Dialog 288

Goldregen8195614

… die Disharmonie, unter der du gerade leidest, hast du selbst schon dorthin mitgebracht. Du leidest, wenn auch uneingestanden, unter dem Druck der Verhältnisse. Und das Wissen ist dir nicht nahe genug, dass ich alles so will, wie ich es geschehen lasse, dass sich alles nach meinem perfekten Plan entfaltet.

Dialog 288 – 09.09.1987

Monika:
Ich bitte dich um Rat und Hilfe. Wenn ich auf dem Land arbeite, dann fühle ich mich einerseits sehr wohl und ich empfinde eine tiefe Befriedigung. Andererseits arbeite ich nach alten Mustern, zerstöre und störe ich das Gleichgewicht in der Natur. Das bedrückt mich. Doch ich habe keine Ahnung, wie ich das ändern könnte.

Speziell heute bin ich nach der Arbeit auf dem Land sehr erschöpft gewesen und frage mich, ob es da einen Zusammenhang gibt. Es belastet ich sehr, nicht im Einklang mit der Natur arbeiten zu können, obwohl es mir absurderweise eben auch Befriedigung verschafft, ein Stück Erde von „Unkraut zu befreien“.

Vielleicht kannst du mir etwas dazu sagen und einen Hinweis geben, wie ich mehr in Harmonie mit dem Ganzen arbeiten könnte.

Du machst es jetzt am Land fest, doch die Disharmonie, unter der du gerade leidest, hast du selbst schon dorthin mitgebracht. Du leidest, wenn auch uneingestanden, unter dem Druck der Verhältnisse. Und das Wissen ist dir nicht nahe genug, dass ich alles so will, wie ich es geschehen lasse, dass sich alles nach meinem perfekten Plan entfaltet.

Was das Land aber nun konkret betrifft: Du arbeitest nicht nach „alten Mustern“, weil du das gar nicht mehr kannst. In diesem Punkt kann ich dich also vollkommen beruhigen. Du magst vielleicht nicht immer ganz und gar bei der Sache sein, wie du es sein könntest, sähe es in dir friedlicher aus. Doch du arbeitest schon längst nach neuen Mustern. Allenfalls bist du noch nicht nahe genug dran, dass du die Muster auch schon erkennen könntest. Aber wo kämen wir hin, wenn du schon alles getan und nichts mehr zu lernen hättest?

Du weißt, dass man ein Land so und so von Unkraut befreien kann. Man kann es als eine Plage betrachten, die man folglich bekämpfen muss. Oder man kann es betrachten wie ihr es tut: Voller Bewunderung für die Kraft und Schönheit dieser kleinen, mutigen Pflanzen, die für euch in eurer Abwesenheit das Land gehütet und den kahlen Boden mit ihren Körpern geschützt haben.

Ihr als Menschen habt das Recht gestalterisch in die Natur einzugreifen. Für die Entwicklung des Einzelnen kommt es eigentlich nur darauf an, ob er es in einem guten Sinne oder Geiste tut. Eure Motive sind tadellos, so dass ihr die Naturgeister immer auf eurer Seite haben werdet, das kann ich euch versichern.

Du machst deine Arbeit sehr, sehr gut! Lass dir das einfach einmal zu Bewusstsein kommen und der Gedanke wird dich glücklich machen. Es kommt nicht auf die Menge an, sondern auf die Qualität. Das weißt du und darin liegt auch deine Stärke. Du arbeitest wunderbar und die Erde und das Land mit seinen dort wohnenden Kräften sind dir dankbar. Hilft dir das weiter?

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