Dialog 340

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Wohlstand fließt all denen meiner Kinder zu die verstanden haben, dass diese Fülle meine Geschenke sind und deshalb niemals etwas Unnötiges sein können. Wohlstand für die, die ihn wollen, weil sie darin meine Liebe sehen, ist etwas ganz anderes „als Geld haben zu wollen“. Es ist, wenn ihr so wollt, eine Form des Glaubens.

Dialog 340 – 28.03.1988

Monika:
Unser gemeinsames Ziel scheint klar geworden zu sein. Wir wollen die Fülle kennenlernen, wollen ein komfortables Leben führen, wollen es uns leisten können Qualität um uns zu haben, wollen wohlhabend und unabhängig sein.

Unser augenblicklicher Standort ist dort wo man den Abgrund sehen kann. Wir sind hoch verschuldet und unser Auto liegt in den letzten Zügen. Wir haben so gut wie keine Einkünfte. Wir leben als Gäste bei Freunden, denen das langsam zu viel wird.

Die einzige „Lösung“ die uns einfällt, nämlich uns bei der Bank erneut zu verschulden, löst sehr unangenehme Gefühle in mir aus. Ich will mich nicht immer neu verschulden müssen! Es muss doch auch noch andere Lösungen geben! Ich will nicht ständig auf morgen warten oder hoffen. Ich will raus aus der Scheiße. Ich will mir keine Kleider borgen, um überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch gehen zu können. Ich will nicht länger in abgetragenen Klamotten rumlaufen. Ich will ein erfolgreiches, klares, komfortables Leben führen und mich nicht nochmals so hoch verschulden müssen, um aus der jetzigen Lage zu kommen. Das machen wir seit Jahren. Immer neu verschulden und auf morgen hoffen.

Es muss eine andere Lösung geben. Bitte hilf uns sie zu finden! Um unsere Ziele zu erreichen brauchen wir die Mittel. Aber wieder zur Bank gehen zu müssen wegen eines Kredits, das macht mich fertig! Gibt es denn keine andere Möglichkeit?

Ansonsten habe ich Probleme mit meinen Übungen. Es vergehen oft Tage, bis ich wieder in der Lage bin, die Übungen zu machen und auch dann nur ungenügend. Es fühlt sich an, als hätte ich resigniert. Aber vielleicht sind sie auch nicht mehr passend?

Ihr nähert euch jetzt einem sehr wichtigen Punkt in eurem Leben. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit betrachtet ihr Wohlstand nicht mehr als etwas eigentlich Unnötiges und nicht mehr als etwas, das euch eigentlich nicht zusteht. Es ist selbstverständlich und notwendig geworden. Das ist eine sehr wichtige und absolut unverzichtbare Voraussetzung dafür, dieses Ziel auch zu erreichen. Achtet darauf, dass ihr dieses Bewusstsein nicht mehr aus den Augen verliert – selbst, wenn ihr hier und da einmal gezwungen sein solltet, zur Erreichung dieses Zieles einen Umweg zu gehen.

Kredite können helfen und schaden. Auch die Höhe eines Kredites ist immer eine sehr wichtige Angelegenheit. Leicht kann eine solche Hilfe umkippen und zum Schaden werden. Wann ihr einen Kredit braucht und die Höhe kennt, werdet ihr wissen, wenn es damit soweit ist. Und wenn es soweit ist und ihr es wisst, wird euch die Vorstellung einer Weiterverschuldung auch nicht mehr so viele Schwierigkeiten bereiten – weil ihr wisst wozu es gemacht werden muss. Und das wird eine sehr konkrete Angelegenheit sein, mehr als nur das allgemeine Bewusstsein zu Wohlstand kommen zu wollen.

