Dialog 320

water-349624_640

Vergiss nie, dass Träume die wirkliche Wirklichkeit sind!

Dialog 320 – 01.01.1988

Monika:
In mir ist es mächtig am Arbeiten. Mir ist die Notwendigkeit bewusst geworden, mehr Klarheit und Geradlinigkeit über den Sinn oder die Aufgabe in meinem Leben zu erhalten. Bitte erlaube mir mit meinen „Spuren“ zu dir zu kommen und um Feedback zu bitten. Es ist alles noch ein wenig wirr, aber ich hoffe, dass du trotzdem helfen kannst, die richtigen von den falschen Spuren zu trennen.

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Traum, der mich immer noch sehr beschäftigt. Ich wurde von einem Mann mit einem schwarzen Nebel angegriffen. Mittels Wille oder Gedankenkraft – so genau weiß ich das nicht – habe ich die schwarze Wolke aufgelöst und gleichzeitig meine Arme hochgestreckt und mit meinen Handflächen Energie zu dem Mann geschickt, der mir daraufhin nichts mehr tun konnte und seinen Blick abwandte. Etwas das ich nicht verstanden habe war, dass ich während ich die Arme hob, auch begann ein Stück über dem Boden zu schweben. Und da waren auch noch andere Leute, die mich beobachteten.

Ich habe immer Angst, dass ich „über“ den Leuten stehen will, aus Eitelkeit. Die Gefahr ist da. Ich wollte schon immer etwas Besonderes sein und leisten und dafür bewundert werden.

Gestern dann auf dem Land hatte ich zwei Erlebnisse, die mit dem Traum zwar nicht direkt zu tun haben, aber trotzdem irgendwie verbunden sind.
Ich hatte den Komposthaufen fertiggestellt und gut abgedeckt, aber das diffuse Gefühl noch nicht fertig damit zu sein. Gleichzeitig hatte ich mehrmals die flüchtige Wahrnehmung bzw. ein geistiges Bild davon, die Hände über den Haufen auszustrecken. Die Bedeutung dieser Wahrnehmung wurde mir aber erst gestern Abend klar. Es war eine Aufforderung noch Energie auf den Haufen zu geben (Kann ich das noch nachholen?).

Das andere Erlebnis war ein sehr starker Impuls, den ich aber nicht gleich zulassen konnte, weil mein Konzept konträr war. Jörg und ich hatten beschlossen die Apfelbäume zu fällen und Jörg war gerade dabei, sich an einem der Bäume darauf einzustimmen, als ich vorbeiging. Ich hatte den starken Impuls, ihm zuzurufen den Baum doch stehen zu lassen, weil keine Notwendigkeit mehr bestünde ihn zu fällen. Später stellte sich heraus, dass Jörg den gleichen Impuls hatte.

Darf ich dich um zusätzliche Informationen zu diesen Erlebnissen bitten? Ich möchte verstehen, was oder welche Instanz da in mir arbeitet.

Heute Morgen nun wächst in mir die Vermutung, dass ich sensitive Kräfte haben muss. Vielleicht ist es meine Aufgabe in diesem Leben, alles was ich tue, ob Gärtnern, Astrologie oder andere Dinge, der Schulung und dem Gebrauch dieser Fähigkeiten unterzuordnen. Ich meine, es sind diese Fähigkeiten, die meine Berufung sind. Und alles andere sind Hilfsmittel diese Fähigkeiten zu entwickeln und zu vervollkommnen.

Nur – das verunsichert mich. Mein Bedürfnis nach Anerkennung ist so groß, ich will nicht, dass mir das in den Kopf steigt. So wie damals mit dem Reiki und der bloßen Tatsache von dir geführt zu werden, mich ziemlich eitel werden ließen.

Du siehst im Moment sehr viel von dir und deinen wirklichen MÖGLICHKEITEN! Ich erlaube dir, sie bzw. den Teil den sie darstellen zu sehen, weil du inzwischen fast die nötige Reife dafür hast. Dein Stolz und deine Eitelkeit werden dir noch so manchen Streich spielen in deinem Leben. Aber dadurch und daraus zu lernen und darüber hinauszuwachsen, bist du ja auf der Welt.

Stück für Stück lasse ich dich also mehr von dir sehen und dem was du kannst. Du wirst es in dein Leben aufnehmen dieses Bild, wirst es auf den Ebenen deiner Realitäten durchleben und daraus und für dich sowie für euch beide lernen.

Du hast also keinen Grund unsicher zu sein. Deine Wahrnehmungen stimmen und auch deine Schlussfolgerung ist durchaus richtig: Es ist die Anwendung, der Gebrauch aber auch die weitere Schulung deiner sensitiven Fähigkeiten, um die es zentral in deinem Leben geht. Welche Form dabei gewählt wird (Gärtnern, Astrologie etc.) ist dabei zweitrangig. Nur solltest du auch wissen, dass es damit noch nicht zu Ende ist. Das heißt, die Schulung deiner sensitiven Fähigkeiten ist auch nur ein Teil von allem was du lernen musst.

Noch einige Worte zu den Details deiner Wahrnehmungen:
Der Traum von dem Mann war so real wie dein sonstiges Leben. Vergiss nie, dass Träume die wirkliche Wirklichkeit sind! Dieser Mann war die negative Energie eines dir wenig freundlich gesonnenen Menschen. Wir wollen keine Namen nennen, da du sowieso nie wissen kannst, ob der Mensch der vor dir steht, wirklich ein solcher ist. In diesem Fall ging es aber tatsächlich um einen Menschen und er griff dich mit seinem Willen an. Hätte er das tagsüber getan, wo du abgelenkt und unvorbereitet gewesen wärst, hättest du vielleicht einen Unfall haben können. Von der Treppe fallen etc. sind IMMER Folgen solcher Angriffe. Da eure Willen sich aber „nachts“ getroffen haben, ging es für dich gut aus, denn du bist bereits spirituell sehr stark (Das über dem Boden schweben ist ein Zeichen dafür).

Wenn du dem Komposthaufen Energie geben willst, dann ist das so. Wenn es gut geht und du volles Vertrauen zu dir hast, dann bist du „angeschlossen“ und „es fließt“. Der Komposthaufen würde dadurch ähnlich aktiviert wie mit einem pflanzlichen „Starter“. Wenn du aber zu „irdisch“ bist, also nicht angeschlossen, dann passiert nichts dergleichen. Das ist der Grund dafür, warum es mit dem Energie-schicken manchmal klappt und manchmal nicht.

Dass du dich mit ausgestreckten Händen über dem Komposthaufen gesehen hast bedeutet – und jetzt halte dich fest – dass die Monika, die ihren Tag lebt, schon eine Art geistige Doppelgängerin hat, die parallel zu ihr und mit ihr lebt. DIESE Monika HAT den Komposthaufen geimpft, während du selber anderen Dingen nachgegangen bist.

Später, wenn die Zeit dafür reif ist, wirst du wahlweise die eine oder andere Monika sein können, das heißt über deinen Geist verfügen können.

Bildnachweis: Pixabay.com, Laana13, Lizenz: CC0 Public Domain

Schreibe einen Kommentar