Dialog 331

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Habt Vertrauen zu mir und glaubt, dass ich das Beste für euch will. Vertraut und glaubt, dass diese Härten für euch wichtig sind. Ihr müsst stark werden und dürft trotzdem das Vertrauen nicht verlieren, auch wenn der Weg noch so schwer erscheint.

Transparent

Dialog 331 – 09.02.1988

Jörg:
Obwohl wir versucht haben alles gut zu organisieren und gut vorzuarbeiten, stehen wir doch noch immer vor einem Berg an Arbeit und fühlen uns – jetzt auch noch mit dicken Erkältungen – der Sache kaum gewachsen. Wir haben Angst es bis Donnerstagabend nicht zu schaffen, müssen es aber schaffen.

Dazu kommt, dass ich ein ungutes Gefühl habe. Es könnten sich irgendwelche Schwierigkeiten zusammenbrauen. Ich habe ja eine Zeit lang ernsthaft geglaubt, Rebecca hätte sich geändert. Seit gestern „weiß“ ich, dass sie sich keinen Millimeter von der Stelle bewegt hat. Ich war gestern Abend von solcher Unruhe gepackt, dass ich auf einen Sprung zu ihr fahren musste. Ich musste einfach sehen, was da los war. Und wie ich sie da so eingesunken am Tisch sitzen sah, älter als ihre eigenen Großmutter, und ich mir ihre wohlbekannten Jammerlitaneien anhören musste, von wegen alle würden sie verlassen und sie hätte Angst alleine hier zu bleiben und so, da hatte ich ganz stark das Gefühl, Rebecca fült sich wieder einmal „ausgenutzt“, auch und gerade von uns, indem sie für uns jetzt die Katze auf dem Hals hat und für uns die ganze Post erledigen soll usw. Nach dem Motto: „Und für was? Für nichts, wie immer!“ Und da war mir auf einmal ganz klar: An Rebecca hat sich NICHTS verändert!

Jetzt kommt die Sorge um die Katze zu den ganzen düsteren Bildern dazu, die ich seit gestern habe.

Bitte gib uns doch etwas Hilfe und viel Kraft, damit wir das alles durchstehen können!

Viel kann ich dir leider nicht zu all dem sagen, denn WENN sich noch Schwierigkeiten vor euch auftun sollten, dann liegt ihr Sinn darin, dass sie euch überraschen, nicht dass ihr sie schon vorher kennt.

Was Rebecca betrifft: Sie bewegt sich schon, allerdings nicht nur nach vorne, sondern genauso oft auch wieder zurück. Jedenfalls ist ihr Schicksal mit dem euren verbunden. Das bedeutet nicht, dass ihr euch auch unbedingt gegenseitig schätzen müsst. Aber Rebecca ist für euch in jedem Fall eine Lernaufgabe. Umgekehrt hat sie es leichter, denn zwar lernt auch sie von Euch, aber es sind Dinge, die ihr unmittelbar weiterhelfen können, während ihr durch sie viele schmerzhafte Erfahrungen macht.

Ihr aus dem Weg zu gehen nützt da nicht viel, denn was gelernt werden muss, wird so oder so gelernt werden.

Die Arbeit wird euch fordern bis an die Grenzen der Belastbarkeit, weil ihr lernen sollt, wie belastbar ihr seid. Aber schaffe werdet ihr es schon.

Habt Vertrauen zu mir und glaubt, dass ich das Beste für euch will. Vertraut und glaubt, dass diese Härten für euch wichtig sind. Ihr müsst stark werden und dürft trotzdem das Vertrauen nicht verlieren, auch wenn der Weg noch so schwer erscheint.

Mein Geist ruht auf allem was ihr tut. Über allem stehe ich euch bei und wache für euch. Habt Vertrauen, was auch geschehen wird!

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