Dialog 273

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Du hast Angst und bist verstört. Deshalb willst du nach meiner Hand greifen. Ich entziehe sie dir ja gar nicht. Aber wenn du sie nicht  fühlen kannst, dann bist DU zu weit von mir entfernt, nicht ich von dir.

Dialog 273 – 07.07.1987

Monika:
J. hat mit den Energie-Sitzungen aufgehört und ich hänge jetzt irgendwie in der Luft, weil für mich die Sache nicht abgeschlossen war. Wie kann ich mir jetzt helfen?

Deine Botschaft von neulich mit den positiven Affirmationen kann ich nicht umsetzen. Wenn Jörg zum Beispiel mit der Nachricht nachhause kommt, dass er nicht genug umgesetzt hat, dann löst das in mir erst einmal Hilflosigkeit aus. Zwar sehe ich es als Hinweis darauf, sich nicht an das Sommergeschäft zu klammern, aber wie wir das Problem lösen können, das fällt mir nicht ein. Das einzige was mir einfällt ist zu dir zu beten, um Hilfe zu bitten, weil wir nicht wissen, wie wir die vielen Rechnungen bezahlen sollen.

Aber wenn ich dich um Hilfe bitte, dann übernehme ich doch nicht die Verantwortung für mich, oder? Ich bekomme das einfach nicht hin, verstehst du? Ich wünsche mir, deine Hand zu ergreifen und mich führen zu lassen, wie ein Kind, das nach der schützenden Hand seines Vaters sucht. Aber das passt doch nicht dazu, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Du sagtest, die Kraft müsse aus uns heraus kommen. Wie macht an das? Ich spüre deine Kraft, spüre sie wann immer ich darum bitte. Ich spüre sie in mich hineinfließen, doch ich weiß nicht wie ich sie nutzen kann.

Dass du dich „in der Luft hängend fühlst“,  ist ein Problem des“ Loches im Bauch“. Eine Viertelstunde  vor dem Schlafengehen lege dich in Ruhe hin und gib dir selbst Reiki auf diesen Punkt (das kann in diesem Fall kein anderer für dich tun). Du wirst sehen, das wird dir helfen.

Deine Fragen zu euren Geldproblemen sind falsch gestellt du verraten dein Unverständnis. Immer noch. Beide habt ihr noch nicht verstanden was „sich fallen lassen“ und was „aufgefangen werden“ wirklich bedeutet. Ihr seht es immer nur im Zusammenhang mit euren unmittelbaren Bedürfnissen.

Ich würde dir gerne deine Sorgen abnehmen, aber ich kann es nicht, solange du für die wirklichen Antworten nicht die nötige Bereitschaft (Reife) hast. So kann ich immer nur dasselbe raten:

Tut das, was ihr wollt, so gut wie ihr nur irgend könnt. Und alles Weitere wird sich ganz einfach finden! Es wird sich wirklich ganz einfach finden, weil es mein Plan und mein Wille ist.
Solange du aber Angst hast und dieses oder jenes (was du fürchtest) nicht erleben möchtest, solange misstraust du mir immer noch. Und solange wirst du lernen müssen. Jörg übrigens auch.

Erst, wenn ihr einverstanden seid mit dem was kommt, kommen wird, kommen könnte, und ZUGLEICH immer alles tut, was in euren Möglichkeiten steht, um eure Dinge verantwortungsvoll in die Hand zu nehmen und eure Geschicke zu steuern, erst dann werdet ihr die Kraft besitzen „Wunder zu vollbringen“. Glauben und Wissen, diese beide Dinge müssen in Harmonie miteinander gebracht werden.

Ich werde euch nicht sagen, wie ihr eure schwierige Lage jetzt meistern könnt. Wir befinden uns nicht mehr am Anfang unseres Beziehungsmiteinander! Die Dinge haben jetzt eine andere Form oder sollten es jedenfalls haben. Und ihr habt eure Teil dabei zu übernehmen!

Du hast Angst und bist verstört. Deshalb willst du nach meiner Hand greifen. Ich entziehe sie dir ja gar nicht. Aber wenn du sie fühlen kannst, dann bist DU zu weit von mir entfernt, nicht ich von dir. Zwar ist die Entfernung nicht wirklich groß, aber wir finden uns eben nicht. Es liegt ein Nebel um mich, den ICH für dich leider nicht beseitigen kann.

Sobald du bereit bist, die Verantwortung für dich und deine Familie zu übernehmen, wirst du mich fühlen können. DAS verspreche ich dir. Aber diesen Schritt wirst du gehen müssen.

Auch deine Frage zur Kraft ist eine der Fragen der Art, die sich sofort von selbst beantworten bzw. erledigen, sobald man einmal die Verantwortung für sich übernommen hat. Du wirst das noch kennenlernen und mich dann auch verstehen.

Im Moment kann ich nur raten: Betrachte die Dinge, die euch jetzt widerfahren, als einen Samen, den ich jetzt lege, damit er später aufgeht. Dies wirklich zu verstehen und es vor allem zu leben, das bedeutet wahrhaftig „sich fallen zu lassen“.

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