Dialog 285

Rinder1

Ich führe dich (euch) so, dass ihr eure Energie voll einsetzen müsst, um das alles aushalten zu können, dass wir uns dem Punkt rascher und immer rascher nähern, an dem ihr alles aufgebraucht habt und nun alleine auf mich angewiesen seid, ob das euren Widerständen recht ist oder nicht.

Dialog 285 – 27.08.1987

Monika:
Ich habe meine Periode über eine Woche zu früh bekommen. Und ich hatte eben eine Art Abgang aus dem Uterus, ähnlich wie nach der Geburt von Florian, als der Mutterkuchen stückweise abging. Das ist noch nie vorher passiert. Hat das mit meinem „Auflösungsprozess“ zu tun? Wie kann ich jetzt die unfruchtbaren Tage bestimmen?

Du hast in der letzten Botschaft gesagt, wir würden immer noch keinen richtigen Gebrauch von den Möglichkeiten machen, die in dir liegen. Das empfinde ich auch so. Aber so sehr ich mich bemühe, ich weiß nicht was ich tun kann. Zwar bete ich, aber ich merke ja selbst, das meine Gebete nur in Momenten höchster Verzweiflung von Herzen kommen. Ansonsten kommt es halt aus meinem Kopf. Das macht mich ganz fertig. Der Widerstand in mir muss gewaltig sein und ich habe keinen Schimmer wie ich ihn überwinden kann.

Bei den Atemübungen merke ich zurzeit besonders, dass ich beim Einatmen immer dann Mühe habe, wenn der Bauch gefüllt ist und die Luft den Brustkorb füllen sollte. Das geht irgendwie nicht. Wenn ich es versuche, ist es sehr schmerzhaft. Mir fällt auf, dass es das Herzchakra ist, das dort von der Lebensenergie abgeschnitten ist. Kein Wunder, dass ich es nicht spüren kann und nicht so ohne weiteres ein von Herzen kommendes Gebet sprechen kann. Gibt es eine Möglichkeit, mit deiner Hilfe durch diese schwierige Zeit zu finden? Wie kann ich mich an deine Kraft anschließen?

Aber es gab auch sehr schöne Erfahrungen bei den Atemübungen. Beim Ausatmen fühle ich mich sehr glücklich, wenn ich mir bewusst mache, dass deine Energie durch mich hindurch in die Welt fließt.

Es ist in der Tat ein Auflösungsprozess im Gange, der nicht nur gewohnte Rhythmen durcheinander wirbelt, sondern sich auch auf der körperlichen Ebene manifestiert. Hinzu kommen aber auch noch die körperlichen Folgen von Angst und Druck, denen ihr ausgesetzt seid und nicht spurlos an euch vorübergehen.

Seht all dies als Reinigungsprozesse an, auch wenn sie noch so schmerzhaft sind. Solange du dir wegen dieser körperlichen Symptome keine Sorgen machst, solang du das Gefühl hast sie alleine verkraften zu können, solange ist auch kein Arzt nötig. Zögere aber andererseits nicht vor einer Untersuchung, wenn die körperlichen Symptome zu bedrohlich scheinen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dein Körper oder Jörgs in seiner Panik geradezu verrückt spielt und sich gegen dich wendet.

Bisher gibt es keinen Anlass zur Sorge und du schätzt die Dinge völlig richtig ein. Deine unfruchtbaren Tage sind zurzeit nicht mehr so einfach zu bestimmen. Richte dich nach dem, was dir dein Innerstes sagt. Es gibt da ganz präzise Stimmen, und es ist gut zu lernen auf sie zu hören.

Ansonsten gilt ohnehin: Wenn du noch einmal einem Kind auf die Welt helfen sollst, dann wird das ohnehin geschehen. Umgekehrt: Solange das nicht vorgesehen ist, kann da auch nichts passieren.

Was deine zweite Frage betrifft: Ich habe das deshalb nur andeutungsweise gesagt, weil euch das Verständnis noch fehlt, diesen Satz ganz zu begreifen. Es hat daher keinen Sinn zu versuchen ihn zu erklären, denn die Widerstände in euch sind in der Tat noch zu groß.

Ihn zu überwinden, diesen Widerstand, heißt nicht unbedingt ihn zu brechen! Zurzeit versucht ihr nämlich solche Kraftproben und rennt mit dem Mut der Verzweifelten gegen eure Widerstände an, weil ihr wisst, dass Hilfe in eurer derzeitigen Situation nur von mir kommen kann. Aber seid vorsichtig, versucht nichts zu erzwingen, sonst seid ihr es, die bei dem Versuch zerbrechen.

Lebt die Tage, die jetzt auf euch zukommen, mit größter Aufmerksamkeit und versucht nicht zu resignieren oder zu verzweifeln. Es hat so alles seinen Sinn und ihr müsst bereit sein euch fallen zu lassen, immer und immer wieder. Und jedes Mal stelle ich euch vor einen Abgrund, der noch tiefer ist, als der vorherige, bis ich eines Tages von euch verlangen werde, euch bei den Händen zu nehmen und wirklich ins Nichts zu springen. Das wird das Ende eurer Lehrzeit sein.

Die Atemübungen, Monika, sind Hilfsmittel, sie sind nicht die Lösung deiner Probleme. Deshalb sollte es dich nicht wundern, wenn Probleme auftreten. Das Wichtige an den Problemen ist, dass sie dir etwas bewusst machen. Es ist weniger wichtig sie lösen zu wollen.

Dass du das Atmen über die Brust als schmerzhaft und beklemmend empfunden hast, sollte dir zum Beispiel eine Botschaft sein, die ja auch angekommen und richtig verstanden worden ist. Sie sollte dir eigentlich nur sagen, wo du zurzeit in Bezug auf mich gerade stehst.

Du wirst schon durch diese schwierige Zeit finden, verlass dich darauf. Und an dem Tag, an dem du meine Kraft WIRKLICH brauchen wirst, wo du alle deine Energien verbraucht und wirklich nur noch mich als Hilfe hast, an diesem Tag wirst du dich auch anschließen können.

Vorher hindern dich deine inneren Sperren daran, und was du zurzeit erlebst, ist eben gerade meine Hilfe: Ich führe dich (euch) so, dass ihr eure Energie voll einsetzen müsst, um das alles aushalten zu können, dass wir uns dem Punkt rascher und immer rascher nähern, an dem ihr alles aufgebraucht habt und nun alleine auf mich angewiesen seid, ob das euren Widerständen recht ist oder nicht.

Wir müssen es erreichen, dass nicht nur eure Energie, sondern auch eure Widerstände zusammenbrechen, wenn wir miteinander weiterkommen wollen. Betrachtet also den Druck, dem ich euch aussetze, als Zeichen meiner Liebe und fühlt euch durchaus etwas auserwählter als andere Menschen, wenigstens ein bisschen. Denn mit jedem kann ich das nicht machen, was ich mir mit euch leiste.

Kopf hoch, ihr zwei, ich bin unmittelbar in eurer Nähe. Es kann euch nichts geschehen.

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