Monika, euer Wunsch nach Wohlstand und Unabhängigkeit ist nichts anderes als die Einsicht, dass das Gesetz der Fülle wirklich und richtig ist. Es ist ein Schritt nach vorne dieses Bewusstsein entwickelt zu haben. Und dieser Schritt wird euch stärken, jeden Tag ein wenig mehr. DAS ist es, worauf es ankommt. Ihr sollt von nun an in dem Bewusstsein leben, dass euch Fülle zusteht und in Zukunft eure Bedürfnisse in Fülle befriedigt werden, anstatt dass nur für das Notwendigste gesorgt sein wird.

Ihr selbst aber werdet hart für dieses Ziel arbeiten müssen. Stellt euch es so vor, als würdet ihr mit beiden Füßen tief im Dreck stecken und müsstet nun mit einem einzigen Satz auf festen Boden springen. Nur auf festen Boden zu wollen genügt nämlich nicht, man muss die Anstrengung auch unternehmen.

Wenn ihr hart auf dieses schöne Ziel zuarbeitet, werden sich euch die Türen nacheinander ganz von selbst öffnen. Und dann mag es einen Tag geben, wo selbst ein Kredit „passt“, richtig und notwendig ist. Jetzt, in diesem Augenblick ist das noch zu früh. Deshalb dein Unbehagen.

Ihr habt doch erst seit einigen Tagen begriffen, worauf es ankommt: Wohlstand fließt all denen meiner Kinder zu die verstanden haben, dass diese Fülle meine Geschenke sind und deshalb niemals etwas Unnötiges sein können. Wohlstand für die, die ihn wollen, weil sie darin meine Liebe sehen, ist etwas ganz anderes „als Geld haben zu wollen“. Es ist, wenn ihr so wollt, eine Form des Glaubens.

Ich weiß, Jörg, dir geht jetzt durch den Kopf, warum ich so viele Menschen leiden und sterben lasse, die doch auch an mich glauben. Doch das sind Fragen, mit denen du dich nicht beschäftigen sollst. Er einzig wichtige Mensch auf dieser Welt für dich bist du selbst, sofern es dein geistiges Wachstum betrifft. Und im Moment sollte dich dieses Wachstum interessieren, sonst wirst du die Antworten auf Fragen wie die eben gedachte niemals finden und verstehen können.

Zurück zu eurer Kreditfrage: Ihr habt die Quelle gefunden. Sie wird für euch sprudeln, solange ihr euch nicht wieder abwendet. Deshalb lebt und arbeitet von nun an in dem Bewusstsein, dass eure Situation sich ändern wird (und vor allen Dingen muss). Arbeitet dafür. Diese Arbeit ist eine Willensäußerung und muss da sein, wenn etwas in Bewegung geraten soll. Sobald eine erste Änderung in euren Verhältnissen eintritt, ist der Augenblick gekommen eventuell auch über einen Kredit nachzudenken. Das kann schon sehr bald sein, aber noch nicht heute. Heute wisst ihr noch nicht genau genug, was ihr wollt.

Zu deinen Übungen, Monika: Ihr Zweck war vor allem gewesen, dich in meiner Nähe zu halten. Jetzt brauchst du eine wirklich Kraft-Übung:

Suche dir einen ruhigen Moment im Tag aus und setze dich auf einen Stuhl. Deine Haltung sollte bequem sein, aber nicht zu bequem. Es muss fließen können. Die Wirbelsäule sollte gestreckt und gerade sein.
Stell dir vor, du würdest einen Ball von der Größe eines Fußballs in den Händen halten. In dieser Haltung wird sich Energie zwischen deinen Händen konzentrieren und das musst du versuchen zu spüren oder innerlich zu sehen. Versuche es. Du kannst die Hände auf zweierlei Arten halten: Seitlich, als rechts und links des „Energieballs“ oder oben und unten.
Sei dir dabei bewusst, dass deine Hände in dieser Haltung eine hochleistungsfähige Antenne zum Empfang von Energie sind und dein Körper sie in konzentriertester Form aufnimmt.

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