Dialog 359 – Einverstanden sein

 

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Lass es geschehen und sage: „Gott will es so!“, anstatt dich selber mit Fragen zu quälen, auf die du keine Lösung findest. Wenn du das tust – und es auch so meinst – dann kommen auch die Antworten und die Lösungen.

Einverstanden sein

Ich war verzweifelt, sah nur noch den Mangel in dem wir lebten. Meine Bemühungen, mir als astrologische Lebensberaterin etwas aufzubauen, versanken regelmäßig in den finanziellen Sorgen und meiner Rolle als Mutter, in der ich mich sehr eingeengt fühlte. Ich fühlte mich all dem gegenüber ohnmächtig.

Dialog 359  Oktober 1991

Monika, du bist eine Macherin. Und nun erfährst du, dass du nichts machen kannst. Deine Erlösung liegt darin, das, was dich so belastet hinzunehmen als das, was ich so will. Solange du dich dagegen sträubst, kann sich nichts ändern. Und du sträubst dich seit Jahren. Lass dich doch endlich einmal in die Arme nehmen und sage: „Vater, es ist gut so. Ich weiß, dass du für uns sorgen wirst.“

Je größer aber die Angst ist, umso mehr schnürst du dich selber von diesen Entwicklungen ab. Ich weiß, es erscheint einem als eine schier unlösbare Aufgabe: Wie soll man keine Angst haben, wenn einem die Angst am Hals würgt? Wie soll man Vertrauen haben, wenn man sich sooft getäuscht fühlt? Nicht wahr, das ist dein Problem?

Es ist dein Problem. Du bist ein aktiver Typ, du bist eine Macherin. Aber jemand wie du kann nur handeln, wenn er mit sich und mir im Reinen ist. Ich sage dir, meine Tochter: In dem Augenblick, wo es dir gelungen ist, innerlich einverstanden zu sein mit dem was ist, bist du frei.

Deine Sache ist es, als astrologische Lebensberaterin Menschen zu helfen. Du kannst wahrhaftig eine Lebensberaterin sein, wie man unter hundert keine zwei findet. Kannst es jetzt schon sein, musst es aber noch nicht. Entscheidend wäre, dass du innerlich weißt, dass du es bist und dass du es kannst.

Du stehst aber genau an dem Punkt, wo du irgendwo „weißt“, dass du es kannst, aber wenn du es versuchst, geht nichts. Du weißt, dass die Fähigkeit da ist, aber du kannst sie nicht nutzen. Der Zufluss ist verstopft. Von Angst, von Abkapselung, von Misstrauen, von Minderwertigkeitsgefühlen, von Selbstzweifeln.

Wenn du tief in dir weißt, dass ich dir alles geschickt habe, wenn es dir wirklich gelingt, mir dieses Paket zu übergeben und du dich anschließend befreit fühlst, dann bist du befreit. Dann ist alles gut. Solange du das aber nicht kannst, bist du nicht zu mir gekommen und ich kann dich auch nicht in die Arme nehmen.

Du kannst, sollst und wirst dich astrologisch weiter schulen. Aber nutzen wirst du deinen inneren Reichtum, den du bereits hast, und der sich durch diese Schulung nur vermehrt, erst können, wenn du begriffen hast, dass du frei bist. Wenn das passiert, ist es wie das Anknipsen eines Lichtschalters.

Dein Weg dazu ist es, deine Härten vertrauensvoll und dankbar als meinen Willen anzunehmen. Deine Herausforderung ist es, jede neue Härte dankbar anzunehmen als etwas aus dem du lernen kannst. Und deine Aufgabe ist es, das zu begreifen. Lernen sollst du, dass du selbst die Lösung finden musst und ich es so eingerichtet habe. Erst, wenn du tief innerlich sagen kannst: „Vater, komme was wolle, ich nehme es an, ich wehre mich nicht länger“, dann wirst du handeln können.

Deine Blockaden zurzeit sind da, weil du Barrikaden aufgebaut hast. Aus Angst, die Flut könnte über euch hereinbrechen und in dem Irrglauben du könntest es verhindern, hast du überall in dir Dämme und Schutzwälle errichtet. Mit dem Erfolg, dass nun wirklich nichts mehr zu dir herein kann.

Du bist eine Macherin, aber du kannst nur handeln in meinem Geist. Segen ruht nur über deiner Arbeit, wenn du weißt, dass ich deine/eure Geschicke leite. Wenn du dich also frei fühlst. Die Not, die du empfindest, ist deine Chance, nicht dein Fluch.

Monika, lass es doch einfach geschehen! Lass die Dinge auf dich zukommen und wehre dich nicht! Lass es geschehen und sie zu, was geschieht. Du kannst es doch sowieso nicht ändern. Also lass es doch geschehen! Lass es geschehen und sage: „Gott will es so!“, anstatt dich selber mit Fragen zu quälen, auf die du keine Lösung findest. Wenn du das tust – und es auch so meinst – dann kommen auch die Antworten und die Lösungen.

Wenn du zur Bank gehst um Geld zu holen, sieh nicht den Mangel, sieh die Fülle! Das ist nicht paradox. Das ist der entscheidende Punkt! Du siehst Mangel – also empfindest du auch Mangel, also ist da auch Mangel. In deinen Augen. Und weil du das so siehst und die Managerin der Familie bist, besteht durchaus die Gefahr, dass sich tatsächlich Mangel manifestiert.

Sieh die Fülle. Es geht euch nicht schlecht, es geht euch gut.

Du bist ein spiritueller Mensch, du hast eine hohe Sensibilität. Und durch Jörg hast du die Möglichkeit, direkt mit mir zu sprechen. Ja, ist denn das alles nichts?

Aber du brauchst jetzt Hilfe. Du brauchst meinen Segen. Ich gebe ihn dir:

Ich segne dich und deine Arbeit als Mutter. Ich segne deine Astrologie, weil sie das Rechte für dich ist. Ich segne dich als Lebensberaterin, denn du bist es und es war mein Wunsch, dass du es wirst. Ich segne diese Familie und diesen Abend. Ich segne euch beide.

Es ist kein Mangel bei euch. Es ist Fülle da! Die Speicher sind randvoll. Ihr müsst sie nur öffnen.

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