Dialog 303

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Ihr erlebt die Geburt eines Neuen Zeitalters in euch. Und das ist nicht nur etwas Schönes, Strahlendes, sondern es heißt, erst einmal das Alte sterben zu lassen.

Dialog 303 – 14.11.1987

Jörg:
Ich weiß nicht mehr weiter und bitte dich um deine Hilfe. Wir können die Dinge, die wir unmittelbar zum Leben brauchen durch Eigeninitiative nicht mehr aufbringen – von den anderen ganz zu schweigen -, weil uns einfach nicht mehr als Marktmachen einfällt.

In dieser Situation wirft mir Monika vor, ich würde die Entwicklung der Dinge aufhalten, weil ich mit der falschen Einstellung an die Dinge ginge. Wenn ich sie richtig verstanden habe, dann weiß ich immer noch nichts über die Gesetze der Manifestation, die durch dich wirksam werden, sondern krieche noch immer in dem Sumpf des sogenannten „Machbaren“ herum.

Monika kann es eben nicht besser ausdrücken, als sie es getan hat. Und das ist kein Wunder, denn wäre das so einfach in Worte zu fassen, hättet ihr ja längst keine Schwierigkeiten mehr. Es geht hier eben um Dinge, die eine ganz neue Art zu leben bedeutet, und es ist sehr schwer mit Worten der „alten Sprache“ dieses Neue fassen zu wollen.

Du willst eine Erklärung, du verlangst etwas „Greifbares“, irgendetwas, an das du dich halten kannst. Aber das kann sie dir doch nicht sagen. Das kann nur ich, aber auch das sind nicht die Erklärungen, die du dir vielleicht gewünscht hast. Es ist ja gerade das Besondere an eurer Situation, dass das Alte in euch sich aufzulösen beginnt, um Platz für Neues Denken zu machen.

Und in dieser Situation verlangst du, dass Monika dir Neue Gedanken in der alten Form vermittelt. Das ist unmöglich. Intuitiv hat Monika das Richtige gesagt. Ihr müsst lernen, dass das was ihr braucht von mir kommt.

Ihr erlebt die Geburt eines Neuen Zeitalters in euch. Und das ist nicht nur etwas Schönes, Strahlendes, sondern es heißt, erst einmal das Alte sterben zu lassen. Wenn das so einfach wäre, hätte mein Sohn nicht sterben müssen. Er ist aber durch den Tod gegangen, um zu zeigen was Leben heißt. Und nichts ist für Menschen schwerer, als freiwillig das Alte sterben zu lassen, weil es das einzige zu sein scheint, was Gestalt hat.

Auch ich kann dir nichts anderes sagen, als das was ich immer schon gesagt habe. Bitte mich um das was du brauchst und lerne es richtig zu tun. Ich bin keine Familienkasse. Bei mir werden keine Anträge gestellt, sondern man muss mich bitten lernen. Das ist der Punkt. Du stellst immer noch Anträge und reichst sie bei mir ein, aber du bittest nicht wirklich. Deine Gebete kommen nicht wirklich von Herzen. Monikas auch nicht, falls dich das beruhigt.

Aber im Vergleich zu dir, weiß sie intuitiv mehr als du über den richtigen und den falschen Weg. Und wenn sie auch selber den richtigen noch nicht gehen kann, so erkennt sie doch das falsche und warnt. Weil sie dir das voraus hat, habe ich sie zur Führerin eurer Gemeinschaft bestimmt. Du empfängst meine Weisungen, damit sie damit arbeiten kann.

Du beschäftigst dich zu sehr mit dem was du nicht hast. Lerne zu beten und mich für euch sorgen zu lassen. Ich kann das aber nur, wenn die Gebete nicht nur von den Lippen kommen. Ich tue das nicht aus Boshaftigkeit. Ich lasse euch nicht zappeln, wie den Fisch an der Angel, sondern ich bin bereit euch sofort zu helfen, wenn ihr das „Zauberwort“ sprecht.

Ich bin – um es in alten Begriffen auszudrücken – wie ein Motor, der nur laufen kann wenn der Kontakt hergestellt worden ist. Das Potential ist da, ihr müsst nur die Kontakte anschließen. Und das müsst IHR tun. Das kann ich nicht für euch erledigen. Und darum geht es mir.

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