Dialog 297

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Das Nächstnaheliegende ist das, was ICH euch raten würde. Es ist also meine Stimme, die dann spricht. Und wenn ihr eine solche Idee habt, dann habt ihr wahrhaftig die Dinge mir überlassen und ich konnte sie für euch lösen.

Dialog 297 – 22.10.1987

Jörg:
Was bitte ist das Nächstnaheliegende bei unseren finanziellen Schwierigkeiten? Aktuell benötigen wir ganz dringend diese 1500 F für die Steuer. Ich habe immer wieder versucht, mein Akkordeon zu verkaufen, bisher ohne Erfolg. Das war für mich das Nächstnaheliegende. Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Bitte hilf uns! Hilf uns auf die richtigen Ideen zu kommen.

Ihr müsst beide erst einmal wieder lernen, um Hilfe auch wirklich zu bitten. Darum zu beten. Das muss nicht heißen, dass ihr euch vor mir kleinmachen, auf den Knien zu rutschen sollt, sondern ihr müsst das Vertrauen in euch wieder zu Leben erwecken.

Ich kann euch nur helfen, wenn ihr auch daran glaubt, dass ich es kann und tun werde. Ich kann euch aber nicht helfen, wenn ihr nicht darum bittet. Ich bin nicht dafür da vor euch herzugehen und euch die Steine aus dem Weg zu räumen, damit ihr euch nicht die Füße anstoßt.

Ich bin für euch da, wenn ihr mich in euer Leben einlasst. Glaubt an mich, bittet mich um meine Hilfe, seid überzeugt davon, dass alles nach meinem Plan abläuft, dann werden euch diese Pläne zumindest soweit auch bewusst werden, dass ihr den Weg ein Stück weit erkennen könnt, anstatt wie jetzt im Nebel herumzutappen. Und wenn ihr wenigstens ein Stück weit sehen könnt, dann fühlt ihr euch auch sicherer und habt nicht so viel Angst.

Ihr habt das schon einmal besser gekonnt. In Chef du Bois wart ihr in dieser Hinsicht viel besser gewesen. Und an diesen Punkt müssen wir wieder zurückkommen.

Das Nächstnaheliegende ist IMMER da. Darauf zu kommen bedeutet innerlich offen zu sein. Der Verstand gaukelt einem nämlich gerne die abenteuerlichsten Ideen vor und die Angst kann ein Übriges tun, um einen vollständig zu verwirren. Solange ihr meint, alles alleine lösen zu müssen, solange ihr also nicht wirklich an mich glaubt und nichts mir übergeben wollt, solange seid ihr umstellt von dummen Gedanken und verfolgt von Ängsten, die gar nicht sein müssten. Da kann euch beim besten Willen auch nichts einfallen

Ihr müsst wieder lernen, mich um meine Hilfe zu bitten! Das ist sehr wichtig, denn ihr müsst wieder lernen, was ihr schon einmal recht gut begriffen hattet: Das ihr MIR die Dinge übergeben müsst! Alles, was ihr mir nicht geben wollt, kann ich nicht für euch zu eurem Besten erledigen. Um also auf das Nächstnaheliegende zu kommen, wie im Falle eurer finanziellen Fragen, müsst ihr diese Dinge MIR übergeben!

Und das geschieht entweder im Gebet – ob im Stillen oder laut gesprochen, ob gemeinsam oder alleine, das bleibt sich gleich – oder im „Sich darüber bewusst werden“, dass ich hinter allem stehe. Ihr vergesst das noch immer viel zu häufig.

Außerdem kann man es auch praktisch üben. Das Nächstnaheliegende ist immer auch das einfachste. Deshalb kann man sein Leben stark vereinfachen und viel Energie sparen, Kraft gewinnen und zu Einsichten kommen, wenn man in seinem täglichen Leben immer nach dem Nächstnaheliegenden Ausschau hält. Die wunderbarsten Manifestationen sind immer Beweise dafür, dass man einfach einmal an das Nächstnaheliegende gedacht hat.

Es ist zum Beispiel absurd auf den Markt nach Lorient zu fahren, das Akkordeon nicht mitzunehmen, das man dort verkaufen wollte und stattdessen für diese Sache eine Extra-Fahrt zu machen! So etwas passiert dir sehr oft.

Schaue bei jedem Weg, den du gehst, aufmerksam „nach links und nach rechts“. Du wirst vieles sehen, was du in einem Aufwasch erledigen kannst. Und mache dir vorher Gedanken, wenn du aus dem Haus gehst, was du auf demselben Weg gleich alles mit erledigen könntest.

Es geht hier nicht einfach nur darum Sparsamkeit zu üben, sondern es ist eine Übung, der ihr euch sofort unterziehen solltet. Eine Übung darin, das Nächstnaheliegende zu sehen, denn ihr seid auf gute Eingebungen jetzt sehr angewiesen, nicht wahr?

Das Nächstnaheliegende ist das, was ICH euch raten würde. Es ist also meine Stimme, die dann spricht. Und wenn ihr eine solche Idee habt, dann habt ihr wahrhaftig die Dinge mir überlassen und ich konnte sie für euch lösen.

Im Moment sitzt ihr herum und wartet, dass ein Wunder geschieht. Welche entsetzliche Verschwendung von Zeit und Energie! Und welch ein Missverständnis von meinen Möglichkeiten! Ihr sollt nicht herumsitzen und warten sondern ihr sollt zu mir beten, sollt mir vertrauen lernen und euer Leben straffen lernen, anstatt Zeit zu vertrödeln, Energie zu verschwenden und Kraft zu vergeuden.

Das Wunder, auf das ihr wartet, wird aus euch selbst heraus kommen oder es kommt nie. Wartet nicht, sondern handelt! Betet miteinander, redet miteinander, öffnet euch einander und lasst mich bei euch sein. Macht aus eurem Alltag das Beste, indem ihr die vielen, vielen Übungsmöglichkeiten nutzt das Nächstnaheliegende zu erkennen und zu tun! Das sind alles praktische Ratschläge, die Gold wert sind. Erkennt das und wartet nicht stur auf „ein Wunder“!

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