Dialog 298

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Lernt Schritt für Schritt die Dinge MIR zu übergeben, indem ihr mich in euren Gebeten darum bittet. Ihr müsst das immer und immer wieder tun.

Dialog 298 – 26.10.2014

Jörg:

Ich werde das Gefühl nicht los, dass unser ganzes weiteres Schicksal auf meinen Schultern liegt bzw. in diesem Biergeschäft, das wir versuchen anzuleiern. Ich bin schon völlig verkrampft deswegen. Wie schaffe ich es, da wieder herauszukommen und dir das Ganze zu übergeben? Im Gebet eben habe ich leider nichts gespürt, aber wie gesagt, ich bin auch schrecklich verkrampft zurzeit. Bitte hilf mir!

Du hast den wesentlichsten Punkt bereits selbst erkannt: Wie schaffst du es, wieder du selber zu werden und darauf zu vertrauen, dass ICH für euch sorge und du nur ausführst, was auf Erden zu tun ist und meinem Plan entspricht.

Mein wichtigster Rat lautet: Beschäftige dich damit, bevor du irgendjemanden anruftst. Du musst an diese Sache so unbekümmert herangehen können wie an den Bau eines Komposthaufens. Es darf dich nichts belasten, schon gar nicht ein Gefühl von Verantwortung der Welt gegenüber. Erst wenn du sicher bist zu wissen, dass du die Dinge mir übergeben kannst, solltest du anrufen. Und da sind wir auch schon bei der technischen Seite des Problems: Ein kurzer Brief und ein Telefonanruf danach ist das Beste, wobei aber beides unbedingt zusammengehört. Ein Telefonat alleine geht aber auch, wenn du dich so  gut aufgelegt fühlst, dass du dir das zutraust.

Suche dir eines von beiden aus, aber handle in jedem Fall erst, wenn du dich gut im Einklang mit mir fühlst und weißt, dass die Verantwortung NICHT auf deinen Schultern und eurer Schicksal NICHT im Biergeschäft liegt.

ICH bin euer Schicksal und eure Zukunft, nicht der Ralley und nicht der Intermarché. Das sind doch nur Steine am Weg. Nicht auf die musst du dich einstimmen, sondern auf MICH!

Monika:
Wenn wir dich im Gebet bitten uns zu helfen, unsere Schulden und offenen Rechnungen zu bezahlen, ist es dann wichtig, dich um Hilfe ganz konkret für jede einzelne Rechnung zu bitten, die gerade ansteht, oder um eine Hilfe in allgemeinerer Form. Wir haben ja ein ganzes Bündel von Problemen dieser Art. Müssen wir also immer ganz genau im Kopf haben, worum wir dich im Einzelnen bitten?

Beides. In allgemeinerer Form, wie du es ausdrückst, solltet ihr eine höhere Sensibilität dafür entwickeln, dass ich es bin, der für alles sorgen kann, wenn man mich lässt! Und sehr wichtig ist es, mich ganz konkret im Einzelfall um Hilfe zu bitten. Das erhöht euer Bewusstsein dafür, dass ich euch wirklich helfen kann, wenn ihr Hilfe braucht.

Je vager dieses Bewusstsein ist, desto weniger kann ich für euch tun. Es ist ungeheuer wichtig, dass ihr das endlich einmal begriffen habt! Ich hätte es euch auch sagen können, aber das wäre in den Wind gesprochen gewesen.

Also: Lernt Schritt für Schritt die Dinge MIR zu übergeben, indem ihr mich in euren Gebeten darum bittet. Ihr müsst das immer und immer wieder tun. Es kann gar nicht oft genug geschehen, denn euer Bewusstsein ist noch immer darauf ausgerichtet, dass ihr am Ende alleine verantwortlich seid, Botschaften hin oder her.

Das muss sich ändern. Ihr werdet sehen: Je mehr sich das ändert, umso leichter werden euch die Dinge von der Hand gehen. Sie haben ja dann nicht mehr dieses schreckliche Übergewicht, das ich ihnen mit euren Gedanken anhängt.

Und: Lernt mich um das zu bitten, was ihr braucht! Ihr macht von dieser Möglichkeit praktisch überhaupt keinen Gebrauch. Warum denn nur? Warum schämt ihr euch, mich beispielsweise um eine Axt zu bitten, wenn ihr sie doch braucht?

Ihr wendet euch, wenn überhaupt, nur in den sogenannten großen Dingen an mich – und das aber auch erst in der allerletzten Minute. Das zeugt von Unglauben und deshalb zieht sich alles so zähflüssig hin. Solange ihr mich nicht vertrauensvoll in euer Leben einlasst, kann ich nicht viel bis gar nichts für euch tun.

Dass ihr in der Klemme sitzt wie zurzeit hatte zur Folge, dass ihr wieder beten gelernt habt. Jetzt solltet ihr es wirklich praktizieren!

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