Dialog 36

Ihr dürft nicht versuchen mich zu verstehen. Das übersteigt eure Möglichkeiten. Ihr müsst lernen mir zu vertrauen, dann spürt ihr meine Nähe und euer Tag liegt sicher und fest in euren Händen.

Dialog 36, 20.01.1986

Wenn ich in der Bibel lese, was für ein strafender, grausamer und unberechenbarer Gott du sein kannst, dann packt mich manchmal schon die Angst vor dir. Ich denke, du bist die Liebe, du bist die unendliche Geduld, du bist der Vater, dem wir vertrauen können, auch wenn wir gefehlt haben?

Ich bin die Liebe, die grenzenlose Liebe. Ich bin das Licht und ich bin die Wahrheit. Unberechenbar bin ich nur für diejenigen unter euch, die mich nicht verstehen und nichts von mir wissen wollen. Grausam war ich nie gewesen und auch das Wort „strafend“ ist ein Wort aus eurer Sprache.

Wenn ich meinen Arm ausstrecke, um einen von euch zu führen, dann habe ich mich persönlich seiner angenommen und muss ihn deutlich leiten, damit er meinen Willen sieht und mein Licht empfangen kann. Ist er gutwillig und vertraut er mir, so ist das leicht und wir kommen rasch voran. Ist er störrisch und verstößt er immer wieder gegen mein Gebot, so muss ich ihn fester anpacken und wir kommen langsamer voran.

Soweit, dass ich ihn für sein Tun „bestrafen“ müsste, würde es niemals kommen, denn dann hätte ich mich in meiner Wahl getäuscht, was niemals passieren kann.

Aber du hast dieses Wort selbst schon im Zusammenhang mit uns gebraucht!

Du hast es gebraucht, weil du eine Person aus mir machst, um mich begreifen zu können. Du hast meine Hand gespürt und hast geglaubt, meinen Zorn zu fühlen. Du hast eines meiner Gebote verletzt und die Angst hat dich gepackt vor meinem Zorn.
Doch tust du Recht damit ,aus mir eine Person zu machen, denn sonst könnte ich nicht mit dir reden. Wenn du mir aber Eigenschaften gibst, wie sie nur von Menschen stammen können, überzeichnest du das Bild etwas. Das ist nicht schlimm, kann dich aber in Verwirrung stürzen.

Ich strafe nicht, ich führe. Und mein Wesen ist die unendliche Liebe. Wen ich führe, der geht auf dem Weg der zum Licht führt. Wen ich nicht führe, der muss alleine bleiben und sein Weg ist dunkel bis zu dem Tag, da ich mich seiner annehme. Wer im Dunkeln stolpert, der mag oft schreien: „Warum lässt du das zu, Gott?“ Wer auf meinem Weg geht, der kann nicht straucheln, es sei denn, er ist ein Zweifler und starrköpfig und kommt vom Weg ab.

Grausam war ich nie gewesen und ich habe dir schon einmal gesagt, dass du die Bibel nicht wörtlich nehmen darfst. Viele, die mich nie gesehen und meine Hand nie gespürt haben, hielten ihren Unverstand, der sie straucheln ließ, für meine Grausamkeit. Grausamkeit ist nicht das Wesen meiner Führung. Mein Führung bringt Licht in das Dunkel. das euch umgibt.

Ihr dürft nicht versuchen mich zu verstehen. Das übersteigt eure Möglichkeiten. Ihr müsst lernen mir zu vertrauen, dann spürt ihr meine Nähe und euer Tag liegt sicher und fest in euren Händen.

Ich würde gerne noch weiter zuhören, aber die Zeit drängt und ich habe noch eine praktische Frage:
Gestern hatten wir einen Reifenschaden. Können wir es uns leisten, einen neuen Reifen zu kaufen?

Bei euch muss man offenbar immer etwas nachhelfen. Dass deine Reifen eigentlich ausgewechselt werden müssten, vor allem die hinteren, weißt du sicher nicht erst, seit du bei dieser technischen Untersuchung warst. Jetzt hast du einen neuen Reifen aufziehen müssen und einen zweiten werdet ihr kaufen. Wir werden sehen, wie wir diese Kosten auffangen können. Und nun geh und bereite das Auto für den Markt vor.

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