Dialog 322

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Tut was ihr tun könnt – und das ist das was euch einfällt. Alles andere ist meine Sache. Und darauf müsst ihr vertrauen.

Dialog 322 – 04.01.2015

Monika:
Du hast wiederholt gesagt, dass ich die spirituelle Führerin vieler Menschen sein werde. Das hat mir zwar geschmeichelt (wen würde es das nicht?), aber ich kann es nicht so recht glauben. Ich fühle mich so weit entfernt von diesem Ziel, dass mir die Härten des Weges Angst machen. Und es scheint mir schier unvorstellbar, das in diesem Leben zu erreichen. Die Größe dieser Aufgabe erschreckt mich. Ich habe das Gefühl noch unendlich viel lernen zu müssen.

Heute Nachmittag waren wir auf einem unserer alten Spazierwege in Chef du Bois unterwegs. Früher war das immer sehr inspirierend. Heute aber empfanden wir es beide ganz anders. Das mag an den Schäden gelegen haben, die der Orkan hinterlassen hat. Aber ich hatte an einem Punkt ganz stark den Impuls umzukehren. Das haben wir auch getan, aber es ging mir sehr schlecht, ich spürte eine große Schwäche. Kannst du uns bitte etwas dazu sagen?

Es ist vorgesehen, dass du deine Aufgabe spirituelle Führerin zu sein, durchaus in diesem Leben erfüllst. Allerdings hast du auch die „Freiheit“ das hinauszuzögern.

Lernen ist wichtig. Lernen kann aber auch Flucht sein. Du weißt viel und musst nur noch wenig wirklich lernen, bevor du in deine Aufgabe eintreten kannst. Dann allerdings wird lernen wieder wichtig werden, aber in anderer Weise als heute. Heute willst du lernen, weil du Antworten suchst. Wirkliches Lernen kennt die Antworten bereits und studiert in völliger Freiheit nur noch die Wege.

Der Orkan hat die Landschaft der Bretagne stark zerstört und viele Naturgeister mit guten Einflüssen haben die Gegend verlassen müssen. Dieser Orkan war nämlich mehr als „nur“ ein Naturereignis ohne Bedeutung. Er ist Teil einer großflächigen Veränderung auf der Erde und hätte als Warnung verstanden werden müssen. Was du heute erlebt hast, ist erstens viel totes, verlassenes Waldgelände und das IST bedrückend. Zweitens ist es der Einfluss zerstörerischer Kräfte, wie sie der Mensch ohne sein Wissen geschaffen hat. Die Natur in der Bretagne ist zur Zeit in keinen guten Händen.

Jörg:
Uns fehlen jetzt die nötigsten Mittel zum Leben, ich meine Lebensmittel. Im Augenblick bin ich gerade wieder ziemlich ratlos. Ich würde jede Arbeit annehmen, die ich finde, aber wie finde ich sie? Was kann ich tun und ist es denn in deinem Sinne, dass ich irgendeine Arbeit suche?

Machen wir Fehler, so das sich uns die Quellen nicht erschließe wollen?

Ihr macht keine Fehler. Doch ich will es so wie es ist. Wenn du Arbeit findest, kannst du sie natürlich annehmen.

Ich möchte, dass ihr euch noch bewusster werdet, dass die Dinge, so wie sie sind, GUT sind. Sie sind gut so und  genau richtig! Ratlosigkeit, Mutlosigkeit oder gar Ängstlichkeit – das alles hat nichts mehr zu suchen in eurem Leben.

Tut was ihr tun könnt – und das ist das was euch einfällt. Alles andere ist meine Sache. Und darauf müsst ihr vertrauen.

Aber wir haben jetzt wirklich praktisch nichts mehr im Haus außer Korn. Es fehlt buchstäblich an allem. Tun wir denn wirklich alles was wir tun können? Oder bewegt sich deshalb nichts, weil wir vielleicht nicht alles in uns mobilisiert haben?

Woher willst du denn wissen, dass sich nichts bewegt? Nur weil du nichts siehst? Vielleicht ist schon etwas auf dem Weg zu euch und nur noch nicht angekommen?! Vertrauen haben heißt – eben Vertrauen haben. Ob du für deinen Teil alles getan hast, was du tun kannst, musst du selbst wissen.

Zu euren Versorgungslücken: Ich möchte, dass ihr es noch bis morgen aushaltet. Wenigstens bis morgen.

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