die Harmonie spürbar sei. Das ist es, worauf es ihnen ankommt. Und wenn sie mit Menschen zu tun haben, dann wünschen sie sich nichts sehnlicher als deren Liebe.

Dialog 259 – 16.03.1987

Monika:
Ich bitte dich um Hilfe. Ich weiß nicht, ob das was ich auf dem Land tue richtig ist. Es gelingt mir nicht, mit den Devas und Naturgeistern zu kommunizieren, ich empfange einfach nichts. Zwar spüre ich meistens die Gegenwart eines Deva als Energie, aber dabei bleibt es. Es gelingt mir auch nicht, von Gartenbau-Ratschlägen loszulassen, wie zum Beispiel die Mischkultur in Reihen, weil ich sie für gut und brauchbar halte. Dadurch bin ich dann aber wieder nicht offen für Eingebungen und dergleichen, wenn ich die Devas um Hilfe bitte.

Das Land selbst gibt mir bei Aussaaten und Pflanzungen kein direktes Feedback und ich bräuchte so dringend welches.

Seit einiger Zeit fühle ich mich abends immer so erschöpft und ausgelaugt nachdem ich den größten Teil des Tages auf dem Land verbracht habe. Früher hat mir das Land Kraft geben können, weil ich in Harmonie mit ihm war. Jetzt habe ich die Befürchtung, dass ich nicht mehr in Harmonie bin. Es passiert mir auch oft, dass mir bei den Rodungsarbeiten mein Eigensinn mit mir durchgeht. Bitte hilf mir, einen Weg zurück zur Harmonie zu finden!

Auf diese Frage will ich antworten. Und ich bin auch bereit auf andere Fragen zu antworten – allerdings nicht auf alle. Ihr könnt es versuchen und werdet dann schon merken welche Art der Fragen ich (aus guten Gründen) zurzeit nicht beantworte. Aber bombardiert mich jetzt nicht gleich mit Fragen. Es ist wichtig, dass ihr meine Führung auch einmal auf ganz andere Weise erhaltet, dass ihr meine Nähe wirklich spüren lernt, was bisher nicht oft der Fall war.

Diese Frage aber beantworte ich dir: Du vermisst Feedback vom Land und fühlst dich von den Naturgeistern nicht genug geleitet.

Tatsache ist dies: Ihr macht eure Arbeit sehr gut und seid auf eurem Land willkommen, auch wenn euch immer wieder Fehler unterlaufen. Dass ihr den Kontakt mit den Naturgeistern nicht deutlicher spürt, ist eine reine Übungsfrage. Und eine Frage des Vertrauens. Ihr müsst das Beste geben, was ihr geben könnt, dann werden die Kräfte der Naturreiche immer näher zu euch treten können. Ihr müsst es jedoch geben ohne zugleich zu fordern.

Sagt nicht: Ich brauche Feedback, sonst kann ich nicht weiter arbeiten. Sondern schult und entfaltet eure Sensibilität für das Land und die es beherrschenden Reiche. Das ist etwas, das ich euch nicht „vermitteln“ könnte. Das müsst ihr selbst entwickeln. Ihr ganz alleine.

Vergesst nicht, ihr seid immer noch Pioniere, auch wenn euer Weg (wie Jörg ganz richtig erkannt hat) nicht mehr so dornig und gefährlich sein muss, wie der Weg anderer Pioniere vor euch. Der Mensch hat sich unglaublich weit von den Naturreichen entfernt. Ihr habt den Weg zurück beschritten, den Weg zurück zum Kontakt mit ihnen. Und da ihr euch dem richtigen Geist angeschlossen habt, seid ihr schon nahe an eurem Ziel. So nahe, wie die Menschheit erst in Generationen sein wird. Aber verlangt und erwartet nicht zu viel. Genießt was ihr habt und freut euch daran, dann wird eure Arbeit noch besser von der Hand gehen.

Und Monika: Warum sollen alle Gartenbau-Ratschläge falsch sein? Nur weil sie von Menschen entwickelt wurden? Solange kein Naturgeist dir sagen kann, wie er es gerne hätte, solange musst du mit dem arbeiten was du hast: Wissen und Intuition. Probiere das aus, was du ausprobieren kannst, und fühle dabei. Dann wirst du immer besser in Kontakt kommen zu dem was du suchst.

Mischkultur ist an sich eine gute Sache. Und – soweit verrate ich dir die Geheimnisse der Naturreiche – Mischkultur (nicht nur die) steht bei den Naturgeistern sozusagen in großem Ansehen. Mischkultur in gutem Geist ausgeführt ist niemals ein Fehler!

Den Pflanzen ist es nicht so wichtig, ob sie in Reihen oder im Kreis stehen. Für sie muss die Harmonie spürbar sei. Das ist es, worauf es ihnen ankommt. Und wenn sie mit Menschen zu tun haben, dann wünschen sie sich nichts sehnlicher als deren Liebe. Wenn du mit Liebe mit ihnen umgehst, kannst du sie in jeder beliebigen Weise pflanzen – sie werden es dir immer danken. Und wenn eine bestimmte Anbauweise es dir erleichtert, die Pflanzen später zu pflegen, zum Beispiel durch hacken oder mulchen, dann wäre es Unfug eine solche Beetform nicht zu wählen.

Ein Letztes zu den Naturgeistern: Es darf nicht euer Ziel sein, einen vergleichbaren Kontakt zu diesen Kräften herzustellen, wie das beispielsweise in Findhorn (aber nicht nur da) möglich war. Es ist ja heute auch nicht mehr möglich, wie ihr wisst. Wenn ihr darauf wartet, dann macht ihr einen Fehler.

Dass die Gründer von Findhorn so offenen Zugang zu den Reichen der Natur hatten, war eine wirkliche AUSNAHME und wird sich in dieser Form nicht mehr wiederholen. Weil es nicht notwendig ist. Auch wenn euch der Kontakt dieser Menschen zu den Naturgeistern so wunderbar erscheint, war er im Grunde eine sehr GROBE Form der Zusammenarbeit. Weil nichts anderes mehr zu helfen schien für die Menschheit und sozusagen die Notbremse gezogen werden musste, um die Menschen auf den Weg des Lichtes zu bringen, hatten wir diese ganz offensichtliche Form der Zusammenarbeit gewählt. Wir mussten etwas tun, damit die Menschen (zumindest die, die dafür ausgewählt wurden) nicht mehr an uns vorbeikommen konnten.

Heute sind wir weiter! Diese grobe Form der Zusammenarbeit ist nicht mehr notwendig. Ihr seid bereits weiter als die Gründer von Findhorn, denn ihr habt eine Sensibilität, die diese damals nicht hatten. Solltet ihr jemals direkten Kontakt zu den Naturgeistern haben, dann wird es ein anderer sein, ein eher heiterer,, spielerischer, eine Art „Du und Du“, nicht eine Existenzfrage, wie damals in Findhorn.

So, das ist jetzt erst einmal genug Stoff zum Nachdenken. Ende der Durchsage!

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